Elektronische Sehhilfen

Größer, heller, kontrastreicher – damit Sehbehinderte einen Text entziffern oder ein Bild betrachten können, benötigen sie oft eine leistungsstarke Sehhilfe. Gerade bei hohem Vergrößerungsbedarf oder speziellen Anforderungen bieten hier elektronische Geräte häufig große Vorteile gegenüber herkömmlichen optischen Lupen oder Lesegläsern. Denn durch die eingebaute Kamera und die Möglichkeit der digitalen Bildbearbeitung können sie nicht nur stärker vergrößern, sondern machen auch besondere Farbdarstellungen wie Schwarz-Weiß oder Gelb-Blau, das Speichern von Bildern und das Einblenden einer Leselinie möglich. So eröffnen sie Menschen mit schlechter Sehkraft neue Möglichkeiten und verbessern die Lebensqualität.

Von groß und komfortabel bis klein und handlich

Zu den elektronischen Sehhilfen gehören die klassischen Bildschirmlesegeräte, die zu Hause verwendet werden und für das Lesen längerer Texte, aber auch das Schreiben und Ausfüllen von Formularen geeignet sind. Nahezu die gleichen Funktionen in kompakter Form bieten mobile Leselupen vom Format eines Smartphones, die überall einsetzbar sind. Zwar sind die Preise für elektronische Sehhilfen meist höher als für optische, aber unter bestimmten Voraussetzungen haben sehbeeinträchtigte Menschen Anspruch auf eine Kostenbezuschussung durch die gesetzliche Krankenkasse. Qualifizierte LowVision-Augenoptiker – zu finden unter www.sehbehindertenspezialist.de – übernehmen dabei die Beratung, dazu werden Testberichte für Arzt und Krankenkasse erstellt sowie die komplette Abwicklung mit dem Kostenträger erledigt.

Ausprobieren vor Ort

Ein Besuch beim spezialisierten Optiker lohnt sich meist auch deshalb, weil dort die verschiedenen elektronischen Sehhilfen persönlich ausprobiert und verglichen werden können. So findet man – mit fachlicher Unterstützung – am schnellsten und sichersten das Gerät, dass am besten zu einem passt.

Für den Pflegefall vorsorgen

Am 1. Januar 2017 ist die Reform der sozialen Pflegeversicherung – das Pflegestärkungsgesetz II – in Kraft getreten. Zu den wesentlichen Neuerungen gehört, dass es statt der bisherigen drei Pflegestufen nun fünf sogenannte Pflegegrade gibt. Maßstab für die Einordnung ist nicht mehr die Zeit, die etwa ein Angehöriger oder eine Pflegekraft benötigt, um dem Pflegebedürftigen bei seinen Alltagsaktivitäten zu helfen, sondern der Grad der Selbstständigkeit. Kann der Betroffene noch ohne fremde Hilfe duschen, essen, seine Medikamente einnehmen oder seinen Tag planen? Neu ist auch, dass Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen künftig einheitlich begutachtet werden. Damit profitieren von der Reform zum Beispiel Demenzkranke, die bislang aufgrund ihrer körperlichen Gesundheit nicht als pflegebedürftig galten oder nur eine Einstufung in „Pflegestufe 0“ erhielten.

Zusätzlicher Schutz für den Pflegefall bleibt wichtig

Trotz der neuen Regelungen bleibt der private Vorsorgebedarf unverändert, denn eine angemessene Versorgung – egal ob ambulant oder stationär – ist teuer. Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen oft nicht aus, um die Ausgaben zu decken. Pflegebedürftige müssen daher häufig auf ihr Erspartes zurückgreifen. Ist das eigene Vermögen aufgebraucht, werden in der Regel die Kinder zur Kasse gebeten. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung, wie sie beispielsweise die DEVK anbietet, kann man die finanziellen Risiken einer Pflegebedürftigkeit abfedern. Der Versicherungsnehmer bekommt je nach Tarif ein Tagegeld ausgezahlt, über das er frei verfügen kann. Informationen dazu gibt es unter www.devk.de.

Mit der privaten Absicherung nicht zu lange warten

Experten raten dazu, die private Absicherung nicht zu lange vor sich herzuschieben. Denn einerseits richten sich die Beiträge nach dem Eintrittsalter und Gesundheitszustand, andererseits kann der Pflegefall schnell und abrupt eintreten. Pflegebedürftige, die bereits Leistungen erhalten, werden im Übrigen durch die Reform nicht schlechter gestellt. Durch die automatische Überleitung in die neuen Pflegegrade haben viele Versicherte sogar Anspruch auf höhere Leistungen.

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Unberührte Natur und viele Kulturschätze

Städte und Landschaften voller Überraschungen, eine intakte Natur und freundliche Gastgeber: Nicht umsonst gilt der Norden von Baden-Württemberg als „Land der Lebensfreude“. Auf Fluss- und Kulturwanderwegen können Aktivurlauber den Landstrich zwischen Stuttgart, Heidelberg und Rothenburg ob der Tauber erkunden. Unberührte Naturlandschaften versprechen Ruhe und Erholung, Kulturschätze wie etwa das Deutschordensschloss in Bad Mergentheim oder das Weltkulturerbe Kloster Maulbronn laden zu Besichtigungen ein. Unter www.Wandersüden.de gibt es genaue Tourenbeschreibungen.

Unterwegs auf klassifizierten Wanderwegen

Die großen Flusslandschaften um Neckar, Tauber, Kocher und Jagst bieten eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Auf dem Kocher-Jagst-Trail beispielsweise erleben Wanderer eine besonders prachtvolle Flora. Der Weitwanderweg führt auf teils engen Pfaden im Flussgebiet von Jagst, Bühler und Kocher in romantische Schluchten, tiefe Wälder und über Höhenzüge mit weiten Ausblicken über die Hohenloher Ebene. Er gliedert sich in die drei Abschnitte Jagststeig, Bühlersteig und Kochersteig, die einzeln erwandert werden können.

Auch der zertifizierte Qualitätswanderweg Neckarsteig durch das Neckartal und den Odenwald von Heidelberg nach Bad Wimpfen oder der Panoramaweg Taubertal sind Wanderrouten, auf denen es viel zu entdecken gibt. Letzterer leitet Wanderer in fünf Etappen von Rothenburg ob der Tauber bis nach Freudenberg am Main. Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten gehören etwa der Marienaltar von Tilman Riemenschneider in der Creglinger Herrgottskirche oder die Altstadt von Wertheim.

Zeugen der Vergangenheit

Der reiche Landstrich war in vielen Epochen umkämpftes Gebiet. Zeugen dieser Vergangenheit sind der Limes und die Eppinger Linien, ein Verteidigungswall nebst Graben und Palisaden, die Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden errichten ließ. Heute kann man seinem Verlauf von Eppingen bis Mühlacker folgen – ein landschaftlich schöner Wanderwege, der jüngst als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet wurde. Auf den Spuren der alten Römer wandelt man hingegen auf dem Abschnitt des Limes-Wanderwegs von Walldürn nach Osterbuken und weiter nach Jagsthausen. Viele Sehenswürdigkeiten bietet auch der Kulturwanderweg Jagst. Er verbindet die Landkreise Heilbronn, Hohenlohekreis und Schwäbisch Hall und verläuft in acht Tagesetappen von Bad Friedrichshall nach Langenburg in Hohenlohe immer an der Jagst entlang. Die Götzenburg in Jagsthausen, das Zisterzienserkloster Schöntal oder Schloss Langenburg liegen direkt am Weg.

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Bewegung und Kompressionsstrümpfe tragen zu fitten Venen bei

Es ist verlockend, seine freie Zeit gemütlich auf dem Sofa zu verbringen. Bei einer Tasse Tee, einem guten Buch oder beim Surfen im Internet kann man herrlich entspannen. Bewegung als Ausgleich ist dann umso wichtiger – besonders für die Beingesundheit. Denn die Venen brauchen Aktivität, um fit zu bleiben. Ein Spaziergang an der frischen Luft tut Körper und Seele gut. Bewegungsmangel, Übergewicht und erbliche Faktoren spielen meist eine Rolle, wenn die Beine schwer und geschwollen sind oder Krampfadern auftreten. Dann können medizinische Kompressionsstrümpfe helfen.

Die Venen in Schwung halten

In den Arterien pumpt das Herz frisches Blut durch den Körper. Den Rücktransport übernehmen die Venen. Sie transportieren täglich rund 7.000 Liter Blut entgegen der Schwerkraft zum Herzen. Dabei helfen die Muskelpumpen. Die Muskelanspannung beim Gehen presst die Venen zusammen und auf diese Weise das Blut in Richtung Herz. Deshalb ist Bewegung wichtig, um die Venen in Schwung zu halten. Die innen liegenden Venenklappen funktionieren wie Schleusen, damit das Blut nicht zurückfließen kann. Schaffen die Venen den Transport nicht mehr, versackt es in den Beinen. Füße und Beine schwellen an, Krampfadern können auftreten und das Risiko einer Thrombose steigt – vor allem bei langem Sitzen und Stehen.

Kompressionsstrümpfe helfen der Venengesundheit auf die Beine

Medizinische Kompressionsstrümpfe wie „mediven“ von medi verengen durch den nach oben abnehmenden Druckverlauf die Venen. Die defekten Venenklappen schließen und das Blut gelangt wieder besser und schneller zum Herzen. Schwellungen klingen ab, die Beine fühlen sich leichter an. Die Strümpfe können auch das Risiko einer Thrombose mindern. Medizinische Kompressionsstrümpfe gibt es von diesem Hersteller in vielen eleganten und strapazierfähigen Varianten in vielen Ausführungen und Farben. Dazu zählen beispielsweise exklusiv die ausgefallenen bedruckten Designs „elegance Leo“ und „Circle“ in einer limitierten Edition.

Kompressionsstrümpfe und An- und Ausziehhilfen sind im medizinischen Fachhandel freiverkäuflich erhältlich. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verordnen. Grundsätzlich übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten. Der Ratgeber „Aktiv mit Venenleiden“ ist unter Telefon 0921-912-750 oder per E-Mail unter Verbraucherservice@medi.de kostenlos erhältlich. Mehr Informationen und einen Händlerfinder gibt es unter www.medi.de.

Nach dem Winter sollten Arthrose-Patienten wieder aktiv werden

Lange Abende auf dem Sofa, Leckereien vor dem Fernseher, wenig Aktivitäten an der frischen Luft – im Winter macht man es sich gern gemütlich. Der Gesundheit ist dies allerdings nicht gerade zuträglich. Das gilt auch und besonders für Arthrose-Patienten. Denn schwere Kost, zusätzliche Pfunde und wenig Bewegung sind Gift für die Gelenke. Grund genug, jetzt wieder etwas mehr in Schwung zu kommen.

Täglich zehn Minuten Gymnastik und die richtige Ernährung

An erster Stelle sollte hier Bewegung stehen, nur durch sie werden die Nährstoffe aus der Gelenkschmiere zu den Knorpelzellen transportiert. Dabei sind schon kleine Maßnahmen hilfreich. So kann man einfach täglich zehn Minuten Gymnastik und leichtes Hanteltraining zu Hause in seinen Alltag einplanen. Fitness-DVDs bieten hierfür gute Anregungen, viele eignen sich auch für Senioren, die den Weg zum Sportverein scheuen. Auch ein strammer halbstündiger Spaziergang lässt sich oft mit notwendigen Besorgungen verbinden. Wer etwas mehr tun will, geht ins Fitnessstudio auf den Crosstrainer oder schwimmt bei warmen Wassertemperaturen ein paar Runden. Gerade jetzt im Winter tut ein anschließender Saunabesuch den Gelenken gut.

Wichtig ist zudem die Ernährung: Wenig Fleisch, Butter, Süßigkeiten und Weißmehlgebäck sollte auf den Teller kommen, dafür öfter fetter Seefisch, viel Gemüse, Salat, Vollkornprodukte und wertvolle Pflanzenöle. Zudem kann Kollagen die Gelenke gezielt unterstützten: „Im Rahmen der Arthrose-Therapie empfehle ich meinen Patienten die ergänzende Einnahme von Kollagen-Peptiden mit entzündungshemmendem Hagebuttenextrakt in Form von Trinkampullen wie etwa das Präparat ‚CH-Alpha Plus‘ aus der Apotheke“, erklärt Dr. med. Werner Lehner, Orthopäde und Sportmediziner aus München. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Knorpeldichte bei täglicher Einnahme sogar wieder zunimmt und sich der Gelenkknorpel stabilisiert. Der optimale Effekt trete laut Studien nach 24 Wochen ein. Da Knorpel ein langsam wachsendes Gewebe ist, sollten die Kollagen-Peptide folglich über einen längeren Zeitraum oder dauerhaft eingenommen werden.

Den Arzt um Rat bitten

Sind die Arthrose-Beschwerden bereits stark, sollte man außerdem mit dem behandelnden Arzt über eine zusätzliche Schmerzbehandlung sprechen. In Frage kommen hier nach Ansicht von Dr. Werner Lehner schmerz- und entzündungshemmende Medikamente oder eine Physiotherapie.

Winkearme geschickt kaschieren

Die wenigsten Menschen würden sich selbst als perfekt bezeichnen, wohl jeder klagt über irgendeinen optischen Makel. Besonders Frauen sind sich selbst gegenüber oft sehr kritisch. Eine Problemzone, die vielen zu schaffen macht, sind die berüchtigten „Winkearme“ – bedingt durch überflüssige Pfunde oder einfach nur durch das zunehmende Alter. Wenn bei jeder temperamentvollen Bewegung die Haut an der Unterseite der Oberarme schlackert, fühlt sich so manche in ihrem Lieblingskleid oder dem engen Top nicht mehr wohl.

Shapetop wird unter dem ärmellosen Kleid getragen

Allerdings lässt sich einiges tun, um die Problemzone Oberarm raffiniert zu kaschieren. Tricksen kann man etwa mit der richtigen Kleidung. Vermieden werden sollten neben Spaghettiträger-Tops auch Ärmel aus engem, durchscheinendem Stoff wie Spitze oder Chiffon, die den Blick auf schlaffe und rundliche Arme freigeben. Besser eignet sich locker fließendes Material, das mindestens bis zum Ellbogen reicht. Vorsicht ist bei Puffärmeln geboten – sie lassen füllige Personen noch kräftiger wirken und schneiden bei den Abschlüssen häufig unvorteilhaft ins Fleisch.

Für alle, die aber auch mit nicht mehr ganz straffen Oberarmen körperbetonte Mode tragen möchten, gibt es jetzt eine clevere Lösung: sogenannte Shapewear wie das neue Shapetop von Kasheer. Es ist aus dünnem, atmungsaktivem Material gefertigt, das die Arme optimal in Form bringt, und dank hochwertiger Verarbeitung auch nach Stunden noch angenehm zu tragen ist. Dabei kann man es wie ein Top unter einem ärmellosem Kleid tragen oder nahezu unsichtbar etwa unter einer Bluse. Das figurformende Kleidungsstück ist im Online-Shop unter www.kasheer.de erhältlich.

Gezieltes Training für die Oberarme

Den ungeliebten Winkearmen kann man zudem aktiv entgegenwirken. Mit gezieltem Hantel-Training für den Trizeps lässt sich die schlaffe Partie zwar nicht komplett wegzaubern, aber zumindest etwas verbessern. Und auch Selbstbräunungslotionen sind ein heißer Tipp, weil durch eine leichte Tönung der Arm optisch schlanker und der Teint ebenmäßiger wirkt.

Raus aus dem Arthrose-Tief

Wenn es dem Körper nicht gut geht, leidet oft auch die Seele – und umgekehrt. Beides hängt eng zusammen, das ergab eine Studie, die von der Universität Basel in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt wurde. Demnach sind besonders die Gelenkerkrankungen Arthrose und Arthritis mit psychischen Krankheiten verbunden.

Gemeinsame Bewegung und gezielte Schmerzlinderung

Andauernde Schmerzen schränken die Lebensqualität ein. Das führt oft dazu, dass die Betroffenen Aktivitäten scheuen, sich isolieren und damit in ein Stimmungsloch fallen. Gerade Inaktivität aber kann Arthrose noch verschlimmern. Umso wichtiger ist es, diese ungünstige Wechselwirkung zu durchbrechen und aus dem Tief in die Bewegung zu kommen. Hilfreich ist es dabei meist, sich Gesellschaft zu suchen, denn gemeinsam ist man motivierter und hat mehr Freude. So bieten viele Vereine Gymnastikgruppen für Ältere an, in Kursen kann man mit anderen das Tanzbein schwingen oder walken. Eine feste Verabredung zum Schwimmen jede Woche oder der sonntägliche Spaziergang mit Familie oder Freunden tun sowohl Gelenken als auch der Laune gut.

Zusätzlich lässt sich der Knorpelverschleiß durch eine gezielte Nährstoffversorgung oftmals bremsen. „Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmenden Hagebutten-Extrakt enthalten, wie beispielsweise in ‚CH-Alpha Plus'“, erklärt Dr. med. Werner Lehner, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner aus München. Eine US-Untersuchung habe gezeigt, dass die tägliche Einnahme von Trink-Kollagen aus der Apotheke bereits nach 24 Wochen zur Stabilisierung des Gelenkknorpels sowie zu einer Zunahme der Knorpeldichte führte. Unter www.ch-alpha.de gibt es weitere Informationen zur Gelenkgesundheit und zum Trink-Kollagen.

Die Negativspirale stoppen

Bessern sich die depressiven Verstimmungen trotz mehr Aktivität und schmerzlindernder Arthrose-Behandlung nicht, sollten Betroffene nicht weiter still leiden, sondern sich psychologische Unterstützung suchen – damit die Negativspirale durchbrochen wird.

Entlastung für die Füße

Rund 160.000 Kilometer legt der Mensch im Durchschnitt im Laufe seines Lebens mit den Füßen zurück. Doch nicht immer ohne Schmerzen. Denn während rund 98 Prozent der Menschen in den Industriestaaten mit gesunden Füßen zur Welt kommen, leiden später etwa 60 Prozent der Erwachsenen unter Spreizfuß, Fersensporn, Hallux valgus und Co. Nach Expertenmeinung ist vor allem falsches Schuhwerk dafür verantwortlich. Doch auch Krankheiten wie Diabetes oder Rheuma können zu schmerzhaften Fußerkrankungen führen. Welche Fußfehlstellungen häufig auftreten und was man dagegen tun kann, verrät das Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/fussfehlstellungen.

Wechselfußbett gegen Einlage tauschen

„Wer bereits unter einer Fehlstellung oder Erkrankung des Fußes leidet, kann mit den passenden Einlagen und Schuhen viel für eine bessere Mobilität und damit auch für eine bessere Lebensqualität tun“, erklärt Martin Hübner, Geschäftsführer von Florett. So gebe es zahlreiche modische und bequeme Schuhe in verschiedenen Weiten, bei denen man das Wechselfußbett gegen eine vom Orthopäden maßangefertigte Einlage tauschen könne. Sinnvoll seien etwa Modelle mit Klettverschlüssen, Gummizügen oder anderen Verstellmöglichkeiten, die sich an die Fußform anpassen – eine Übersicht der verschiedenen Produktlinien sowie ein Händlerverzeichnis gibt es unter www.florett.de. „Wer beispielsweise unter einem Hallux valgus leidet, hat in einem normalen Schuh häufig schmerzhafte Entzündungen, die durch den Druck des Schuhschaftes hervorgerufen werden“, so Hübner. Flache Schuhe mit Stretch-Einsätzen hingegen böten den Zehen genügend Freiraum, Druck auf den Hallux valgus und Blasen würden so vermieden.

Flexible Spezialschuhe für Füße mit besonderen Ansprüchen

Für stark geschwollene oder bandagierte Füße etwa gibt es spezielle Verbands- und Therapieschuhe aus weichen und anschmiegsamen Obermaterialien. Nach einer Korrektur von Zehenfehlstellungen oder etwa bei Störungen des Lymphsystems, können die Schuhe auch vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse bezuschusst werden.

Sich mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung absichern

So fit und agil sich der Ruheständler auch heute noch fühlt – mit höherem Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden: Fast jeder Dritte der über 80-Jährigen kommt nicht mehr ohne fremde Hilfe aus. Wichtig zu wissen: Am 1. Januar 2017 treten mit dem sogenannten Pflegestärkungsgesetz zahlreiche Neuerungen in Kraft. Entscheidend für die Leistungen aus der Pflegeversicherung ist dann der Begriff der Pflegebedürftigkeit – ganz gleich ob es sich um körperliche Einschränkungen oder eine Demenzerkrankung handelt. Dafür gibt es künftig fünf statt bislang drei Pflegestufen.

Organisatorische Fragen klären

Da die Pflegeversicherung verpflichtend ist, sorgen die Bundesbürger mit Blick auf dieses Risiko schon heute vor. Anders sieht es bei organisatorischen Fragen aus. Schließlich haben Familienangehörige und Ehe- oder Lebenspartner nicht automatisch das Recht, etwa nach einem schweren Unglücksfall die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Vom Öffnen der Post bis zum Bezahlen von Rechnungen: Damit nahestehende Dritte handeln dürfen, brauchen sie eine Vorsorgevollmacht. Diese ist nicht an eine bestimmte Form gebunden. Experten empfehlen allerdings, sich stets von einem Notar beraten zu lassen. Umfassende Informationen zu diesem Thema und weiteren finanziellen Fragen im Alter hält der „Budgetkompass fürs Älterwerden“ bereit. Die Broschüre ist kostenfrei unter www.geld-und-haushalt.de oder Telefon 030-20455818 erhältlich.

Gründlich informieren und dann entscheiden

Eine ausführliche Beratung sollte stets auch dem Aufsetzen einer Patientenverfügung vorausgehen. Mit dem Schriftstück kann man regeln, wie man bei einer Krankheit medizinisch behandelt werden möchte. Die meisten Menschen können als medizinische Laien unterschiedliche Behandlungsmethoden nicht fundiert bewerten, um sich dafür oder dagegen zu entscheiden. Deshalb hat das Bundesjustizministerium Textbausteine entwickelt, die im Ernstfall juristischen Bestand haben. Details dazu finden sich ebenfalls in der Broschüre.

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Wenn der Hörsinn ans Limit kommt, hilft moderne Technik

Spätestens seit Smartphones auch als Musikplayer fungieren, sind sie in aller Ohren: Kopfhörer – groß, klein, mit oder ohne Kabel. Sie bieten Musikgenuss am Limit, denn sie überschreiten schnell die für das Gehör kritische Schwelle von 85 Dezibel. Für den Nutzer ist das kaum merklich. „Fatal ist, dass man lange nicht merkt, wie der Hörsinn leidet. Mit der Zeit jedoch fällt auf, dass hohe Töne schlechter wahrgenommen werden und das differenzierte Hören eingeschränkt ist – konkret heißt das: Es fällt schwer, Gesprächen inmitten anderer Geräusche zu folgen“, so die Stuttgarter Audiologin Birgit Ramin.

Babyboomer begeistern sich für Hör-Hightech

Mit diesen Spätfolgen sieht sich heute bereits eine Klientel konfrontiert, die mitten im Leben steht. Die geburtenstarken Babyboomer kommen in die Jahre und ihre Jugend zwischen Konzert und Walkman sorgt für Verständigungsprobleme. Im selben Maß, wie deren Hörvermögen abnimmt, wächst die Begeisterung für moderne Hör-Hightech. Denn gerade im Premiumbereich hat die Technologie sich rasant entwickelt.“Ganz offensichtlich ist dies beim minimalistischen Design“, betont Birgit Ramin, audiologisch-wissenschaftliche Leiterin beim Highend-Hersteller Widex. „Weniger ins Auge fallen hingegen die Vernetzungsmöglichkeiten, die Hörsysteme heute zum smarten Begleiter im digitalen Alltag machen.“ Längst könnten Nutzer mit ihren Hörsystemen beidohrig telefonieren oder in exzellenter Klangqualität Musik hören, die Steuerung erfolge auf Wunsch per Smartphone-App.

Der entscheidende Entwicklungsschritt

Der entscheidende Evolutionsschritt verschließt sich jedoch dem Auge des Betrachters. Nutzer modernder Hörsysteme erkennen ihn sofort – so wie die 22-jährige Berlinerin Julia Neumann, die beim Hören bereits seit Jahren auf Hightech setzt. Der entscheidende Unterschied: Das Hörsystem ist nicht mehr wahrnehmbar. Was für Normalhörende banal klingt, bietet Menschen wie Julia Neumann ein enormes Plus an Lebensqualität: „Zu vergessen, dass ich überhaupt Technik nutze, ist sensationell, weil sie eben doch irgendwie immer präsent war.“