- Allgemein (14)
- Finanzen (6)
- Gesellschaft (11)
- Gesundheit (12)
- Grosseltern (2)
- Pflege (8)
- Technik (1)
- 26.7.2010: VdK warnt vor Abschaffung der Rentengarantie
- 17.6.2010: Zuschuss für den Treppenlift. Staat foerdert seniorengerechten Umbau von Wohnungen
- 4.6.2010: Bei Rente und Hartz IV darf nicht gespart werden
- 30.5.2010: Der Hundertste Tanztee
- 26.4.2010: Sozialverband VdK fordert mehr Geld für Pflege
- 11.3.2010: Probleme mit der Verdauung
- 26.1.2010: Die meisten Großeltern werden im Alter zwischen 50 und 60 Jahren Oma oder Opa
- 21.1.2010: Sozialverband VdK warnt vor wachsender Armut älterer Frauen
- 13.1.2010: Treppenlifte - Kaufen oder mieten?
- 2.1.2010: Darmkrebs: Jährliche Darmspiegelung verbessert Heilungschancen
Empfehlungen
VdK warnt vor Abschaffung der Rentengarantie
26.7.2010 von admin.
Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, weist den Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf das Schärfste zurück, die 2009 beschlossene Rentengarantie wieder abzuschaffen. Mascher wörtlich: “Durch drei Nullrunden in Folge und zwei Mini-Rentenerhöhungen haben die Rentnerinnen und Rentner bereits zwischen 2004 und 2009 erhebliche Kaufkraftverluste hinnehmen müssen. Durch die Nullrunden 2010 und 2011 sowie die zu erwartenden erheblichen Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung werde sich der Wertverlust der Rente weiter fortsetzen. Deswegen brauchen die Rentner die Garantie, dass wenigstens der Zahlbetrag ihrer Altersbezüge nicht gekürzt werden kann.”
Auf die Aussage Brüderles, es werde dauerhaft nicht funktionieren, die Rentenentwicklung von der Lohnentwicklung abzukoppeln, entgegnete die VdK-Präsidentin: “Die Renten entwickeln sich schon lange nicht mehr analog zu den Löhnen. Rentenkürzungsfaktoren, wie Riesterfaktor, Nachhaltigkeits- und Ausgleichsfaktor haben die Rentner über Jahre hinweg von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt. Deshalb ist die Rentenschutzklausel, die zumindest eine Kürzung des Rentenzahlbetrags verhindert, das Mindeste, worauf Rentner sich in Zukunft verlassen können müssen.” Darüber hinaus fordert der VdK die Abschaffung der Kürzungsfaktoren bei der Rentenanpassung.
Das Argument von Minister Brüderle, “die Renten müssen zunächst erwirtschaftet werden”, löse bei den Rentnern Verärgerung und Verbitterung aus. Mascher: “Die Rente ist kein sozialpolitischer Gnadenakt des Staates, sondern ist der Lohn für die Lebensleistung von 20 Millionen Menschen, die jahrzehntelang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt haben.”
“Der VdK hat die Rentengarantie im letzten Jahr für seine 1,5 Millionen Mitglieder und die 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner erkämpft und werde in Form von öffentlichen Protesten erheblichen Widerstand leisten, sollte die Bundesregierung die Rentenschutzklausel im Zuge der Haushaltssanierung zur Disposition stellen”, kündigte die VdK-Präsidentin an. (Michael Pausder, Pressesprecher)
Geschrieben in Gesellschaft, Finanzen | Comments Off
Zuschuss für den Treppenlift. Staat foerdert seniorengerechten Umbau von Wohnungen
17.6.2010 von admin.
Bonn, 29.05.10 Obwohl durch den demografischen Wandel der Bedarf stetig steigt, gibt es in Deutschland gerade mal 250.000 Wohnungen, die den Maßstäben altersgerechten Wohnens genügen. Marktexperten gehen davon aus, dass allein bis 2020 mindestens weitere 800.000 Wohnungen altersgerecht angepasst oder neu errichtet werden müssen. Denn die Anzahl älterer Menschen, die an Gehbehinderungen und anderen, die Mobilität einschränkenden Gebrechen leiden, wächst unaufhaltsam. Der Wunsch, in einer solchen Situation in der vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben, ist dabei allen gemein. Aber der notwendige Umbau kostet Geld. Seit Anfang Mai unterstützt der Staat altersgerechte Umbaumaßnahmen mit einem Zuschuss.
Antragsberechtigt sind private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen, aber auch Mieter. Bedingung ist, dass der Antragsteller mindestens 6.000 Euro investiert. Der Zuschuss beträgt fünf Prozent der förderfähigen Investitionskosten bei maximal 2.500 Euro pro Wohneinheit. Das zuständige Bundesbauministerium fördert beispielsweise barrierefreie und -reduzierte Zugänge zu Gebäuden und Wohnungen. Dazu zählen die Überbrückung von Stufen, der Abbau von Schwellen sowie der Einbau von Treppenliften und Aufzügen. Dazu gehört aber auch der notwendige Umbau von Bad oder Küche.
„Der Verbleib in den eigenen vier Wänden ist für das psychische Wohlergehen älterer Menschen von eminenter Wichtigkeit und fördert darüber hinaus die Bereitschaft und Fähigkeit zur Selbsthilfe. Hierdurch kann ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben mit gewohnter Lebensqualität bis ins hohe Alter sichergestellt werden“, meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbands für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz BGV. „Deshalb sollte man schon frühzeitig bei allen Umbaumaßnahmen auch an altersgerechte Verbesserungen denken. Wohnungen, die barrierearm sind, werden zudem an Wert gewinnen“, so Hackler.
Die Zuschüsse können im Internet unter www.kfw.de/altersgerecht-umbauen-zuschuss beantragt werden. Der BGV hat in dem kostenlosen Ratgeber „Barrierefrei bauen und wohnen“ die wichtigsten Aspekte von der Planung bis zur Finanzierung zusammengefasst. Bestelladresse: BGV, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Broschürenbestellung im Internet unter www.bgv-barrierefrei.de
Geschrieben in Finanzen, Gesundheit | Comments Off
Bei Rente und Hartz IV darf nicht gespart werden
4.6.2010 von admin.
Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, bezeichnete den Vorschlag des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, im Zuge der Haushaltssanierung auch bei Hartz IV und den Renten zu sparen, als “völlig verfehlt”.
Sie warnte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble davor “der Versuchung zu erliegen, im Sozialhaushalt zu kürzen, nur weil dieser der größte ist. Hier geht es um Leistungen wie Renten und Arbeitslosengeld I und II, auf die über 25 Millionen Menschen existentiell angewiesen sind”. Mascher: “Es gibt keine Bevölkerungsgruppen, die bereits vor der Finanzkrise größere Einkommenseinbußen zu verkraften hatten als die Rentner und die Arbeitslosen. Die Rentner haben seit 2004 drei Nullrunden und höhere Zuzahlungen im Gesundheitsbereich hinnehmen müssen. Auch dieses und nächstes Jahr sind Nullrunden bei der Rentenanpassung bereits sicher.”
Ebenfalls starke Einkommensverluste, so die VdK-Präsidentin, mussten seit Einführung von Hartz IV im Jahr 2005 die Arbeitslosen hinnehmen. Alle Menschen, die auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen seien, wie zum Beispiel Alleinerziehende und Kinder, müssten mit Regelsätzen zwischen 215 Euro (Kleinkind) und 359 Euro (Erwachsener) ihren Lebensunterhalt bestreiten. Mascher: “Diese Menschen leben jetzt bereits unterhalb der Armutsgrenze. Wenn Herr Keitel ausgerechnet von diesen Gruppen Opfer verlangt, mit der Begründung, ‘dass alle Bürger solidarisch zur Sanierung der Staatsfinanzen beitragen müssen’, dann stellt er das Solidaritätsprinzip auf den Kopf. Gerade in Krisenzeiten muss gelten, dass starke Schultern mehr tragen müssen als schwache. Sozialkürzungen müssen deshalb tabu sein.”
“Unser Staat braucht Mehreinnahmen zum Beispiel durch Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Auch die Vermögensteuer muss wieder kommen. Zur Bewältigung der Krise müssen auch in Deutschland Bürger mit großen Einkünften und Vermögen stärker herangezogen werden, so wie das in den USA schon lange üblich ist. Auch eine deutliche Anhebung des Spitzensteuersatzes von derzeit 42 Prozent wäre das richtige Signal. In den 90er Jahren lag dieser noch bei 53 Prozent. Hier gibt es noch reichlich Spielraum, um höhere Steuereinnahmen zu erzielen, damit der Staat seine sozialen Aufgaben auch in Krisenzeiten erfüllen kann”, sagte die VdK-Präsidentin. (Michael Pausder, Pressesprecher)
Geschrieben in Gesellschaft, Finanzen | Keine Kommentare »
Der Hundertste Tanztee
30.5.2010 von dieJenny.
„70. Mit 70 begegne ich hier doch niemandem mehr. Das lohnt sich gar nicht. Wer weiß, wie lang ich noch hier bin! Und um Gottes Willen, alle Männer in meinem Alter sind doch ohnehin verheiratet oder so nah am Tod, dass sie ihn schon riechen können. Wie auch alle anderen. Nein danke. Nicht mit mir. Ungefähr so sah es bis vor einem halben Jahr in meinem Kopf aus. Hilde, mach Dir nichts vor sagte ich mir, da ist nichts mehr, die guten Tage sind vorbei. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke ist das verdammt albern oder? Allein bleiben nur weil ich schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hab? Nachdem mich meine Nachbarn aus dem Haus für betreutes Wohnen, in dem ich seit nun 2 Jahren zufrieden wohne, wochenlang bearbeitet und schließlich überredet haben, mit zum Tanztee – Tanztee da fühlt man sich ja direkt noch älter!-zu kommen, bin ich also mit. Ich war eigentlich schon nach 5 Minuten kurz vorm Gehen, aber meinen Freunden zuliebe bin ich geblieben. Da hab ich auch Hans kennen gelernt. Beim ersten Tanztee. Romantik frisch aus dem Leben gegriffen und mich auserwählt. Und das mit 70. Zwei oder Drei Tänze und wir verstanden uns auf Anhieb. Trafen uns in der folgenden Woche. Ein Date. Mit 70. Fühlt sich an wie nochmal 25 sein. Tolles Gefühl. Hans war der erste Mann, mit dem ich mich nach dem Tod meines Gatten vor 10 Jahren traf. Jetzt ist er mein Freund. Mein Begleiter, mein Liebhaber. Mein Freund eben. Und das mit 70.“
„Mein gefühlter Hundertster Tanztee. Sonntagnachmittag. Es sind oft die gleichen Menschen hier. Die kenn ich schon. Nette Menschen. Ich komm gern hier her, einfach um sich mal nett zu unterhalten in guter Atmosphäre. Die Richtige war noch nicht dabei, aber das muss auch nicht sein. Ich bin mittlerweile 75 und bereits seit 20 Jahren allein. Nette Gespräche reichen vollkommen aus. Aber heute betritt ein neues Gesicht den Raum. Unsicher und wunderschön. Das ist die Hilde. Sie lerne ich hier kennen. Auf meinem Hundertsten Tanztee. Nach Zwei Tänzen ist alles klar für mich. Die soll es nun sein. Tolles Gefühl. Hat lange gedauert, aber es fühlt sich dadurch nur noch besser an. Manchmal muss man eben Geduld haben, das war doch auch nicht anders als wir 18 waren oder? Irgendwann kam jemand, der einem Schmetterlinge in den Bauch zauberte. Aber eben nicht sofort, sondern vielleicht auch erst ein paar Jahre später. Ich meinem Fall Hundert Tanztees später. Das warten hat sich gelohnt…!“
Geschrieben in Gesellschaft | Comments Off
Sozialverband VdK fordert mehr Geld für Pflege
26.4.2010 von admin.
Sozialverband VdK fordert mehr Geld für Pflege
Leistungen von Angehörigen und Pflegekräften besser honorieren
Eine deutliche Anhebung der Sätze für die häusliche Pflege sowie den zügigen Ausbau professioneller Beratungsinstitutionen und von Tagespflegeeinrichtungen forderte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Rande einer pflegepolitischen Veranstaltung des Sozialverbands VdK in der Evangelischen Akademie in Tutzing.
Zu einer zukunftsfähigen Pflegepolitik gehöre auch die Aufwertung des Berufsbilds der Pflege. Außerdem erteilte sie den wieder in die Diskussion gebrachten Plänen für eine kapitalgedeckte Pflegeversicherung eine deutliche Absage: “Das wäre der Abschied aus unserem bewährten solidarischen System und würde für Millionen von Versicherten eine ungewisse Zukunft bedeuten. Ich wundere mich, dass nach den bitteren Erfahrungen der Finanzkrise die Idee der Kapitaldeckung immer noch nicht verworfen wurde.”
“Sparsamkeit”, so die VdK-Präsidentin weiter, “darf nicht der Maßstab im Umgang mit Pflegebedürftigen sein.” Es müsse ins Bewusstsein aller Verantwortlichen dringen, dass Menschen, die krank sind und dauerhaft Hilfe brauchen, selbstverständlich ein Recht auf Teilhabe in der Gesellschaft haben. “Es geht um die Würde der pflegebedürftigen Menschen, also um die Umsetzung eines Grundrechts.”
Mascher warnte davor, bei der Pflege der Zukunft allzu sehr “auf die stille und meist weibliche Reserve” der Angehörigen zu setzen und damit auf die kostengünstigste Lösung. Sie kritisierte in diesem Zusammenhang die fehlende Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Weder gibt es tragfähige Konzepte zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege noch werden Angehörige angemessen finanziell unterstützt, wenn sie die Pflege ihrer Eltern oder Ehepartner übernehmen.
Pflege wird eine Schlüsselrolle in unserer zukünftigen Gesellschaft spielen. Schon heute ist der Umsatz der Gesundheits- und Pflegebranche genauso hoch wie der der deutschen Automobilindustrie. Gerade in Pflegeheimen bleiben aber viele Stellen unbesetzt. “Die Branche muss ihr Stiefkind-Image verlieren”, forderte Mascher. Dazu gehören eine angemessene Entlohnung und deutlich bessere Arbeitsbedingungen. (Michael Pausder)
Geschrieben in Pflege, Gesundheit, Allgemein | Comments Off
Probleme mit der Verdauung
11.3.2010 von dieJenny.
Etwa ein Drittel der Menschen über 60 haben mit einem trägen Darm zu kämpfen. Diesen wieder in Schwung zu bringen ist meist eine leichte Übung.
Der Verzehr von Gemüse, faserreichem Obst und Vollkornprodukten kann sehr fördernd wirken. Sollte das nicht reichen, helfen noch besser Weizenkleie, Leinsamen und Flohsamenschalen auf dem Ernährungsplan. Aber die Umstellung sollte langsam geschehen, da es sonst zu Blähungen kommen kann.
Viel Trinken ist ebenfalls wichtig, am Besten Wasser oder Tee. Der Dickdarm entzieht dem Nahrungsbrei das Wasser. Wer wenig trinkt, bewirkt auf Dauer eine Stuhlverhärtung, die zu Verstopfung führen kann. Empfohlen ist auch ein Glas warmes Wasser am Morgen auf den leeren Magen, das habe bei vielen schon eine leichtabführende Wirkung.
Bewegung ist ebenfalls wichtig, denn der Darm macht jede Bewegung des Körpers mit und wird so auf Trab gebracht. Sportmuffel sollten es mit einer halben Stunde spazieren am Tag probieren.
Wer viel liegt oder sitzt, sollte jeden Tag 20 Minuten vor dem Frühstück eine Darmmassage durchführen. Mit langsam kreisenden Bewegungen auf dem Bauch sollte mit der flachen Hand Druck auf den Dickdarm ausgeübt werden. Die Hand beginnt am rechten unteren Bauch, wandert Richtung Nabel, quer über den Bauch und links wieder abwärts.
Zu guter Letzt helfen natürlich Abführmittel. Hier sollte sich der Betroffene von seinem Arzt beraten lassen, da es viele verschiedene Produkte gibt, die an verschiedenen Stellen des Körpers wirken.
Geschrieben in Gesundheit, Allgemein | Comments Off
Die meisten Großeltern werden im Alter zwischen 50 und 60 Jahren Oma oder Opa
26.1.2010 von admin.
Die Durchschnitts-Großeltern
Umfrage: Die meisten Großeltern werden im Alter zwischen 50 und 60 Jahren Oma oder Opa
„Mama, Papa, wir bekommen ein Kind!“ – Diesen Satz hören die zukünftigen Großeltern vor allem kurz nach dem 50. Geburtstag. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ herausgefunden hat, erfahren die deutschen Omas und Opas durchschnittlich mit 52 Jahren vom bevorstehenden Ereignis. Die Mehrheit (45,6 %) ist bei Geburt des ersten Enkelkindes im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, doch auch zwischen 40 und 50 ist es keine Seltenheit, dass die eigenen Kinder schon wieder Nachwuchs bekommen (36,0 %). Eher ungewöhnlich ist es hingegen, schon vor dem 40. Geburtstag zur Oma oder zum Opa gemacht zu werden (2,9 %) – bei Frauen ist dies allerdings ein klein wenig häufiger der Fall (4,1 %). Jeder fünfte Großvater (20,5 %) ist hingegen schon über 60 Jahre, wenn das erste Enkelkind geboren wird.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 507 Großmüttern und -vätern.
Geschrieben in Grosseltern, Allgemein | Comments Off
Sozialverband VdK warnt vor wachsender Armut älterer Frauen
21.1.2010 von admin.
Zusatzbeiträge belasten einseitig Arbeitnehmer und Rentner
Sozialverband VdK warnt vor wachsender Armut älterer Frauen
Als “bittere Pille für Arbeitnehmer und Rentner” bezeichnete Ulrike Mascher, die Präsidentin des Sozialverbands VdK, die bevorstehenden Zusatzbeiträge in der Gesetzlichen Krankenversicherung. “Ausgerechnet diejenigen, die durch Lohneinbußen und Rentennullrunden ohnehin Kaufkraftverluste hinzunehmen haben, werden durch die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen überproportional belastet. Arbeitgeber bleiben außen vor”, sagte die VdK-Präsidentin. Für Rentner, so der VdK, seien 8 Euro Zusatzbeitrag im Monat “viel Geld”.
“Jede dritte alleinstehende Rentnerin ist jetzt schon akut von Armut bedroht. Rentnerinnen und Rentner werden künftig noch häufiger vor die Wahl gestellt: Kaufe ich mir etwas Gesundes zum Essen oder ein zuzahlungspflichtiges Medikament”, erklärte Mascher.
Wer jetzt allerdings den Gesundheitsfonds mit seinen Zusatzbeiträgen durch eine einkommensunabhängige Kopfpauschale für alle gesetzlich Krankenversicherten - vom Pförtner bis zum Generaldirektor - ersetzen will, würde “den Teufel mit dem Beelzebub austreiben”, sagte die VdK-Chefin und warnte die Bundesregierung und insbesondere Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler vor einem radikalen Systemwechsel in der Gesetzlichen Krankenversicherung, der die Entsolidarisierung der Gesellschaft vorantreiben würde. Es gebe noch genügend Einsparpotential im Gesundheitssystem, “insbesondere bei den unnötigen Doppel- und Mehrfachuntersuchungen und bei den im internationalen Vergleich völlig überhöhten Arzneimittelpreisen in Deutschland”, sagte die VdK-Chefin. (Michael Pausder)
Geschrieben in Gesellschaft, Finanzen, Gesundheit, Allgemein | Comments Off
Treppenlifte - Kaufen oder mieten?
13.1.2010 von admin.
Die Investition in einen Treppenlift ist für einen Menschen mit Gehbehinderung zweifellos der Schritt in ein verbessertes Leben. Ein Treppenlift im Eigenheim erhöht die Lebensqualität und schenkt Mobilität und Selbstständigkeit. Diese gewonnenen Eigenschaften stärken vor allem das Selbstbewusstsein der bedürftigen Person. Die Person ist nicht mehr an ihren Helfer gebunden und kann sich selbstständig und frei in den eigenen vier Wänden bewegen. Die Anschaffung der Treppenlifte erhöht somit die Motivation im Alltag dieser Personen. Bevor ein Treppenlift jedoch gekauft werden kann, muss das nötige Kapital zur Verfügung stehen. Treppenliftmodelle sind nicht billig und müssen dazu teuer installiert werden. Hierbei tritt somit einmalig ein hoher Fixkostenbeitrag auf, welcher vom Käufer bezahlt werden muss. Da dieses für einen Durchschnittsverdiener nicht aus dem Stand möglich ist, gibt es Angebote einen Treppenlift mieten zu können oder ihn direkt zu kaufen und in Raten zu bezahlen.
Das Mieten eines Treppenliftes
Durch einen Mietvertrag wird die Anschaffung eines Treppenliftes für jeden Bedürftigen bezahlbar. Es können mit dem Verkäufer günstige Monatsraten vereinbart werden und der Vertrag kann mit einer langen Laufzeit abgeschlossen werden. Daraus resultieren günstige Monatsraten, welche sogar mit einem Wert von unter 100 Euro möglich sind. Der einzige Nachteil dieses Vertrags ist, dass man diese monatlichen Fixkosten lange zahlen muss und daher nicht sofort wieder über das volle bisherige Monatseinkommen verfügen kann.
Der Kauf eines Treppenliftes
Wenn das nötige Geld vorhanden ist, kann der Treppenlift natürlich direkt gekauft werden. Hierbei hilft es besonders, wenn sich der Bedürftige in einer Pflegestufe der Pflegekasse befindet. In diesem Fall wird der Kauf eines Treppenliftes von der Pflegekasse stark subventioniert.
Geschrieben in Pflege, Gesundheit, Allgemein | Comments Off
Darmkrebs: Jährliche Darmspiegelung verbessert Heilungschancen
2.1.2010 von admin.
Jährliche Darmspiegelung verbessert Heilungschancen
Deutsche Krebshilfe e. V. – Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland: 37.000 Männer und 36.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu daran. Zwei bis drei Prozent dieser bösartigen Darmtumoren sind erblich bedingt. Diese Krebsform wird erbliches kolorektales Karzinom ohne Polyposis (HNPCC) oder auch Lynch-Syndrom genannt. Die Deutsche Krebshilfe fördert seit zehn Jahren ein Verbundprojekt zum Thema „Erblicher Darmkrebs“. Im Rahmen dieses Projektes begleiten Ärzte und Wissenschaftler Risiko-Patienten mit Gentests, Beratungsgesprächen und regelmäßigen Untersuchungen. Ziel der Ärzte und Forscher ist es, ein geeignetes Programm zur Darmkrebs-Früherkennung für diese Personengruppe zu entwickeln.
Erblicher Darmkrebs ist auf Veränderungen (Mutationen) im Erbgut zurückzuführen, die an die Nachkommen weitergegeben werden können. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erkranken die Träger dieser fehlerhaften Gene im Laufe ihres Lebens an Darmkrebs – häufig noch vor dem 50. Lebensjahr. Auch das Risiko für verschiedene andere Tumoren ist erhöht. Bislang sind vier so genannte Reparaturgene bekannt, deren Veränderungen für die Entstehung von HNPCC verantwortlich sind. Diese Gene haben die Aufgabe, Fehler in der Erbsubstanz zu erkennen und zu korrigieren. Funktioniert diese Reparatur nicht, können Tumoren entstehen.
Die Forscher des Verbundes untersuchten im Rahmen einer Studie mehr als 1.000 Hochrisiko-Patienten für HNPCC. Über einen Zeitraum von durchschnittlich drei Jahren wurde der Darm aller Studienteilnehmer jährlich gespiegelt. Die Ergebnisse der Langzeitstudie wurden jetzt in der Zeitschrift Clinical Gastroenterology and Hepatology veröffentlicht. Der einjährige Abstand zwischen den Untersuchungen erwies sich gegenüber längeren Untersuchungs-Intervallen als eindeutig überlegen, weil die nachgewiesenen Tumoren ein früheres Stadium hatten. Die Autoren empfehlen daher Hochrisiko-Patienten für HNPCC, jährlich Darmspiegelungen vornehmen zu lassen, weil dies die Heilungschancen verbessert.
Bei der Darmspiegelung entfernen die Ärzte gutartige Vorstufen von Darmkrebs. Auch die anderen von Krebs bedrohten Organe werden überwacht. „In Zukunft wollen wir die Früherkennung dem individuellen Risiko des Patienten anpassen. Hierzu zählt, das optimale Alter für den Beginn und das Ende der Untersuchungen zu bestimmen und die Intervalle zwischen den Darmspiegelungen und weiteren klinischen Untersuchungen je nach Lebensalter unterschiedlich festzulegen. Deshalb müssen die Hochrisiko-Patienten weiterhin im Rahmen der Studie beobachtet werden“, sagt Professor Dr. Peter Propping. Er ist Sprecher des Verbundes und ist wissenschaftlich am Institut für Humangenetik der Universität Bonn tätig.
Die Deutsche Krebshilfe fördert das Verbundprojekt zum Familiären Darmkrebs seit 1999 mit bisher 14 Millionen Euro. In diesem Rahmen entstand die weltweit größte und am besten charakterisierte Personengruppe, zu der sowohl Patienten mit erblichem Darmkrebs als auch gesunde Risikopersonen gehören. Die Studienteilnehmer werden von einem interdisziplinären Team aus Ärzten und Wissenschaftlern kompetent beraten und betreut. Beteiligt sind insgesamt sechs Universitäts-Standorte in Deutschland: Bochum, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Heidelberg und München/Regensburg. Eine Dokumentationszentrale in Leipzig und eine Referenzpathologie in Bonn ergänzen den Verbund.
Info-Kasten: Erblicher Darmkrebs
Jährlich erkranken rund 73.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. Zwei bis drei Prozent der Krankheitsfälle sind erblich bedingt. Diese Erkrankungen werden als HNPCC bezeichnet. Die Abkürzung steht für hereditäres kolorektales Karzinom ohne Polyposis. Bei dieser Erkrankung ist auch das Risiko für Tumoren der Gebärmutter, des Nierenbeckens, der Harnleiter, des Magens und anderer Organe erhöht. Weitere erbliche Darmkrebs-Erkrankungen sind die FAP (Familiäre Adenomatöse Polyposis) sowie seltene Formen wie das Peutz-Jeghers-Syndrom und die Familiäre Juvenile Polyposis.
Literatur:
Engel C et al.: Efficacy of annual colonoscopic surveillance in individuals with Hereditary Non-Polyposis Colorectal Cancer, Clinical Gastroenterology and Hepatology (2009), doi: 10.1016/j.cgh.2009.10.003
Geschrieben in Gesundheit, Allgemein | Comments Off