Worauf Arthrosepatienten bei der Ernährung achten sollten

Gelenkverschleiß trifft früher oder später fast jeden. Die Ursachen können neben fortschreitendem Alter auch Fehlstellungen, Verletzungen, ungünstige Belastungen, Veranlagung sowie eine falsche Ernährung sein. Zur ganzheitlichen Behandlung wird meist an verschiedenen Punkten angesetzt: mit einer sinnvollen Schmerztherapie, moderater Bewegung und einer angepassten Kost.

Weniger Fleisch, mehr Fisch

Bei der “gelenkbewussten” Ernährung geht es vor allem darum, Entzündungen zu mindern und den Knorpel zu erhalten. So sind fette Kaltwasserfische reich an entzündungshemmender Eicosapentaensäure (EPA), während Archidonsäure aus Schweineschmalz, Eiern, Geflügel und Co. Entzündungen fördern kann. Daher sollten Arthrosepatienten ihren Fleischkonsum auf ein- bis zweimal wöchentlich beschränken und stattdessen wenigstens zweimal pro Woche Lachs, Hering oder Makrele auf den Tisch bringen. Darüber hinaus versorgen Gemüse, Salat, Getreide, Weizenkeime, Nüsse, fettarme Milchprodukte und wertvolle Pflanzenöle die Gelenke mit weiteren wichtigen Nährstoffen wie Vitaminen und Spurenelementen. Auch der Knorpelbaustein Glucosamin ist echtes Powerfood – er kommt etwa in Gelatine vor oder kann als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de hält unter www.rgz24.de/ernaehrung ausführliche Ernährungstipps und Rezepte für Arthrose-Geplagte bereit.

Bewegung transportiert Nährstoffe

Damit die gezielte Nährstoffzufuhr genutzt werden kann, ist Bewegung unerlässlich. Sie sorgt dafür, dass die Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit in den Knorpel eingearbeitet werden. Geeignete Sportarten sind Walken, Radfahren oder Gymnastik. Voraussetzung für regelmäßige Bewegung ist jedoch Schmerzfreiheit. Hier kann der Arzt geeignete Mittel verschreiben oder Injektionen ins betroffene Gelenk mit speziell vernetzter Hyaluronsäure wie Synvisc. Diese können die nachlassende Pufferung und Schmierung wiederherstellen und Schmerzen langfristig lindern. Dann macht Bewegung wieder Freude. Positiver Nebeneffekt: Überflüssige Pfunde werden abgebaut.

Weniger Fleisch, mehr Genuss

Für die einen ist es eine Gewissensfrage, andere fühlen sich einfach besser, wenn sie auf tierische Produkte verzichten. Fest steht: Vegane Lebensmittel finden immer mehr Fans. In den Bestsellerlisten stehen vegane Kochbücher ganz oben, und auch im Internet gibt es zahlreiche Foren zum Thema. Wer den Ernährungstrend ausprobieren möchte, findet viele Alternativen zu Fleisch, Milch und Co. Vor allem kleine Hersteller bieten oft köstliche Spezialitäten jenseits des Mainstreams.

Weniger ist mehr

Industrielle Produktion und vegane Lebensmittel – das passt für viele nicht zusammen. Regionale Hersteller und kleine Anbieter stehen dagegen hoch im Kurs, weil sie auf Tradition und ursprüngliche Zubereitungsarten setzen. Die ungarische Manufaktur Tarpa verzichtet beispielsweise seit jeher auf Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe und Konservierungsmittel. “Unsere Rezepte für Dips, Brotaufstriche und Pasten aus Obst und Gemüse sind heute noch dieselben wie vor hundert Jahren”, sagt Firmenchef Nicolas Korenika. In offenen Kesseln werden die Früchte aus ökologischem Anbau langsam eingekocht. So entsteht ein intensives Aroma. Und die Zutatenliste auf den von Hand etikettierten Gläsern liest sich, als hätte man selbst am Herd gestanden. Bei den herzhaften Aufstrichen aus gegrilltem Gemüse etwa ist neben Bio-Gemüsen und Gewürzen wie Chili oder Knoblauch nur Meersalz und natives Sonnenblumenöl enthalten. Die Spezialitäten aus der nordungarischen Provinz Szatmár gibt es in Bioläden oder unter www.tarpa.de.

Über den Tellerrand blicken

Dass man für vegane Gerichte stundenlang am Herd stehen muss, ist ein überholtes Klischee. “Viele Rezepte passen perfekt in die schnelle Küche und bringen Abwechslung auf den Teller”, weiß Nicolas Korenika. So wie “Sakuska”, eine würzige Paste aus gegrillten Auberginen und Paprika, Tomaten und Zwiebeln. Sie ist auf Brot oder zu Kartoffeln ebenso lecker wie zur Pasta und ruck-zuck serviert. Da kommen auch Menschen, die sich nicht zwingend vegan, aber eben bewusst ernähren möchten, auf den Geschmack.

Durchblutungsstörungen bei Senioren

Jede Zelle des Körpers benötigt Sauerstoff, um zu überleben. Für die Versorgung ist der Kreislauf zuständig, der über die Arterien ständig sauerstoffreiches Blut aus der Lunge in alle Winkel des Organismus befördert. Wird der Sauerstofftransport durch verengte oder verstopfte Arterien behindert, kann das zahlreiche Folgen – vom unangenehmen Fingerkribbeln bis hin zum Herzinfarkt – haben. Besonders gefährdet für Durchblutungsstörungen sind Senioren, die daher ein waches Auge auf ihre Gefäßgesundheit haben sollten.

Arteriosklerose als Ursache

“Die häufigste Ursache arterieller Durchblutungsstörungen ist die Arteriosklerose”, erklärt Professor Dr. med. Friedrich-Wilhelm Lohmann, Kardiologe, Universitätsmedizin Charité Berlin. Typische Auslöser für die Gefäßkrankheit seien etwa Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, Stress und Bewegungsmangel. Besonders im Fokus stehe dabei der Bluthochdruck, der bei jedem zweiten Menschen jenseits des 60. bis 65. Lebensjahres vorliege. Denn er schädigt die empfindliche Innenwand der Gefäße, das sogenannte Endothel, und macht es anfällig für gefährliche Ablagerungen.

Ein intaktes Endothel ist aber die Grundlage für eine gute Durchblutung. Für seinen Schutz ist ein besonderer Botenstoff unverzichtbar: Stickstoffmonoxid (NO). Es erweitert die Gefäße und wirkt der Arteriosklerose entgegen. Gebildet wird es aus dem natürlichen Eiweißbaustein Arginin. Ältere und gefäßkranke Menschen haben deshalb einen erhöhten Arginin-Bedarf, der sich laut Lohmann durch die tägliche Ernährung oft nicht decken lässt. Lohmann empfiehlt deshalb eine sinnvolle Kombination aus Arginin und den Vitaminen B6, B12 und Folsäure aus der Apotheke, enthalten etwa in “Telcor Arginin plus”, zur Pflege der Gefäßwände. Mehr Informationen zur Gefäßgesundheit unter www.telcor.de.

Öfter Hülsenfrüchte genießen

Arginin kommt zudem reichlich in Hülsenfrüchten, Nüssen und Kürbiskernen vor. Hier sollte man also ruhig öfter zugreifen. Wer außerdem auf das Rauchen verzichtet, ein gesundes Gewicht hält und für regelmäßige Bewegung sorgt, kann viel dazu beitragen, seine Gefäße lange gesund zu erhalten.

Best Ager bevorzugen einen klaren und modernen Einrichtungsstil

Sie sind in den 50er-Jahren geboren und werden liebevoll Silver- oder Best-Ager genannt. Doch die “neuen Alten” sind ganz anders als ihre Vorgänger. Sie gehören zur Aufbruchgeneration, die bereits auf Distanz zu den Eltern gegangen ist. Ihre Jugend wurde von den Beatles und später dann von ABBA begleitet. Die meisten Best Ager von heute fühlen sich – das belegen zahlreiche Umfragen – um zehn bis 15 Jahre jünger, als es ihrem tatsächlichen Alter entspricht. Sie orientieren sich auch jetzt im “gesetzten” Alter an das, was sie erlebt haben, werden auch als Oldies noch ganz selbstverständlich Sneaker und Jeans tragen und in einem schönen und trendigen Ambiente wohnen.

Ein Stück Lebensqualität für die besten Jahre

Studien zufolge schätzt gerade diese Generation 55plus das eigene Zuhause als Rückzugsort und persönliche Wohlfühloase. Weil ihnen dieser Lebensbereich besonders wichtig ist – und es sich die meisten auch leisten können – investieren sie gern in ihre Wohnungseinrichtung. Dabei legen sie großen Wert auf ein zeitlos-modernes Design, eine hohe Qualität, beste Verarbeitung und sehr viel Komfort. Diesen Wünschen kommt zum Beispiel die norwegische Möbelmarke Stressless mit ihren neuen Sofamodellen “Panorama” und “Metropolitan” und den dazu passenden Bequemsesseln “Skyline” und “View” entgegen. Denn die neuen, weich gepolsterten Modelle haben mit ansprechenden Kissendesigns und abgerundeten Formen einen ganz eigenen Charakter, der zu fast jeder modernen Einrichtung passt. Unter Telefon 0800-19711971 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) oder auf der Website gibt es die Adresse zum Probesitzen im nächstgelegenen ComfortStudio.

Schwing-Funktion für mehr Bewegung beim Sitzen

Mit der Entwicklung von “Balance Adapt” haben die Norweger den Sitzkomfort ihrer Sessel und Sofas zudem weiter perfektioniert. So bringt die neue sanfte Schwing-Funktion mehr Bewegung beim Sitzen und sorgt für eine vollkommen ausgeglichene Sitzposition, die sich automatisch und ohne Schalter oder Hebel an jede Körperbewegung anpasst.

Würdevolles Lebensende für Schwerstkranke und sterbende Menschen

VdK fordert mehr Unterstützung für ein würdevolles Lebensende
„Schwerstkranke und sterbende Menschen müssen in ihrer letzten Lebensphase die bestmögliche menschliche Zuwendung, Versorgung, Pflege und Betreuung erhalten. Wir sehen in der Arbeit der Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung einen wichtigen Beitrag zum würdevollen und kompetenten Umgang mit Sterbenden.“ So kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, den heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Hospiz- und Palliativversorgung.

Der größte deutsche Sozialverband unterstützt seit langem Maßnahmen, die den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung im ambulanten Bereich, insbesondere auf dem Land, voranbringen. Ausdrücklich begrüßt der VdK die im Gesetzentwurf genannten Instrumente wie die Stärkung der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung, die Verbesserung der Finanzierungsgrundlagen stationärer und ambulanter Hospize oder auch, dass die Versicherten gezielt über bestehende Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung informiert werden sollen.

„Die große Mehrheit der Menschen fürchtet sich vor Schmerzen und möchte am Ende des Lebens nicht allein sein. Diesen Wunsch müssen wir respektieren. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, die Palliativversorgung für alle Schwerstkranken und Sterbenden auszubauen, unabhängig davon, ob sie im Krankenhaus, im Pflegeheim oder zu Hause leben“, mahnt Mascher.

Der VdK fordert daher eine Vollfinanzierung von Leistungen in stationären Hospizen. Außerdem benötigen auch die Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen eine qualitativ hochwertige Palliativversorgung. Dafür bedarf es allerdings auch entsprechender fachlicher wie personeller Ressourcen in den Einrichtungen. Nach Auffassung des VdK greift der Gesetzentwurf hier zu kurz.

„Ärzte, Pflegekräfte und Hospizvereine sollten künftig stärker vernetzt zusammenarbeiten, um den Betroffenen und ihren Angehörigen bestmöglich zu helfen. Es geht auch am Ende des Lebens um die Würde des Einzelnen. Und die ist nicht verhandelbar. Das Thema wird uns in den kommenden Jahren noch intensiver beschäftigen, vor allem vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft“, betont die VdK-Präsidentin

Förderprogramm „Wohnen und Pflege im Alter”

Die meisten Menschen wünschen sich, so lange wie möglich zu Hause zu leben – auch wenn sie älter oder pflegebedürftig werden. Deshalb hat Niedersachsen ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Wohnen und Pflege im Alter” fördert das Land ab sofort Projekte, die ein weitgehend selbstständiges Leben älterer Menschen in einem häuslichen Wohnumfeld auch in hohem Alter und bei Pflegebedürftigkeit ermöglichen. „Mit Blick auf unsere immer älter werdende Gesellschaft müssen alle Verantwortlichen weiter daran arbeiten, die Wahlfreiheit beim Wohnen und der Pflege im Alter zu bewahren und auszubauen. Mit dem neuen Programm setzt das Land hier ein klares Signal”, so Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. Jährlich stehen für „Wohnen und Pflege im Alter” eine Million Euro bereit.

Ziel des Förderprogramms ist es, alters- und pflegegerechte Bedingungen im Wohnumfeld älterer und pflegebedürftiger Menschen zu schaffen. Dazu zählen zum Beispiel Zuwendungen für Neu- und Umbauten, die dazu dienen, alters- und pflegegerechte Wohnungen und Wohngemeinschaften zu schaffen. Ebenso förderfähig sind auch Neu- und Umbauten, um eine alters- und pflegegerechte Struktur des Wohnumfelds zu schaffen. Zuwendungen gibt es aber auch für den Aufbau erforderlicher Beratungsstrukturen und die Entwicklung von Handlungsstrategien zum Aufbau von Netzwerken im Quartier.

In den vergangenen Jahren ist in Niedersachsen die Zahl der pflegebedürftigen und älteren Menschen sehr stark angestiegen. Allein die Zahl pflegebedürftiger Menschen ist von

218 363 im Jahr 2003 auf 297 024 im Jahr 2013 gestiegen; laut Prognosen wird es 2030 gut 400.000 Pflegebedürftige in Niedersachsen geben (Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen).

Die Fördermittel können sowohl von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Vereinen und Verbänden beantragt werden.

Nähere Informationen zum Förderprogramm finden Sie
unter www.ms.niedersachsen.de > Themen > Pflege > Wohnen und Pflege im Alter

Wenn plötzlich die Worte fehlen

Wo lag nochmal der Autoschlüssel? Was sollte ich im Supermarkt einkaufen? Wie war noch gleich der Name des neuen Nachbarn? Solche Fragen sind für die meisten leicht zu beantworten, für andere werden sie zum Problem, weil sie auf eine wachsende Vergesslichkeit hindeuten und ein erstes Anzeichen von Demenz sein könnten. Wer wissen will, wie es um den Zustand des eigenen Gedächtnisses bestellt ist, sollte den Test in der April-Ausgabe des Magazins Reader’s Digest machen.

„Ich vergesse, wo ich etwas hingelegt habe“, „Ich weiß nicht mehr genau, was sich vor einem Tag oder einer Woche ereignet hat“, „Ich kann häufig das richtige Wort nicht finden“ oder „Ich wiederhole häufig, was ich gerade gesagt habe, oder ich stelle dieselbe Frage zwei- bis dreimal“ – mit diesen und ähnlichen Fragen werden in dem Test das Gedächtnis und andere Leistungen des Gehirns überprüft. Die jeweilige Antwort darauf ist aber nicht gleich der Beleg dafür, dass eine Alzheimer-Erkrankung sich abzeichnet oder gar eine Behandlung notwendig ist. Das Vergessen eines Namens oder einer Telefonnummer kommt durchaus auch bei ganz gesunden Menschen vor.

„Das Gehirn altert im Lauf des Lebens“, relativiert Florian Metzger, Oberarzt am Geriatrischen Zentrum und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen, solche Gedächtnislücken. Wenn die Lücken aber verstärkt auftreten, sollte man ärztlichen Rat suchen, weil sie erste Anzeichen für eine Demenz sein könnten. Als Demenz werden Störungen des Denk- und Informationsverarbeitungsvermögens bezeichnet. Die am häufigsten auftretende Form ist dabei die Alzheimer-Erkrankung.

Sollten solche Symptome auftreten, ist als erster Schritt ein Termin beim Hausarzt ratsam um andere Erkrankungen wie Schilddrüsenprobleme und Depressionen auszuschließen. Häufig folgt dann die Untersuchung durch einen Neurologen. „In unserer Gedächtnissprechstunde führen wir körperliche, neurologische und psychische Untersuchungen durch“, sagt Florian Metzger im Magazin Reader’s Digest. Dazu gehören Analysen des Blutes und des Nervenwassers, Herz- und Hirnstrommessungen sowie eine Magnetresonanz- oder Computertomografie. Zudem werden das Kurzzeitgedächtnis, räumliches Vorstellungsvermögen sowie alltagspraktische Fähigkeiten des Patienten überprüft.

Sollte dann tatsächlich eine Demenz vorliegen, kann sie mit Medikamenten zwar nicht geheilt, aber ihr Fortschreiten verlangsamt werden. Zudem ist eine Ergo- und Psychotherapie denkbar. Darüber hinaus sagen Experten wie Florian Metzger, dass ausgiebige Bewegung ebenfalls hilft: „Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen – alles, was die Kondition stärkt.“ Vor allem sei es wichtig, die Probleme zeitig anzugehen und nicht zu verdrängen: „Holen Sie sich frühzeitig Unterstützung!“

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die April-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab Montag, 30. März, an zentralen Kiosken erhältlich.

Früh erkannt, ist Darmkrebs besser heilbar

Was für viele Krebsarten gilt, trifft besonders auf Darmkrebs zu: Früh erkannt, ist er besser heilbar. Anlässlich des Darmkrebsmonats März ruft die Deutsche Krebshilfe dazu auf, sich über die Möglichkeiten zur frühen Erkennung von Darmkrebs zu informieren: Welche Untersuchungen bieten die gesetzlichen Krankenkassen an? Welche Vor- und Nachteile bringen die Untersuchungen mit sich?

Etwa 64.000 Menschen in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Darmkrebs, 26.000 sterben daran. „Das wichtigste Ziel der Darmkrebs-Früherkennung ist es, die Zahl der tumorbedingten Todesfälle zu senken“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Insbesondere beim Darmkrebs, dessen gutartige Vorstufen durch die Untersuchung entdeckt werden können, spielt die frühe Erkennung eine entscheidende Rolle.“

Eine gute Möglichkeit, Darmkrebs vorzubeugen, ist jedoch eine gesunde Lebensweise. Wichtig dabei sind insbesondere eine gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Bewegung, das Vermeiden von Übergewicht, Nichtrauchen und wenig Alkohol.

Dennoch ist auch eine gesunde Lebensweise keine Garantie, nicht an Darmkrebs zu erkranken. Früh erkannt, ist Darmkrebs jedoch gut heilbar. Darum geht es bei der Darmkrebs-Früherkennung: Tumore und deren Vorstufen in frühen Stadien ihrer Entwicklung aufspüren, denn dann lassen sie sich nicht nur erfolgreicher, sondern oft auch schonender behandeln. Zwei verschiedene Untersuchungen zur Darmkrebsfrüherkennung werden angeboten: Ab einem Alter von 50 Jahren kann der Test auf verstecktes Blut im Stuhl und ab 55 Jahren die Darmspiegelung in Anspruch genommen werden.

Früherkennungsuntersuchungen werden jedoch auch kritisch betrachtet. Der Grund: Sie können Nachteile mit sich bringen. Daher ist es sinnvoll, für jedes Verfahren Nutzen und Risiken genau abzuwägen. Die Vor- und Nachteile eines Verfahrens kennen und einschätzen können, das ist die wichtigste Voraussetzung dafür. Dabei hilft es, die richtigen Fragen im Vorfeld zu stellen: Wie oft wird eine bestehende Darmkrebserkrankung erkannt beziehungsweise übersehen? Wie häufig ergibt der Test einen falschen Krebsverdacht und führt dann zu einer unnötigen Diagnose? Wie groß ist mein persönliches Risiko, an Darmkrebs zu erkranken? Bin ich erblich vorbelastet?

Betrüger senden gefälschte Briefe mit Forderungen an Rentner

Sie fälschen Dokumente oder locken mit viel versprechenden Investitionen. Ziel ihrer kaltblütigen Vorgehensweise ist es, das Geld von Rentnerinnen und Rentnern zu ergaunern. Rücksichtslos nutzen Trickbetrüger die Redlichkeit älterer Menschen aus, wenn sie als offizielle Personen an ihre Opfer herantreten. Sie fordern telefonisch, per Brief oder Fax dazu auf, Geldbeträge auf ein fremdes Konto zu überweisen. Für den Fall, dass die Betroffenen sich verweigern, werden Rentenpfändungen, Rentenkürzungen und andere Sanktionen angedroht. Der durch die Täter verursachte Schaden ist erheblich und die vermutete Dunkelziffer hoch. Sachverständige gehen davon aus, dass sich viele Opfer aus Scham nicht mitteilen. Deshalb hat der Sozialverband SoVD jetzt einen Film veröffentlicht, der die Kriminalprävention unterstützt und über Hilfsangebote informiert.
Der dreiminütige Film, der die verschiedenen Vorgehensweisen der Trickbetrüger zeigt und Tipps für das richtige Verhalten möglicher Opfer gibt, eignet sich insbesondere für die digitale Kommunikation. Zudem kann der Beitrag im Rahmen von Informationsveranstaltungen vorgeführt werden.

Clip Vorsicht: Falle! SoVD warnt vor Trickbetrug: https://www.youtube.com/watch?v=xzLkoBTjuNc

Das Alter als die schönste Zeit des Lebens erleben

Das Wichtigste im Alter ist die Gesundheit, sagen knapp zwei Drittel der Menschen in Europa. In einer Umfrage unter rund 8000 Lesern des Magazins Reader’s Digest in zehn Ländern stimmten 65 Prozent der Deutschen dieser Aussage zu, in Ungarn waren es sogar 75 Prozent. Zugleich gaben 72 Prozent der Befragten in Deutschland an, dass selbst Probleme mit ihrer körperlichen Fitness sie nicht davon abhalten würden, das zu tun, was sie gern tun wollen. „Angesichts meines Alters habe ich heute mehr Energie, als ich gedacht hätte“, sagten 65 Prozent der über 60-jährigen Befragten in den zehn Ländern.

Doch wann ist man überhaupt „alt“? Liegt die Grenze dafür bei 65 oder eher bei 75 Jahren? Während beispielsweise in Frankreich Frauen wie Männer erst mit über 80 Jahren als alt gelten, sagten die Deutschen, dass Frauen mit 75 und Männer mit 76 Jahren alt seien. Noch niedriger sind die Werte, die die Ungarn genannt haben: Männer mit 68 und Frauen sogar schon mit 67 Jahren. Viele Befragte betonten aber zugleich, dass nicht die Zahl der Jahre, sondern die Geisteshaltung entscheidend sei. „Älter werden und alt sein sind zwei verschiedene Dinge“, sagt etwa die 63-jährige Belgierin Nicole Marc in der März-Ausgabe von Reader’s Digest. „Alt sind Sie, wenn Sie nicht mehr das Bedürfnis haben zu lachen und Spaß zu haben. “

Auch in ihren sogenannten goldenen Jahren wollen die Menschen „einfach alles“ machen, gaben die Umfrageteilnehmer an. Dazu gehört für viele auch die Freude an der körperlichen Liebe bis ins hohe Alter. „Ich bin sicher, dass ich ungeachtet meines Alters immer Spaß am Sex haben werde“, meint beispielsweise Radovan Teslič. Der 66-jährige Slowene ist ein gutes Beispiel für die aktiven Senioren von heute: Er besucht oft Konzerte und Ausstellungen, reist und wandert gern und baut Obst an. „In Bewegung bleiben“, rät auch Nicole Marc ihren Altersgenossen. „Mein Mann und ich halten uns fit und verschwenden unsere Zeit nicht vor dem Fernseher. Wir fahren Rad, gehen tanzen und wandern.“

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die März-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab Montag, 23. Februar, an zentralen Kiosken erhältlich.