Sich mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung absichern

So fit und agil sich der Ruheständler auch heute noch fühlt – mit höherem Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden: Fast jeder Dritte der über 80-Jährigen kommt nicht mehr ohne fremde Hilfe aus. Wichtig zu wissen: Am 1. Januar 2017 treten mit dem sogenannten Pflegestärkungsgesetz zahlreiche Neuerungen in Kraft. Entscheidend für die Leistungen aus der Pflegeversicherung ist dann der Begriff der Pflegebedürftigkeit – ganz gleich ob es sich um körperliche Einschränkungen oder eine Demenzerkrankung handelt. Dafür gibt es künftig fünf statt bislang drei Pflegestufen.

Organisatorische Fragen klären

Da die Pflegeversicherung verpflichtend ist, sorgen die Bundesbürger mit Blick auf dieses Risiko schon heute vor. Anders sieht es bei organisatorischen Fragen aus. Schließlich haben Familienangehörige und Ehe- oder Lebenspartner nicht automatisch das Recht, etwa nach einem schweren Unglücksfall die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Vom Öffnen der Post bis zum Bezahlen von Rechnungen: Damit nahestehende Dritte handeln dürfen, brauchen sie eine Vorsorgevollmacht. Diese ist nicht an eine bestimmte Form gebunden. Experten empfehlen allerdings, sich stets von einem Notar beraten zu lassen. Umfassende Informationen zu diesem Thema und weiteren finanziellen Fragen im Alter hält der “Budgetkompass fürs Älterwerden” bereit. Die Broschüre ist kostenfrei unter www.geld-und-haushalt.de oder Telefon 030-20455818 erhältlich.

Gründlich informieren und dann entscheiden

Eine ausführliche Beratung sollte stets auch dem Aufsetzen einer Patientenverfügung vorausgehen. Mit dem Schriftstück kann man regeln, wie man bei einer Krankheit medizinisch behandelt werden möchte. Die meisten Menschen können als medizinische Laien unterschiedliche Behandlungsmethoden nicht fundiert bewerten, um sich dafür oder dagegen zu entscheiden. Deshalb hat das Bundesjustizministerium Textbausteine entwickelt, die im Ernstfall juristischen Bestand haben. Details dazu finden sich ebenfalls in der Broschüre.

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Wenn der Hörsinn ans Limit kommt, hilft moderne Technik

Spätestens seit Smartphones auch als Musikplayer fungieren, sind sie in aller Ohren: Kopfhörer – groß, klein, mit oder ohne Kabel. Sie bieten Musikgenuss am Limit, denn sie überschreiten schnell die für das Gehör kritische Schwelle von 85 Dezibel. Für den Nutzer ist das kaum merklich. “Fatal ist, dass man lange nicht merkt, wie der Hörsinn leidet. Mit der Zeit jedoch fällt auf, dass hohe Töne schlechter wahrgenommen werden und das differenzierte Hören eingeschränkt ist – konkret heißt das: Es fällt schwer, Gesprächen inmitten anderer Geräusche zu folgen”, so die Stuttgarter Audiologin Birgit Ramin.

Babyboomer begeistern sich für Hör-Hightech

Mit diesen Spätfolgen sieht sich heute bereits eine Klientel konfrontiert, die mitten im Leben steht. Die geburtenstarken Babyboomer kommen in die Jahre und ihre Jugend zwischen Konzert und Walkman sorgt für Verständigungsprobleme. Im selben Maß, wie deren Hörvermögen abnimmt, wächst die Begeisterung für moderne Hör-Hightech. Denn gerade im Premiumbereich hat die Technologie sich rasant entwickelt.”Ganz offensichtlich ist dies beim minimalistischen Design”, betont Birgit Ramin, audiologisch-wissenschaftliche Leiterin beim Highend-Hersteller Widex. “Weniger ins Auge fallen hingegen die Vernetzungsmöglichkeiten, die Hörsysteme heute zum smarten Begleiter im digitalen Alltag machen.” Längst könnten Nutzer mit ihren Hörsystemen beidohrig telefonieren oder in exzellenter Klangqualität Musik hören, die Steuerung erfolge auf Wunsch per Smartphone-App.

Der entscheidende Entwicklungsschritt

Der entscheidende Evolutionsschritt verschließt sich jedoch dem Auge des Betrachters. Nutzer modernder Hörsysteme erkennen ihn sofort – so wie die 22-jährige Berlinerin Julia Neumann, die beim Hören bereits seit Jahren auf Hightech setzt. Der entscheidende Unterschied: Das Hörsystem ist nicht mehr wahrnehmbar. Was für Normalhörende banal klingt, bietet Menschen wie Julia Neumann ein enormes Plus an Lebensqualität: “Zu vergessen, dass ich überhaupt Technik nutze, ist sensationell, weil sie eben doch irgendwie immer präsent war.”

Die Rente muss zum Leben reichen

“Der Sozialverband VdK ist die größte deutsche Rentnerorganisation. Wir setzen unsere Kräfte daran, die politischen Weichen für ein gerechteres Rentensystem zu stellen“, sagte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, heute in München bei der Vorstellung der rentenpolitischen VdK-Forderungen zur Bundestagswahl. „Die Rente muss zum Leben reichen und darf nicht den Charakter eines Almosens bekommen“, betonte sie.

Das Problem der Altersarmut verschärft sich aus Sicht des VdK weiter und muss endlich gelöst werden. „Daher muss der Gesetzgeber weitere Aufgaben anpacken. Die Realisierung der Forderungen des Sozialverbands VdK nutzt allen, auch den künftigen Generationen von Rentnerinnen und Rentnern“, erklärte die VdK-Präsidentin.

Zur Verbesserung der Situation von Rentnerinnen und Rentnern stellt der Sozialverband VdK folgende rentenpolitische Forderungen auf:

Abschaffung der sozial ungerechten Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten: Mascher: „Wer vor dem Rentenalter seinen Beruf aufgeben muss, weil die Gesundheit nicht mehr mitmacht, darf nicht auch noch mit hohen Abschlägen bis ans Ende des Lebens belastet werden. Die Erkrankung und die soziale Ausgrenzung dieser Menschen ist schon Belastung genug.“

Talfahrt des Rentenniveaus stoppen: Schon jetzt liegt das Rentenniveau nur noch bei 47,9 Prozent. „Es muss bei 50 Prozent liegen, mindestens aber erst einmal auf heutigem Niveau stabilisiert werden, um einen wirksamen Schutz gegen Altersarmut zu ermöglichen“, so die VdK-Präsidentin.

Für eine vollständige Angleichung der Mütterrenten: Immer noch werden Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben, gegenüber jüngeren Müttern benachteiligt. Mascher: „Diese Gerechtigkeitslücke muss geschlossen werden. Die älteren Mütter sollen auch drei statt bisher nur zwei Rentenpunkte pro Kind bekommen.“

Einführung eines Freibetrags für Grundsicherungsbezieher: Mascher: „Die Verbesserungen bei der Mütterrente, aber auch bei den Rentenanpassungen, müssen bei den Ärmsten ankommen. Deshalb fordern wir die Einführung eines Freibetrags von 100 Euro für Grundsicherungsbezieher.“ Bisher wird die Mütterrente mit der Grundsicherung verrechnet.

Rente nach Mindesteinkommen statt Lebensleistungsrente: „Die Lebensleistungsrente, wie sie die Bundesregierung vorgestellt hat, mit mindestens 40 Beitragsjahren und zusätzlicher privater Vorsorge, geht an der Lebenswirklichkeit vieler Frauen, langzeitarbeitsloser und erwerbsgeminderter Menschen vorbei“, so Mascher. Mit der Rente nach Mindesteinkommen, die es bis 1992 bereits gegeben hat, würden Zeiten des Niedrigeinkommens bei Rentenbezug hochgerechnet. Die Hürden wären mit einer Anrechnungszeit von 35 Jahren insbesondere für viele Frauen zu schaffen.

Echte Beschäftigungschancen statt höherer Regelaltersgrenze: Der VdK erteilt Forderungen nach einer weiteren Anhebung der Regelaltersgrenze eine klare Absage: „Ausgebrütet werden solche Vorschläge im Wolkenkuckucksheim mancher Bosse und Politiker, aber nicht in den Fabrikhallen, in Pflegeheimen, in Großraumbüros oder auf dem Bau“, sagte Mascher.

Einführung einer allgemeinen Erwerbstätigenversicherung: Um die Einnahmen der Rentenversicherung zu stabilisieren und der hohen Gefahr von Altersarmut bei Selbstständigen vorzubeugen, fordert der VdK den Einbezug aller Arbeitnehmergruppen, inklusive von Beamtinnen und Beamten, in eine gemeinsame Erwerbstätigenversicherung.

Magnesium kann gerade für aktive Senioren wichtig sein

Senioren werden immer aktiver: Einer Auswertung der Initiative “7 Jahre länger” zufolge war Ende 2014 fast jeder fünfte Bundesbürger über 60 in einem Sportverein aktiv. Wer sich viel bewegt und Sport treibt, sollte allerdings wissen, dass der Bedarf an Mineralstoffen ansteigt. Vor allem Magnesium wird für eine reibungslose Muskelfunktion benötigt. Werden zu wenig magnesiumhaltige Nahrungsmittel verzehrt, haben Elektrolyte wie Calcium und Kalium keine Chance, bis in die Muskelfasern vorzudringen – Symptome wie Waden- und Muskelkrämpfe oder Verspannungen können verstärkt auftreten. Was vielen nicht bewusst ist: Auch das Herz ist “nur” ein Muskel und kann entsprechend unter Mangelerscheinungen leiden. Das Fehlen von Magnesium kann dort Verkrampfungen, unregelmäßige Herzschläge und beklemmende Gefühle hervorrufen – in schweren Fällen kann es der Deutschen Herzstiftung zufolge sogar zu Kammerflimmern und infolgedessen zum plötzlichen Herztod kommen.

Verkrampfte Muskelbündel mit Magnesium entspannen

Ohne ausreichend Magnesium können Muskelzellen nicht adäquat arbeiten, auch die Nerven sind nicht in der Lage, Signale an die Muskeln weiterzuleiten. In Zeiten erhöhter körperlicher Aktivität empfiehlt es sich daher, den Organismus mit frei verkäuflichen Arzneimitteln aus der Apotheke wie etwa “Magnetrans” zu unterstützen. Auch in der warmen Jahreszeit werden mit dem Schweiß vermehrt Mineralstoffe ausgeschieden. Treten Krämpfe auf, ist es oft schon zu spät. Um schmerzhaft zusammengezogenen Muskelbündeln oder anderen Mangelerscheinungen vorzubeugen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) aktiven Menschen, etwa jede Viertelstunde 0,1 bis 0,2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um leistungsfähig zu bleiben.

Softdrinks nicht zu empfehlen

Liebhaber von Softdrinks sollten allerdings aufpassen: Phosphorhaltige Getränke können die Magnesiumaufnahme stören. Man sollte sie besser gegen Fruchtschorle oder hochwertiges Mineralwasser austauschen. Worin das Muskel-Mineral noch enthalten ist und welche weiteren Mangelsymptome es gibt, erfährt man beispielsweise unter www.magnetrans.de. Auch Bananen und Nüsse gelten im Übrigen als gute Magnesiumlieferanten.

Alzheimer-Früherkennung: Zehn Zeichen auf die Sie achten sollten

Viele Menschen haben Angst, an Alzheimer zu erkranken. Aber wodurch unterscheiden sich normale altersbedingte Veränderungen von Alzheimer-Symptomen? Muss man sich schon Sorgen machen, wenn man mal den Autoschlüssel verlegt oder den Namen eines Bekannten vergisst?

Welche Veränderungen wirklich auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen können, wissen noch zu wenige Menschen. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) stellt zehn Symptome vor, die Anzeichen für eine Erkrankung sein können.

Wenn eines dieser Anzeichen wiederholt auftritt, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Es ist wichtig, früh und professionell abzuklären, was der Auslöser der Vergesslichkeit ist, um mögliche Ursachen zu behandeln. Im Falle einer Alzheimer-Erkrankung sollte möglichst frühzeitig mit einer Therapie begonnen werden. Die Medikamente, die den Verlauf verzögern können, wirken am besten zu Beginn der Krankheit.

1. Gedächtnislücken

Ein Anzeichen im Frühstadium der Alzheimer-Erkrankung sind Veränderungen im Kurzzeitgedächtnis mit Auswirkungen auf das tägliche Leben. Diese Form der Vergesslichkeit zeigt sich zum Beispiel darin, dass die Betroffenen wichtige Termine vergessen, nicht daran denken, den Herd auszustellen oder ihren Alltag nur noch mit Erinnerungsnotizen organisieren können.

Normale altersbedingte Veränderung:

Namen oder Verabredungen werden kurzfristig vergessen, später aber wieder erinnert.

2. Schwierigkeiten beim Planen und Problemlösen

Betroffenen fällt es schwer, sich länger zu konzentrieren oder etwas vorausschauend zu planen und umzusetzen. Sie benötigen für vieles mehr Zeit als zuvor. Probleme tauchen beispielsweise auf beim Kochen oder Backen nach altbekannten Rezepten, beim Umgang mit Zahlen oder beim Begleichen von Rechnungen.

Normale altersbedingte Veränderung:

Zerstreutheit, wenn viele Dinge gleichzeitig anstehen.

3. Probleme mit gewohnten Tätigkeiten

Alltägliche Handlungen werden plötzlich als große Herausforderung empfunden. Routineaufgaben bei der Arbeit werden zum Problem oder die Regeln eines altbekannten Spiels werden nicht mehr erinnert.

Normale altersbedingte Veränderung: Gelegentlicher Hilfebedarf beim Umgang mit anspruchsvollen Alltagsanforderungen, zum Beispiel dem Programmieren des Fernsehers.

4. Räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme

Oft können Orte oder Zeitabstände nicht mehr eingeordnet werden. Betroffene vergessen zum Beispiel das Jahr und die Jahreszeit, können die Uhr nicht mehr lesen oder stehen in ihrer Straße und wissen nicht mehr, wo sie sind und wie sie nach Hause kommen.

Normale altersbedingte Veränderung:

Sich dann und wann im Wochentag zu irren und es später zu merken.

5. Wahrnehmungsstörungen

Viele Betroffene habe große Mühe, Bilder zu erkennen und räumliche Dimensionen zu erfassen. Schwächen zeigen sich beispielsweise beim Erkennen von Farben und Kontrasten, Lesen oder Wiedererkennen von vertrauten Gesichtern.

Normale altersbedingte Veränderung: Verändertes oder verringertes Sehvermögen, zum Beispiel aufgrund von Linsentrübung.

6. Neue Sprach- und Schreibschwäche

Vielen Erkrankten fällt es schwer, einer Unterhaltung zu folgen und aktiv an einem Gespräch teilzunehmen. Sie verlieren den Faden, benutzen unpassende Füllwörter oder haben Wortfindungsprobleme. Auch häufige Wiederholungen können ein Anzeichen sein.

Normale altersbedingte Veränderung:

Ab und zu nicht das richtige Wort zu finden.

7. Verlegen von Gegenständen

Menschen mit Alzheimer lassen häufig Gegenstände liegen oder verlegen sie an ungewöhnliche Stellen. Sie vergessen nicht nur, wo die Sachen sind, sondern auch, wozu sie gut sind. So werden beispielsweise die Schuhe in den Kühlschrank gelegt oder die Autoschlüssel in den Briefkasten.

Normale altersbedingte Veränderung:

Dinge hin und wieder verlegen und dann wiederfinden.

8. Eingeschränktes Urteilsvermögen

Oft verändert sich die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, zum Beispiel bei der Kleiderwahl (Pelzstiefel im Sommer), beim Umgang mit Geld oder bei der Körperpflege.

Normale altersbedingte Veränderung:

Eine unüberlegte oder schlechte Entscheidung zu treffen.

9. Verlust von Eigeninitiative und Rückzug aus dem sozialen Leben

Viele Betroffene verlieren zunehmend ihre Eigeninitiative und gehen ihren Hobbies, sozialen oder sportlichen Aktivitäten immer weniger nach. Sie bemerken Veränderungen an sich, die sie verunsichern und ziehen sich zurück.

Normale altersbedingte Veränderung:

Sich manchmal beansprucht fühlen durch Anforderungen bei der Arbeit, in der Familie oder durch soziale Verpflichtungen.

10. Persönlichkeitsveränderungen

Starke Stimmungsschwankungen ohne erkennbaren Grund können Folge einer Alzheimer-Erkrankung sein. Auch ausgeprägte Persönlichkeitsveränderungen treten auf, zum Beispiel starkes Unbehagen in fremden Räumen, plötzliches Misstrauen, aggressives Verhalten oder Gefühle von Ohnmacht, Traurigkeit und Rastlosigkeit.

Normale altersbedingte Veränderung:

Irritation, wenn geregelte Alltagsabläufe geändert oder unterbrochen werden.

Gute Lektüre ist für die meisten Deutschen im Alter unverzichtbar

Aktuelle Forsa-Umfrage belegt: Bücher, Essen mit Freunden und das eigene Auto machen für die Deutschen ein gutes Leben im Alter aus. Die neueste Elektronik oder Mode zählen eher nicht dazu. Was die Wünsche kosten, zeigt ein neuer interaktiver Lebenskostenplaner.

Wenn es um die Frage geht, was zu einem guten Leben im Alter gehört, ist die Sache für die Deutschen klar: Einen Ruhestand ohne Bücher, Zeitungen und Zeitschriften können sich die meisten nicht vorstellen. Die Hälfte wäre auf “keinen Fall” bereit, im Alter auf gute Lektüre zu verzichten, für weitere 30 Prozent käme das “eher nicht” infrage. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage unter 1.000 Personen von 18 bis 64 Jahren im Auftrag der Initiative “7 Jahre länger”.

Auch das regelmäßige Essengehen mit Freunden ist den Deutschen besonders wichtig: 35 Prozent würden darauf auf “keinen Fall”, 43 Prozent “eher nicht” verzichten. Erst auf Platz 3 folgt der Deutschen vermeintlich liebstes Kind: das eigene Auto, auf das 37 Prozent auf “keinen Fall” und weitere 34 Prozent “eher nicht” verzichten würden.

Technik, Mode und Fitness rangieren auf den letzten Plätzen

Das gute, alte Buch schlägt bei der Vorstellung vom guten Alter das neueste Smartphone um Längen. Nur zehn Prozent sagen von sich, dass sie im Alter auf “keinen” Fall auf die aktuellste Technik verzichten können; weitere 29 Prozent würden “eher nicht” darauf verzichten wollen.

Zu den unwichtigeren Dingen im Alter gehört für die Deutschen auch eine stets modische Kleidung, die nur für acht beziehungsweise 28 Prozent nicht oder “eher nicht” verzichtbar sind. Das Fitness-Studio zählt ebenfalls zu den überflüssigeren Sachen.

Neuer Lebenskostenplaner gibt Eindruck von Kosten im Alter

Während die Deutschen eine gute Vorstellung davon haben, was für sie im Alter unverzichtbar ist, sind die Kosten nur wenigen bewusst. Allein das Abonnement einer typischen Regionalzeitung schlägt beispielsweise jährlich mit rund 420 Euro zu Buche. Das eigene Auto verschlingt sogar durchschnittlich rund 6.670 Euro pro Jahr.

Einen einfachen Überblick über diese Ausgaben gibt ein neuer interaktiver Lebenskostenplaner unter www.7jahrelaenger.de/lebenskostenplaner. Er listet für insgesamt 24 Kategorien die Kosten auf – für einen frei wählbaren Zeitraum von einem Jahr bis maximal 35 Jahren. Zu den Kategorien zählen beispielsweise die Ausgaben für Miete und Energie, den Jahresurlaub oder den regelmäßigen Kino- oder Restaurantbesuch. Der Planer erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Repräsentativität, sondern soll vor allem dafür sensibilisieren, wieviel ein gutes und langes Leben kostet.

Aktiv gegen Gelenkverschleiß

Der Gelenkverschleiß gehört zu den häufigsten und unangenehmsten Alterserscheinungen. Gut die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer über 60 dürften von Arthrose betroffen sein. Das bedeutet vor allem: Schmerzen – das Leitsymptom der Erkrankung. Zunächst ist es nur ein Anlaufschmerz nach Ruhephasen, später tut jede Bewegung weh, und im fortgeschrittenen Stadium haben die Patienten sogar nachts Schmerzen. Da sich der Knorpelverschleiß im Gelenk nicht rückgängig machen lässt, sollte man schon frühzeitig an eine gute “Pflege” der Gelenke denken.

Kombinierte Nährstoffe für Knochen und Knorpel

“Zu einem gelenkgesunden Lebensstil zählt vor allem regelmäßige Bewegung, wobei schonende Sportarten ohne abrupte Stop-and-Go-Aktionen zu bevorzugen sind – wie etwa Walking, Schwimmen und Radfahren”, betont Katja Schneider, Gesundheitsexpertin bei RGZ24.de. Auch mit der richtigen Ernährung könne man seine Gelenke in ihrer gesunden Funktion unterstützen. Die Basis bilden dabei viel frisches Obst, Gemüse, Fisch sowie magere Milch- und Vollkornprodukte. Bestimmte Nährstoffe spielen zudem eine besondere Rolle: So kann Vitamin C die Kollagenbildung fördern und damit die normale Knorpelfunktion unterstützen. Zink und Mangan sind wichtig für die Knochen, Kupfer für das Bindegewebe, Selen sowie die Vitamine B2 und E können vor Schäden durch oxidativen Stress schützen. Kombiniert gibt es diese Nährstoffe in den “Gelenk Duo”-Kapseln von ascopharm – ergänzt durch wertvolle Pflanzenstoffe wie Teufelskrallenextrakt und die Knorpelbausteine Glucosamin und Chondroitinsulfat. Mehr Informationen gibt es unter www.ascopharm.de.

Getrennt ist besser

Die beiden Knorpelbausteine werden getrennt verzehrt: Glucosamin in den Morgen-, Chondroitinsulfat in den Abendkapseln. Denn so wird das Glucosamin gemäß den Ergebnissen neuerer pharmazeutischer Untersuchungen sehr gut aufgenommen. Mit der getrennten Einnahme sollen die wichtigen Stoffe dagegen immer zu richtigen Zeit zur Verfügung stehen. Neben einer gezielten Nährstoffaufnahme kommt es bei der Ernährung im Übrigen auch auf eine gemäßigte Kalorienzufuhr an. Denn Übergewicht sollte man möglichst vermeiden, da jedes Zusatzkilo buchstäblich “auf die Knochen” geht.

Zusätzliche Hilfsangebote der Pflegeversicherung werden nur selten genutzt

Die meisten pflegenden Angehörigen kennen die zusätzlichen Unterstützungsangebote der gesetzlichen Pflegeversicherung, das ergab eine aktuelle Befragung des wissenschaftlichen Instituts der AOK im Rahmen des Pflege-Reports 2016. Dennoch werden beispielsweise Angebote zur Kurz- oder Verhinderungspflege nur selten in Anspruch genommen – obwohl die pflegenden Angehörigen genau diese Leistungen der Umfrage zufolge dringend benötigen.

Verhinderungspflege in Anspruch nehmen

Von den rund 2,7 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden derzeit rund zwei Millionen zu Hause betreut. Seit Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes Anfang 2015 hat sich der jährliche Leistungsumfang für die sogenannte Verhinderungspflege auf 1.612 Euro erhöht. In bestimmten Fällen können Verhinderungs- und Kurzzeitpflege auch miteinander kombiniert werden, dadurch erhöht sich der Leistungsbetrag auf insgesamt 2.418 Euro. Dem Pflege-Report zufolge werden diese Gelder aber nur von weniger als jedem fünften Befragten in Anspruch genommen.

“Viele Angehörige empfinden es als ein Eingeständnis eigener Schwäche, wenn sie auf zusätzliche Hilfe zurückgreifen müssen”, weiß Ute Büchmann, die seit zehn Jahren qualifizierte Senioren-Assistenten ausbildet. Dabei könne die sogenannte Ersatz- oder Urlaubspflege etwa durch eine ausgebildete Senioren-Assistentin für pflegende Angehörige immens wichtig sein. Denn diese gingen oftmals bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und würden dringend gelegentlich eine Auszeit benötigen. Auf dem Vermittlungsportal www.die-senioren-assistenten.de beispielsweise kann man qualifizierte Kräfte für die Verhinderungspflege finden.

Auszeiten über die Pflegeversicherung finanzieren

Wer ein Familienmitglied zuhause pflegt, muss seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse häufig zurückstellen. Nicht selten werden Freunde oder Hobbys vernachlässigt, weil man die Eltern oder Großeltern nicht alleine lassen mag. Auch hier können Senioren-Assistenten ins Spiel kommen, die sich dann liebevoll um den Angehörigen kümmern. Rund 50 Stunden Betreuung pro Jahr lassen sich allein schon dadurch finanzieren, indem Leistungen aus der Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden.

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Heimtierhalter sehen weniger TV

Heimtierhalter sehen weniger fern als Menschen, die keine Heimtiere haben. Das hat eine bundesweit repräsentative Untersuchung des Fernsehkonsums von 10.500 Personen im Auftrag von media control ergeben. Während Menschen ohne Heimtier durchschnittlich 229 Minuten am Tag in die Röhre schauen, gucken Heimtierhalter täglich 22 Minuten weniger TV, nämlich 207 Minuten.

Aber woran liegt es, dass der Fernsehkonsum von Heimtierhaltern geringer ist? „Ob die Tiere die Menschen zu mehr Aktivitäten animieren, oder ob die Menschen, die ein Heimtier haben, ohnehin einen aktiveren Lebensstil pflegen und dies auch ohne Heimtier tun würden, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen“, sagt Dr. Andrea Beetz, Diplom-Psychologin und eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen im Forschungszweig Mensch-Tier-Beziehung. Es sei jedoch wissenschaftlich belegt, dass Familien, in denen ein Hund lebt, mehr gemeinsam unternehmen als Familien, die keinen Hund haben. Dies habe eine Untersuchung der Forscher Paul & Serpell ergeben.

Vogelhalter hingegen unterscheiden sich laut media control was den Fernsehkonsum betrifft kaum von Menschen, die kein Heimtier besitzen. Sie sehen durchschnittlich nur eine Minute weniger fern als Nichtheimtierhalter, 20 Minuten mehr als Katzenhalter und 16 Minuten mehr als Hundehalter. „Möglicherweise liegt es daran, dass Hunde und Katzen mehr Aufmerksamkeit ihrer Halter fordern, als Vögel es tun. Hunde müssen Gassi geführt werden, wollen spielen und es besteht häufig eine enge emotionale Beziehung zwischen Hund und Hundehalter. Und auch Katzen wollen spielen und kuscheln“, interpretiert Beetz das Ergebnis vorsichtig.

Senioren: Auf langen Fahrten sollte man vor allem auf die Venen achten

Die Senioren von heute sind alles andere als im “Ruhestand” – tatsächlich sind sie in aller Welt unterwegs und wollen immer wieder Neues erleben. Großer Beliebtheit erfreuen sich in dieser Altersgruppe vor allem Bustagesfahrten und Städtetouren, die in kurzer Zeit viele neue Eindrücke vermitteln. Wer sich für eine Gruppenreise entscheidet, hat zudem schon auf der Fahrt eine nette Unterhaltung. Nach einem langen Tag im Bus und in den Straßen einer fremden Stadt lässt sich das zunehmende Alter allerdings nicht immer verleugnen. Oft werden die Beine schwer, man ist schneller müde und nicht mehr ohne weiteres jeder Anstrengung gewachsen. “Zum Glück kann man eine Menge tun, um seinen Organismus und besonders die Beine zu entlasten”, sagt Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Busfahrten genießen

Während einer langen Busreise mit wenig gesunder Bewegung können Reisestrümpfe beispielsweise von Gilofa eine gute Ergänzung sein. Sie üben einen sanften Druck auf die Beine und damit auch auf die Venen aus. Dieser Druck sorgt dafür, dass das Blut sich nicht so leicht in den Waden und Füßen stauen kann. Dabei sind diese Strümpfe optisch nicht von normalen zu unterscheiden. Es gibt sie für Damen und Herren mit Baumwolle, mit Microfaser oder mit Aloe Vera. Die Modelle mit Baumwollanteil sind beispielsweise in zwölf Farben und in fünf Größen erhältlich. Alle Informationen und Tipps für gesunde Venengymnastik findet man unter www.gilofa.de.

Regelmäßige Pausen als Wohltat für die Beine

Eine echte Wohltat und Entlastung für die Beine sind regelmäßige Pausen. Ein wenig auf einer Bank sitzen und die Beine hochlegen, das tut den Venen unterwegs gut. Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist ebenfalls von großer Bedeutung. In die Handtasche oder den Rucksack sollte daher stets eine kleine Wasserflasche passen. Man kann sie wieder auffüllen, wenn man in Restaurants, an Kiosken oder in einem Supermarkt die Möglichkeit dazu hat. Ein weiterer wichtiger Baustein für das Wohlbefinden auf Reisen ist Bewegung. Zwar kann man nicht immer wandern, radeln oder schwimmen. Aber für eine kleine Einheit Venengymnastik findet sich überall eine Möglichkeit.

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