Magnesium kann gerade für aktive Senioren wichtig sein

Senioren werden immer aktiver: Einer Auswertung der Initiative “7 Jahre länger” zufolge war Ende 2014 fast jeder fünfte Bundesbürger über 60 in einem Sportverein aktiv. Wer sich viel bewegt und Sport treibt, sollte allerdings wissen, dass der Bedarf an Mineralstoffen ansteigt. Vor allem Magnesium wird für eine reibungslose Muskelfunktion benötigt. Werden zu wenig magnesiumhaltige Nahrungsmittel verzehrt, haben Elektrolyte wie Calcium und Kalium keine Chance, bis in die Muskelfasern vorzudringen – Symptome wie Waden- und Muskelkrämpfe oder Verspannungen können verstärkt auftreten. Was vielen nicht bewusst ist: Auch das Herz ist “nur” ein Muskel und kann entsprechend unter Mangelerscheinungen leiden. Das Fehlen von Magnesium kann dort Verkrampfungen, unregelmäßige Herzschläge und beklemmende Gefühle hervorrufen – in schweren Fällen kann es der Deutschen Herzstiftung zufolge sogar zu Kammerflimmern und infolgedessen zum plötzlichen Herztod kommen.

Verkrampfte Muskelbündel mit Magnesium entspannen

Ohne ausreichend Magnesium können Muskelzellen nicht adäquat arbeiten, auch die Nerven sind nicht in der Lage, Signale an die Muskeln weiterzuleiten. In Zeiten erhöhter körperlicher Aktivität empfiehlt es sich daher, den Organismus mit frei verkäuflichen Arzneimitteln aus der Apotheke wie etwa “Magnetrans” zu unterstützen. Auch in der warmen Jahreszeit werden mit dem Schweiß vermehrt Mineralstoffe ausgeschieden. Treten Krämpfe auf, ist es oft schon zu spät. Um schmerzhaft zusammengezogenen Muskelbündeln oder anderen Mangelerscheinungen vorzubeugen, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) aktiven Menschen, etwa jede Viertelstunde 0,1 bis 0,2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um leistungsfähig zu bleiben.

Softdrinks nicht zu empfehlen

Liebhaber von Softdrinks sollten allerdings aufpassen: Phosphorhaltige Getränke können die Magnesiumaufnahme stören. Man sollte sie besser gegen Fruchtschorle oder hochwertiges Mineralwasser austauschen. Worin das Muskel-Mineral noch enthalten ist und welche weiteren Mangelsymptome es gibt, erfährt man beispielsweise unter www.magnetrans.de. Auch Bananen und Nüsse gelten im Übrigen als gute Magnesiumlieferanten.

Alzheimer-Früherkennung: Zehn Zeichen auf die Sie achten sollten

Viele Menschen haben Angst, an Alzheimer zu erkranken. Aber wodurch unterscheiden sich normale altersbedingte Veränderungen von Alzheimer-Symptomen? Muss man sich schon Sorgen machen, wenn man mal den Autoschlüssel verlegt oder den Namen eines Bekannten vergisst?

Welche Veränderungen wirklich auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen können, wissen noch zu wenige Menschen. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) stellt zehn Symptome vor, die Anzeichen für eine Erkrankung sein können.

Wenn eines dieser Anzeichen wiederholt auftritt, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Es ist wichtig, früh und professionell abzuklären, was der Auslöser der Vergesslichkeit ist, um mögliche Ursachen zu behandeln. Im Falle einer Alzheimer-Erkrankung sollte möglichst frühzeitig mit einer Therapie begonnen werden. Die Medikamente, die den Verlauf verzögern können, wirken am besten zu Beginn der Krankheit.

1. Gedächtnislücken

Ein Anzeichen im Frühstadium der Alzheimer-Erkrankung sind Veränderungen im Kurzzeitgedächtnis mit Auswirkungen auf das tägliche Leben. Diese Form der Vergesslichkeit zeigt sich zum Beispiel darin, dass die Betroffenen wichtige Termine vergessen, nicht daran denken, den Herd auszustellen oder ihren Alltag nur noch mit Erinnerungsnotizen organisieren können.

Normale altersbedingte Veränderung:

Namen oder Verabredungen werden kurzfristig vergessen, später aber wieder erinnert.

2. Schwierigkeiten beim Planen und Problemlösen

Betroffenen fällt es schwer, sich länger zu konzentrieren oder etwas vorausschauend zu planen und umzusetzen. Sie benötigen für vieles mehr Zeit als zuvor. Probleme tauchen beispielsweise auf beim Kochen oder Backen nach altbekannten Rezepten, beim Umgang mit Zahlen oder beim Begleichen von Rechnungen.

Normale altersbedingte Veränderung:

Zerstreutheit, wenn viele Dinge gleichzeitig anstehen.

3. Probleme mit gewohnten Tätigkeiten

Alltägliche Handlungen werden plötzlich als große Herausforderung empfunden. Routineaufgaben bei der Arbeit werden zum Problem oder die Regeln eines altbekannten Spiels werden nicht mehr erinnert.

Normale altersbedingte Veränderung: Gelegentlicher Hilfebedarf beim Umgang mit anspruchsvollen Alltagsanforderungen, zum Beispiel dem Programmieren des Fernsehers.

4. Räumliche und zeitliche Orientierungsprobleme

Oft können Orte oder Zeitabstände nicht mehr eingeordnet werden. Betroffene vergessen zum Beispiel das Jahr und die Jahreszeit, können die Uhr nicht mehr lesen oder stehen in ihrer Straße und wissen nicht mehr, wo sie sind und wie sie nach Hause kommen.

Normale altersbedingte Veränderung:

Sich dann und wann im Wochentag zu irren und es später zu merken.

5. Wahrnehmungsstörungen

Viele Betroffene habe große Mühe, Bilder zu erkennen und räumliche Dimensionen zu erfassen. Schwächen zeigen sich beispielsweise beim Erkennen von Farben und Kontrasten, Lesen oder Wiedererkennen von vertrauten Gesichtern.

Normale altersbedingte Veränderung: Verändertes oder verringertes Sehvermögen, zum Beispiel aufgrund von Linsentrübung.

6. Neue Sprach- und Schreibschwäche

Vielen Erkrankten fällt es schwer, einer Unterhaltung zu folgen und aktiv an einem Gespräch teilzunehmen. Sie verlieren den Faden, benutzen unpassende Füllwörter oder haben Wortfindungsprobleme. Auch häufige Wiederholungen können ein Anzeichen sein.

Normale altersbedingte Veränderung:

Ab und zu nicht das richtige Wort zu finden.

7. Verlegen von Gegenständen

Menschen mit Alzheimer lassen häufig Gegenstände liegen oder verlegen sie an ungewöhnliche Stellen. Sie vergessen nicht nur, wo die Sachen sind, sondern auch, wozu sie gut sind. So werden beispielsweise die Schuhe in den Kühlschrank gelegt oder die Autoschlüssel in den Briefkasten.

Normale altersbedingte Veränderung:

Dinge hin und wieder verlegen und dann wiederfinden.

8. Eingeschränktes Urteilsvermögen

Oft verändert sich die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, zum Beispiel bei der Kleiderwahl (Pelzstiefel im Sommer), beim Umgang mit Geld oder bei der Körperpflege.

Normale altersbedingte Veränderung:

Eine unüberlegte oder schlechte Entscheidung zu treffen.

9. Verlust von Eigeninitiative und Rückzug aus dem sozialen Leben

Viele Betroffene verlieren zunehmend ihre Eigeninitiative und gehen ihren Hobbies, sozialen oder sportlichen Aktivitäten immer weniger nach. Sie bemerken Veränderungen an sich, die sie verunsichern und ziehen sich zurück.

Normale altersbedingte Veränderung:

Sich manchmal beansprucht fühlen durch Anforderungen bei der Arbeit, in der Familie oder durch soziale Verpflichtungen.

10. Persönlichkeitsveränderungen

Starke Stimmungsschwankungen ohne erkennbaren Grund können Folge einer Alzheimer-Erkrankung sein. Auch ausgeprägte Persönlichkeitsveränderungen treten auf, zum Beispiel starkes Unbehagen in fremden Räumen, plötzliches Misstrauen, aggressives Verhalten oder Gefühle von Ohnmacht, Traurigkeit und Rastlosigkeit.

Normale altersbedingte Veränderung:

Irritation, wenn geregelte Alltagsabläufe geändert oder unterbrochen werden.

Gute Lektüre ist für die meisten Deutschen im Alter unverzichtbar

Aktuelle Forsa-Umfrage belegt: Bücher, Essen mit Freunden und das eigene Auto machen für die Deutschen ein gutes Leben im Alter aus. Die neueste Elektronik oder Mode zählen eher nicht dazu. Was die Wünsche kosten, zeigt ein neuer interaktiver Lebenskostenplaner.

Wenn es um die Frage geht, was zu einem guten Leben im Alter gehört, ist die Sache für die Deutschen klar: Einen Ruhestand ohne Bücher, Zeitungen und Zeitschriften können sich die meisten nicht vorstellen. Die Hälfte wäre auf “keinen Fall” bereit, im Alter auf gute Lektüre zu verzichten, für weitere 30 Prozent käme das “eher nicht” infrage. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage unter 1.000 Personen von 18 bis 64 Jahren im Auftrag der Initiative “7 Jahre länger”.

Auch das regelmäßige Essengehen mit Freunden ist den Deutschen besonders wichtig: 35 Prozent würden darauf auf “keinen Fall”, 43 Prozent “eher nicht” verzichten. Erst auf Platz 3 folgt der Deutschen vermeintlich liebstes Kind: das eigene Auto, auf das 37 Prozent auf “keinen Fall” und weitere 34 Prozent “eher nicht” verzichten würden.

Technik, Mode und Fitness rangieren auf den letzten Plätzen

Das gute, alte Buch schlägt bei der Vorstellung vom guten Alter das neueste Smartphone um Längen. Nur zehn Prozent sagen von sich, dass sie im Alter auf “keinen” Fall auf die aktuellste Technik verzichten können; weitere 29 Prozent würden “eher nicht” darauf verzichten wollen.

Zu den unwichtigeren Dingen im Alter gehört für die Deutschen auch eine stets modische Kleidung, die nur für acht beziehungsweise 28 Prozent nicht oder “eher nicht” verzichtbar sind. Das Fitness-Studio zählt ebenfalls zu den überflüssigeren Sachen.

Neuer Lebenskostenplaner gibt Eindruck von Kosten im Alter

Während die Deutschen eine gute Vorstellung davon haben, was für sie im Alter unverzichtbar ist, sind die Kosten nur wenigen bewusst. Allein das Abonnement einer typischen Regionalzeitung schlägt beispielsweise jährlich mit rund 420 Euro zu Buche. Das eigene Auto verschlingt sogar durchschnittlich rund 6.670 Euro pro Jahr.

Einen einfachen Überblick über diese Ausgaben gibt ein neuer interaktiver Lebenskostenplaner unter www.7jahrelaenger.de/lebenskostenplaner. Er listet für insgesamt 24 Kategorien die Kosten auf – für einen frei wählbaren Zeitraum von einem Jahr bis maximal 35 Jahren. Zu den Kategorien zählen beispielsweise die Ausgaben für Miete und Energie, den Jahresurlaub oder den regelmäßigen Kino- oder Restaurantbesuch. Der Planer erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Repräsentativität, sondern soll vor allem dafür sensibilisieren, wieviel ein gutes und langes Leben kostet.

Aktiv gegen Gelenkverschleiß

Der Gelenkverschleiß gehört zu den häufigsten und unangenehmsten Alterserscheinungen. Gut die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer über 60 dürften von Arthrose betroffen sein. Das bedeutet vor allem: Schmerzen – das Leitsymptom der Erkrankung. Zunächst ist es nur ein Anlaufschmerz nach Ruhephasen, später tut jede Bewegung weh, und im fortgeschrittenen Stadium haben die Patienten sogar nachts Schmerzen. Da sich der Knorpelverschleiß im Gelenk nicht rückgängig machen lässt, sollte man schon frühzeitig an eine gute “Pflege” der Gelenke denken.

Kombinierte Nährstoffe für Knochen und Knorpel

“Zu einem gelenkgesunden Lebensstil zählt vor allem regelmäßige Bewegung, wobei schonende Sportarten ohne abrupte Stop-and-Go-Aktionen zu bevorzugen sind – wie etwa Walking, Schwimmen und Radfahren”, betont Katja Schneider, Gesundheitsexpertin bei RGZ24.de. Auch mit der richtigen Ernährung könne man seine Gelenke in ihrer gesunden Funktion unterstützen. Die Basis bilden dabei viel frisches Obst, Gemüse, Fisch sowie magere Milch- und Vollkornprodukte. Bestimmte Nährstoffe spielen zudem eine besondere Rolle: So kann Vitamin C die Kollagenbildung fördern und damit die normale Knorpelfunktion unterstützen. Zink und Mangan sind wichtig für die Knochen, Kupfer für das Bindegewebe, Selen sowie die Vitamine B2 und E können vor Schäden durch oxidativen Stress schützen. Kombiniert gibt es diese Nährstoffe in den “Gelenk Duo”-Kapseln von ascopharm – ergänzt durch wertvolle Pflanzenstoffe wie Teufelskrallenextrakt und die Knorpelbausteine Glucosamin und Chondroitinsulfat. Mehr Informationen gibt es unter www.ascopharm.de.

Getrennt ist besser

Die beiden Knorpelbausteine werden getrennt verzehrt: Glucosamin in den Morgen-, Chondroitinsulfat in den Abendkapseln. Denn so wird das Glucosamin gemäß den Ergebnissen neuerer pharmazeutischer Untersuchungen sehr gut aufgenommen. Mit der getrennten Einnahme sollen die wichtigen Stoffe dagegen immer zu richtigen Zeit zur Verfügung stehen. Neben einer gezielten Nährstoffaufnahme kommt es bei der Ernährung im Übrigen auch auf eine gemäßigte Kalorienzufuhr an. Denn Übergewicht sollte man möglichst vermeiden, da jedes Zusatzkilo buchstäblich “auf die Knochen” geht.

Zusätzliche Hilfsangebote der Pflegeversicherung werden nur selten genutzt

Die meisten pflegenden Angehörigen kennen die zusätzlichen Unterstützungsangebote der gesetzlichen Pflegeversicherung, das ergab eine aktuelle Befragung des wissenschaftlichen Instituts der AOK im Rahmen des Pflege-Reports 2016. Dennoch werden beispielsweise Angebote zur Kurz- oder Verhinderungspflege nur selten in Anspruch genommen – obwohl die pflegenden Angehörigen genau diese Leistungen der Umfrage zufolge dringend benötigen.

Verhinderungspflege in Anspruch nehmen

Von den rund 2,7 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden derzeit rund zwei Millionen zu Hause betreut. Seit Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes Anfang 2015 hat sich der jährliche Leistungsumfang für die sogenannte Verhinderungspflege auf 1.612 Euro erhöht. In bestimmten Fällen können Verhinderungs- und Kurzzeitpflege auch miteinander kombiniert werden, dadurch erhöht sich der Leistungsbetrag auf insgesamt 2.418 Euro. Dem Pflege-Report zufolge werden diese Gelder aber nur von weniger als jedem fünften Befragten in Anspruch genommen.

“Viele Angehörige empfinden es als ein Eingeständnis eigener Schwäche, wenn sie auf zusätzliche Hilfe zurückgreifen müssen”, weiß Ute Büchmann, die seit zehn Jahren qualifizierte Senioren-Assistenten ausbildet. Dabei könne die sogenannte Ersatz- oder Urlaubspflege etwa durch eine ausgebildete Senioren-Assistentin für pflegende Angehörige immens wichtig sein. Denn diese gingen oftmals bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und würden dringend gelegentlich eine Auszeit benötigen. Auf dem Vermittlungsportal www.die-senioren-assistenten.de beispielsweise kann man qualifizierte Kräfte für die Verhinderungspflege finden.

Auszeiten über die Pflegeversicherung finanzieren

Wer ein Familienmitglied zuhause pflegt, muss seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse häufig zurückstellen. Nicht selten werden Freunde oder Hobbys vernachlässigt, weil man die Eltern oder Großeltern nicht alleine lassen mag. Auch hier können Senioren-Assistenten ins Spiel kommen, die sich dann liebevoll um den Angehörigen kümmern. Rund 50 Stunden Betreuung pro Jahr lassen sich allein schon dadurch finanzieren, indem Leistungen aus der Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden.

Veröffentlicht unter Pflege

Heimtierhalter sehen weniger TV

Heimtierhalter sehen weniger fern als Menschen, die keine Heimtiere haben. Das hat eine bundesweit repräsentative Untersuchung des Fernsehkonsums von 10.500 Personen im Auftrag von media control ergeben. Während Menschen ohne Heimtier durchschnittlich 229 Minuten am Tag in die Röhre schauen, gucken Heimtierhalter täglich 22 Minuten weniger TV, nämlich 207 Minuten.

Aber woran liegt es, dass der Fernsehkonsum von Heimtierhaltern geringer ist? „Ob die Tiere die Menschen zu mehr Aktivitäten animieren, oder ob die Menschen, die ein Heimtier haben, ohnehin einen aktiveren Lebensstil pflegen und dies auch ohne Heimtier tun würden, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen“, sagt Dr. Andrea Beetz, Diplom-Psychologin und eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen im Forschungszweig Mensch-Tier-Beziehung. Es sei jedoch wissenschaftlich belegt, dass Familien, in denen ein Hund lebt, mehr gemeinsam unternehmen als Familien, die keinen Hund haben. Dies habe eine Untersuchung der Forscher Paul & Serpell ergeben.

Vogelhalter hingegen unterscheiden sich laut media control was den Fernsehkonsum betrifft kaum von Menschen, die kein Heimtier besitzen. Sie sehen durchschnittlich nur eine Minute weniger fern als Nichtheimtierhalter, 20 Minuten mehr als Katzenhalter und 16 Minuten mehr als Hundehalter. „Möglicherweise liegt es daran, dass Hunde und Katzen mehr Aufmerksamkeit ihrer Halter fordern, als Vögel es tun. Hunde müssen Gassi geführt werden, wollen spielen und es besteht häufig eine enge emotionale Beziehung zwischen Hund und Hundehalter. Und auch Katzen wollen spielen und kuscheln“, interpretiert Beetz das Ergebnis vorsichtig.

Senioren: Auf langen Fahrten sollte man vor allem auf die Venen achten

Die Senioren von heute sind alles andere als im “Ruhestand” – tatsächlich sind sie in aller Welt unterwegs und wollen immer wieder Neues erleben. Großer Beliebtheit erfreuen sich in dieser Altersgruppe vor allem Bustagesfahrten und Städtetouren, die in kurzer Zeit viele neue Eindrücke vermitteln. Wer sich für eine Gruppenreise entscheidet, hat zudem schon auf der Fahrt eine nette Unterhaltung. Nach einem langen Tag im Bus und in den Straßen einer fremden Stadt lässt sich das zunehmende Alter allerdings nicht immer verleugnen. Oft werden die Beine schwer, man ist schneller müde und nicht mehr ohne weiteres jeder Anstrengung gewachsen. “Zum Glück kann man eine Menge tun, um seinen Organismus und besonders die Beine zu entlasten”, sagt Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Busfahrten genießen

Während einer langen Busreise mit wenig gesunder Bewegung können Reisestrümpfe beispielsweise von Gilofa eine gute Ergänzung sein. Sie üben einen sanften Druck auf die Beine und damit auch auf die Venen aus. Dieser Druck sorgt dafür, dass das Blut sich nicht so leicht in den Waden und Füßen stauen kann. Dabei sind diese Strümpfe optisch nicht von normalen zu unterscheiden. Es gibt sie für Damen und Herren mit Baumwolle, mit Microfaser oder mit Aloe Vera. Die Modelle mit Baumwollanteil sind beispielsweise in zwölf Farben und in fünf Größen erhältlich. Alle Informationen und Tipps für gesunde Venengymnastik findet man unter www.gilofa.de.

Regelmäßige Pausen als Wohltat für die Beine

Eine echte Wohltat und Entlastung für die Beine sind regelmäßige Pausen. Ein wenig auf einer Bank sitzen und die Beine hochlegen, das tut den Venen unterwegs gut. Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist ebenfalls von großer Bedeutung. In die Handtasche oder den Rucksack sollte daher stets eine kleine Wasserflasche passen. Man kann sie wieder auffüllen, wenn man in Restaurants, an Kiosken oder in einem Supermarkt die Möglichkeit dazu hat. Ein weiterer wichtiger Baustein für das Wohlbefinden auf Reisen ist Bewegung. Zwar kann man nicht immer wandern, radeln oder schwimmen. Aber für eine kleine Einheit Venengymnastik findet sich überall eine Möglichkeit.

Veröffentlicht unter Reisen

Wenn Beine Unterstützung brauchen

Stützstrümpfe, wie Kompressionsstrümpfe meist genannt werden, bieten Hilfestellung bei Venenproblemen. Das kommt 61 Prozent der Befragten als erstes in den Sinn, wenn sie an dieses Thema denken, hat eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag von Ofa Bamberg ergeben. Zwar meinten lediglich 21 Prozent, diese Gesundheitshelfer würden hauptsächlich von älteren Menschen getragen. Aber nur elf Prozent der Befragten waren der Meinung, dass Stützstrümpfe auch chic und zeitgemäß sein können. Tatsächlich sind die oft maßgefertigten Modelle aber echte Hingucker und machen den Frauen auch noch schöne Beine.

Gemeinsam mit dem Arzt abklären

Gemeinsam mit dem Arzt sollte man abklären, ob die Beine Unterstützung gebrauchen könnten. Indizien dafür sind:

– geschwollene und/oder schmerzende Beine
– nächtliche Wadenkrämpfe
– Hautveränderungen an den Waden und Knöcheln
– eine vorangegangene Venenentzündung oder Thrombose

Wer über 50 Jahre alt ist, sollte generell gut auf seine Beine achten, bei einer familiären Vorbelastung ist ebenfalls Vorsicht geboten. Und auch, wer im Beruf viel stehen oder sitzen muss, hat ein erhöhtes Risiko für Venenleiden.

Risikotest bei Venenschwäche

Welchen Belastungen das venöse System ausgesetzt ist und wie man Erkrankungen vorbeugt, kann man bei der Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/Venenschwaeche nachlesen. Dort wird auch erklärt, wie das gesunde venöse System es schafft, täglich 7.000 Liter Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen und zur Lunge zu befördern. Unter www.ofa.de gibt es die Möglichkeit eines Risikotests bei Venenschwäche. Dort kann man sich auch über die Kompressionsstrümpfe der Reihe “Memory” informieren, die es jedes Jahr auch in zusätzlichen Modefarben gibt – 2016 sind es die kraftvollen Nuancen Granatapfel und Papaya sowie die zarten Pastelltöne Pistazien-Eis und Aronia-Sorbet.

Wer im Alter schlecht hört, hat ein höheres Risiko, an Demenz zu erkranken.

Zu diesem Ergebnis kommen zahlreiche Studien, die den Zusammenhang zwischen Hörvermögen und geistiger Leistungsfähigkeit untersucht haben. So zeigt eine aktuelle Untersuchung an der Johns Hopkins Universität in Baltimore (USA), dass Menschen mit einem unversorgten Hörverlust bis zu fünfmal häufiger eine Demenz entwickeln und der geistige Abbau sich gegenüber normal hörenden Menschen um bis zu 41 Prozent beschleunigt.

Das Gehirn braucht klare Reize

Ein gutes Hörvermögen bedeutet nicht nur, Musik genießen und Gesprächen mühelos folgen zu können. Es ist auch ein wesentlicher Faktor für die geistige Gesundheit und ein hohes Maß an Lebensqualität. “Durch Schwerhörigkeit bekommt das Gehirn immer weniger Eindrücke von außen”, erklärt Marco Faltus, Leiter der Audiologie beim Hörgerätehersteller Phonak. “Es baut Nervenverbindungen ab und verlernt zunehmend, Worte und Töne zu entschlüsseln.” Betroffene reagieren auf diesen Prozess häufig mit sozialem Rückzug. Dadurch wird eine negative Spirale in Gang gesetzt: “Das Gehirn wird noch weniger Reizen ausgesetzt und verlernt noch mehr Funktionen”, so Faltus. Eine Langzeitstudie über 25 Jahre an der Universität von Bordeaux (Frankreich) konnte nun belegen, dass die Teilnehmer, die ihre Schwerhörigkeit durch ein Hörgerät ausgleichen, kein höheres Demenzrisiko haben als Menschen ohne Hörminderung.

Länger aktiv durch gutes Hören

Schwerhörigkeit beeinflusst auch das seelische Gleichgewicht maßgeblich. So zeigt die Studie aus Baltimore, dass bei Menschen mit unbehandeltem Hörverlust Stress, Depressionen und schlechte Laune mit einer um 57 Prozent erhöhten Wahrscheinlichkeit auftreten. “Umgekehrt gilt, dass durch die Versorgung mit Hörgeräten die Lebensqualität und die Zufriedenheit deutlich steigen”, erklärt Marco Faltus. Die Hörgeräte helfen den Betroffenen, länger im Berufsleben zu bleiben, nichts zu verpassen und ein aktives Sozialleben zu führen. Entscheidend sei es jedoch, dass ein Hörverlust frühzeitig erkannt werde, da bereits geringe Beeinträchtigungen das Risiko einer Demenz erhöhen. Sinnvoll sei ein jährlicher Test beim Hörgeräte-Akustiker bereits ab 40 Jahren. “Je eher Beeinträchtigungen auffallen und behandelt werden, desto weniger kann das Gehirn verlernen”, erläutert Faltus. Weitere Informationen sowie Adressen qualifizierter Hörspezialisten gibt es unter www.phonak.de.

Altersdepressionen lassen sich mit Bewegung vermeiden oder lindern

Im Alter kommt es zu Veränderungen im Leben, mit denen viele Menschen hadern. Oft wird der Wechsel vom Beruf in den Ruhestand als belastend erlebt. Auch der Verlust des Partners oder die Angst vor Krankheit können Risikofaktoren für die Entwicklung von Depressionen sein. Wenn sich die Betroffenen immer mehr zurückziehen, verschlimmert sich häufig das Beschwerdebild. Die fehlende Anregung kann zudem auch ein Nachlassen der geistigen und körperlichen Fitness bewirken. Dabei wäre Aktivität gerade jetzt das beste Mittel, die Seele zu unterstützen: Wie eine Studie von Wissenschaftlern der Tübinger Uniklinik für Psychiatrie und Psychotherapie ergab, kann sich beispielsweise Radfahren positiv auf die Stimmung auswirken.

Magnesium macht Muskeln fit

Im Rahmen der Erhebung normalisierte sich bei älteren Menschen mit wiederkehrenden Depressionen durch eine 30-minütige Ausdauerbelastung auf dem Fahrradergometer der Spiegel des Nervenwachstumsfaktors, der für die Depressionsentstehung eine zentrale Rolle spielt. Es konnte eine stabilisierende und stimmungsaufhellende Wirkung festgestellt werden. Das ist vor allem in der dunklen Jahreszeit, wenn durch Lichtmangel depressive Verstimmungen häufiger auftreten, ein guter Grund, um auf den Drahtesel zu steigen. Ungeübte sollten zunächst langsam einsteigen – sonst drohen Überlastungserscheinungen und Muskelkrämpfe, insbesondere wenn der Mineralstoffhaushalt des Körpers nicht im Gleichgewicht ist. Hier kann unterstützend etwa “Biolectra Magnesium Trinkgranulat” aus der Apotheke eingenommen werden. Mehr Informationen zu diesem Thema: www.biolectra.de.

Ausgewogen ernähren, viel trinken

Da ältere Personen oft zu wenig trinken – 1,5 Liter am Tag sind angeraten – wirken die zusätzliche Menge Flüssigkeit mit fruchtigem Orangen-Geschmack und Magnesium zweifach positiv auf den Organismus. Zudem sollten reichlich Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen, ebenso Vollkorn- und Milchprodukte, um die Zufuhr an Calcium zu sichern und einer Osteoporose vorzubeugen.