Welt-Alzheimertag 2014 „Demenz – jede/r kann etwas tun“

Die Zahl der Demenzerkrankungen (davon zwei Drittel vom Typ Alzheimer) nimmt ständig zu, und die Zeit drängt. Das zeigen die neuesten Berechnungen. Etwa jeder Dritte über 90 ist betroffen. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der Erkrankten von etwa 1,5 Millionen auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt. Der hohe und lange Pflegeaufwand macht sie zu einer der teuersten Krankheiten im Gesundheitssystem. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, mit mehr Erkrankten und immer weniger personellen und finanziellen Ressourcen, werden die Demenzen zu einer der größten Herausforderung für das Gesundheits- und Sozialwesen weltweit.

“Bislang gibt es kein Medikament, das die Alzheimer-Krankheit heilen kann. Irgendwann wird eine wirksame Therapie zur Verfügung stehen, aber wann das sein wird, ist völlig unklar“, so Prof. Hans-Jürgen Möller, München, der Vorsitzende der Hirnliga e. V.

“Die Forschung geht intensiv voran und es gibt vielversprechende Ergebnisse, aber auch Ernüchterungen, so ist etwa die Euphorie über eine baldig verfügbare ursachenbezogene Behandlung verflogen. Als Forscher können wir nur immer wieder dringend empfehlen, alle heute schon vorhandenen Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung zu nutzen. Es ist bekannt, dass beispielsweise die Behandlung von Diabetes und Bluthochdruck das Risiko an einer Demenz zu erkranken senkt.

Bei einer frühzeitigen Diagnose und rechtzeitigem Beginn der Demenz-Therapie ist es möglich, den Verlauf der Krankheit positiv zu beeinflussen“, so Prof. Möller weiter. Dabei sollen Medikamente, nichtmedikamentöse Therapien und pflegerische Maßnahmen in einem therapeutischen Gesamtkonzept eingesetzt werden. Die Therapien bewirken eine Verlangsamung der Krankheitsentwicklung und ermöglichen den Betroffenen und ihren Angehörigen, über einen längeren Zeitraum in Selbstbestimmung und Würde zu leben.

„Demenzkranke müssen als Mitglieder unserer Gemeinschaft akzeptiert, ihre Bedürfnisse von der Zivilgesellschaft als verpflichtende Aufgaben wahrgenommen werden. Bislang ist unser Gesundheits- und Sozialwesen darauf nicht eingestellt. Wir wissen aus vielen Modellversuchen, was zu tun ist. Mehr als schöne Reden und Verständnis brauchen die Erkrankten ein entsprechend solide finanziertes System. Solange mit Kranken- und Pflegekassen unterschiedliche „Töpfe“ existieren, führt das zu Fehlanreizen, denn die komplexen Leistungen in Diagnostik und Therapie werden sowohl bei den Hausärzten, niedergelassenen Fachärzten und in den Kliniken nicht adäquat honoriert. Mit der Konsequenz, dass Demenzkranke, gemessen an internationalen Standards, in Deutschland nicht angemessen behandelt werden“, so der Präsident der deutschen Alterspsychiater Prof. Dr. Hans Gutzmann.

Mit großer Sorge betrachten die Gerontopsychiater aktuell die Bestrebungen von Bund und Ländern den Altenpflegeberuf in seiner jetzigen Form abzuschaffen. “Die medizinische und pflegerische Forschung und Praxis fordern für die über 65-jährigen eine genau auf diese Altersgruppe und ihre emotionalen, sozialen, und medizinischen Bedürfnisse sowie die noch vorhandenen Ressourcen ausgerichtete Behandlung und Pflege. Der Altenpflegeberuf verfügt schon heute über genau jene Kompetenzen, er muss erhalten und weiterentwickelt werden. Andernorts, etwa in Großbritannien, wird der Beruf gerade neu erfunden, den man bei uns abschaffen will“, so Prof. Gutzmann weiter.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft wendet sich dieses Jahr unter dem Motto „Demenz – jede/r kann etwas tun“ an die Öffentlichkeit. Demenz ist ein Thema, das früher oder später fast jeden berührt: Ob jemand aus der Familie erkrankt, man im Sportverein oder im Supermarkt Menschen mit Demenz begegnet oder als Ärztin oder Altenpfleger beruflich mit Demenzkranken zu tun hat. Deshalb sollte jeder Einzelne sich über das Thema Demenz informieren und Verständnis entwickeln. Nicht zuletzt ist die Politik gefordert, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen und die Forschung nach besseren Versorgungsformen und wirksamen Therapien zu fördern. Mit der Allianz für Menschen mit Demenz wurde am Anfang der Woche ein wichtiger Schritt dazu getan.

„Es sind einerseits die kleinen Dinge, die den Alltag von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen erleichtern und verschönern – die Nachbarin, die nicht die Straßenseite wechselt, sondern für einen kleinen Plausch stehen bleibt, oder der Arzt, der nicht nur ein Rezept über den Tisch schiebt, sondern sich auch nach dem Wohlbefinden der pflegenden Ehefrau erkundigt. Doch andererseits gibt es auch strukturell viel zu tun, um die Lebenssituation von Demenzkranken in Deutschland zu verbessern: Pflegeeinrichtungen müssen so aufgestellt sein, dass Menschen mit Demenz dort gut versorgt werden. Krankenhäuser müssen sich auf die zunehmende Zahl demenzkranker Patienten einstellen und entsprechende Konzepte entwickeln. Der bürokratische Aufwand, der nötig ist um Unterstützung bei der Pflege zu erhalten, muss reduziert werden. Und auch die lange angekündigte grundlegende Reform der Pflegeversicherung, die zu einer Gleichbehandlung von Demenzkranken und körperlich Pfleg!
ebedürftigen führen soll, muss endlich umgesetzt werden“, so Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V.

Mit modernen Trainingsmethoden die Fitness von Muskeln und Knochen erhalten

Reisen, diversen Hobbys frönen, mit den Enkeln herumtoben, aktiv am Leben teilhaben – das wünschen sich wohl alle Menschen für ihre späteren Jahre. Was aber, wenn dann der Körper nicht mitspielt? Wenn die Kraft nachlässt und Wehwehchen oder größere Beschwerden die Alltagsbewältigung immer mehr erschweren? Laut Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de kann durch regelmäßige Bewegung vielen Alterserscheinungen entgegengewirkt werden. Schon ein täglicher Spaziergang von einer halben Stunde ist gut für das Herz-Kreislauf-System und die Gelenke. Oft ist aber auch ein gezielteres Training nötig, um typische Gesundheitsplagen jenseits der 60 zu verhindern.

Stürzen, Brüchen und Blasenschwäche vorbeugen

So kommt es durch fortschreitende Muskelschwäche und einen schlechten Gleichgewichtssinn bei einem Drittel der über 65-Jährigen und bei 50 Prozent der über 75-Jährigen zu Stürzen – was wiederum oft zu Brüchen und langfristiger Pflegebedürftigkeit führt. Im Alter von 60 leidet zudem ein Drittel der Männer unter einer vergrößerten Prostata und genauso viele Frauen unter Beckenbodenfunktionsstörungen. Blasenschwäche ist dann häufig die Folge. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig den körperlichen Zustand zu verbessern, um möglichst lange fit und unabhängig sein zu können. Dabei wollen sich viele Ältere nicht den 20-Jährigen im Fitnessstudio anschließen. Eine einfache, sichere und zeitlich unaufwendige Alternative ist beispielsweise das “Hypervibe”-Vibrationstraining. Schon einige Minuten pro Tag können genügen, um das gewünschte Ziel – ein besseres Körpergefühl, mehr Muskelbeherrschung und Stabilität – zu erreichen.

Mehr Energie gewinnen

Die Vibrationsplatte arbeitet mit Erhöhung der Schwerkraft, rhythmischen Bewegungen und Stimulierung der Muskelreflexe. Mehr dazu unter www.hypervibe.de. So kann durch das Training die Durchblutung gefördert, das Gleichgewichtsempfinden verbessert und der gesamte Muskel- und Knochenapparat gestärkt werden. Insgesamt führt dies zu mehr Energie. Und die kommt auch der Lebensqualität zugute.

Pflegende Angehörige treiben Pflichtgefühl und Familienzusammenhalt an, doch der soziale Kitt bröckelt

Mehr als 2,5 Millionen Menschen sind pflegebedürftig. Modellrechnungen gehen davon aus, dass es bis 2030 in Deutschland sogar rund 3,4 Millionen sein werden. Sieben von zehn Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Die große Mehrheit von ihnen, zwei Drittel, werden ausschließlich durch Angehörige betreut. Kurzum: Pflegende Angehörige sind unverzichtbar für die Versorgung. Die Datenlage zur gesundheitlichen Situation der Pflegenden ist bisher jedoch dünn. Das Wissenschaftliche Institut der Techniker Krankenkasse (TK) hat daher in einer Studie mehr als 1.000 pflegende Angehörige zu Gesundheit und Befinden, Belastungen und Unterstützungsmöglichkeiten befragen lassen.

Die Ergebnisse zeigen: Die Pflege eines Angehörigen ist kräftezehrend und belastet die Gesundheit der Pflegenden. Sechs von zehn Befragten geben an, dass die Pflege sie viel von ihrer eigenen Kraft kostet – je höher die Pflegestufe, desto größer die Belastung. In Pflegestufe drei ist sie fast doppelt so groß wie in Stufe null. Ständig in Bereitschaft zu sein, strengt 55 Prozent der Befragten sehr an. Die Hälfte der Pflegenden fühlt sich oft körperlich erschöpft, gut ein Drittel hin- und hergerissen zwischen den Anforderungen der Pflege und denen der Umgebung, zum Beispiel Job oder Familie. Drei von zehn Befragten geben sogar an, die Pflegesituation greife die eigene Gesundheit an.

Kein Wunder, dass nur wenige Pflegende ihren Gesundheitszustand positiv einschätzen: Während bei einem Bevölkerungsquerschnitt sechs von zehn Befragten ihre Gesundheit als gut oder sehr gut beurteilen, ist dies bei den pflegenden Angehörigen nicht einmal die Hälfte (45 Prozent). Unter den Angehörigen, die den Pflegebedürftigen ganz allein betreuen, geben sogar nur etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) an, ihr Gesundheitszustand sei gut oder sehr gut. Immerhin: Jeder Vierte pflegt allein. Auch das ist ein Ergebnis der TK-Pflegestudie.

Über Umfang und Art der Pflege durch Angehörige liegen kaum konkrete Daten vor. Das hat auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen in seinem aktuellen Gutachten festgestellt. “Genau das ist jedoch erst einmal die Grundlage für jedes weitere Handeln, nämlich die handelnden Personen konkret zu Ihrer Situation zu befragen. Hier wollen wir ansetzen”, erklärt Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der TK. “Wir haben eine Studie in Auftrag gegeben, die nicht nur besonders aktuell ist, sondern auch eine große Fallzahl umfasst.” Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat insgesamt 1.007 Pflegende persönlich interviewt.

Die Studie hat auch nach den ausschlaggebenden Gründen, eine Pflegeaufgabe zu übernehmen, gefragt. Fast die Hälfte der Pflegenden antwortet mit Pflichtgefühl und Familienzusammenhalt. Die Studie zeigt jedoch auch, dass dieser soziale Kitt zunehmend bröckelt. Familiärer Zusammenhalt spielt umso weniger eine Rolle, desto jünger die Befragten sind. Während bei den Über-65-Jährigen insgesamt 61 Prozent familiäres Pflichtgefühl als Hauptgrund angeben, sind es bei den 50- bis 65-Jährigen nur noch 45, bei den 18- bis 49-Jährigen sogar nur noch 38 Prozent. “Das Pflegepotenzial von Familien wird kleiner”, so Baas. “Erwerbstätigkeit hat einen anderen Stellenwert als in der Babyboomer-Generation. Pflege in Vollzeit wird künftig kaum mehr möglich sein.” Die moderne Arbeitswelt fordert Mobilität. Eltern und Kinder wohnen deutlich seltener am gleichen Ort. Einstellungen zum Thema Familie sind im Wandel, Single-Haushalte nehmen zu. Speziell in ländlichen Regionen erzeugt die Abwanderung Handlungsbedarf.

“Für die Zukunft müssen wir andere Antworten finden. Wir müssen Pflege anders als heute organisieren”, erklärt Baas. “Die informelle Pflege von Angehörigen ist künftig in diesem Umfang nicht mehr leistbar. Die Schwiegertochter als Pflegezentrum ist ein Auslaufmodell.”

Der Vorschlag der TK: ein träger- und sektorenübergreifendes Hilfs- und Betreuungsnetzwerk, das einen deutlichen Fokus auf die Zuhause-Versorgung legt. “Wir müssen die informellen Leistungen der Angehörigen in professionelle Netzwerke überführen und Angebote integrieren, die es auch jetzt schon gibt. Unsere Studie zeigt, dass gerade Unterstützungsleistungen der Pflegeversicherung zwar bekannt sind, aber trotzdem wenig genutzt werden”, so Baas.

Am stärksten nutzen die Pflegenden noch den ambulanten Pflegedienst: Fast 60 Prozent geben dies in der Forsa-Befragung an. Hingegen ist die Nachtpflege zwar bei drei Viertel der Pflegenden bekannt, wird aber trotzdem nur von sieben Prozent der Befragten genutzt. Mit Beratungsangeboten sind Pflegende insgesamt weniger vertraut. Nur die Hälfte kennt die Möglichkeit der individuellen Pflegeschulung zu Hause, nicht einmal 60 Prozent die Pflegekurse in der Gruppe. Dr. Jens Baas: “Hier sehe ich ganz klar einen Auftrag an uns als Kasse. Pflegende müssen gut informiert sein, insbesondere wenn sie ganz plötzlich in eine Pflegesituation kommen. Unsere Studie zeigt, dann sind sie deutlich belasteter als wenn sie mit der Zeit in die Pflegesituation hineinwachsen können. Als Kasse können wir unsere Versicherten hier durch einen Dschungel an Angeboten navigieren.”

Hintergrund:

Zahlreiche Verbesserungen im Bereich der häuslichen Pflege sollen pflegende Angehörige ab dem kommenden Jahr entlasten. Hintergrund ist das erste Pflegestärkungsgesetz. Im Zuge dessen soll auch der Pflegevorsorgefonds eingerichtet werden – mit dem Ziel, die Beiträge zur Pflegeversicherung auch dann stabil zu halten, wenn in 20 Jahren die Generation der Babyboomer ins typische Pflegealter kommt. Mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr soll in den Fonds fließen. Um das Reformvorhaben finanzieren zu können, wird der Beitragssatz ab dem 1. Januar um 0,3 Prozentpunkte steigen – und um weitere 0,2 ab 2017 im Rahmen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes, das einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren einführen will. Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen und Demenzkranken soll wegfallen.

TV-Spendengala zugunsten krebskranker Menschen

Am Samstag, den 13. September 2014, beginnt um 20.15 Uhr die ZDF-Spendengala „Willkommen bei Carmen Nebel – Die große Show der Jubiläen “. Live aus dem Velodrom in Berlin präsentiert die beliebte Moderatorin ein unterhaltsames Abendprogramm mit Stars wie Nana Mouskouri, Helmut Lotti, José Feliciano, Roland Kaiser und der erfolgreichen Tanzshow Riverdance. Zudem bittet Carmen Nebel, Botschafterin der Deutschen Krebshilfe, um Spenden für die Organisation. Sie stellt Menschen und Projekte vor, die Betroffenen Mut machen und erfolgreich gegen den Krebs kämpfen.

Carmen Nebel würdigt mit ihren Gästen, die alle in diesem Jahr ebenfalls ein persönliches Jubiläum feiern, das 40-jährige Engagement der Deutschen Krebshilfe. Die Organisation trug seit ihrer Gründung am 25. September 1974 maßgeblich dazu bei, die Heilungschancen krebskranker Menschen und ihre Versorgung stetig zu verbessern. Für die Moderatorin ist es eine Herzensangelegenheit, sich für Krebskranke zu engagieren: „Die Diagnose Krebs verändert das Leben eines Menschen von einer Sekunde auf die andere dramatisch. Die Betroffenen brauchen eine bestmögliche Versorgung und umfassende Informationen – aber sie brauchen auch unsere Solidarität und Fürsorge“. Carmen Nebel ist seit März 2010 als Botschafterin der Deutschen Krebshilfe aktiv.

Im letzten Jahr konnte Carmen Nebel in ihrer Benefizgala über 2,6 Millionen Euro für die Deutsche Krebshilfe sammeln. Die Organisation förderte mit diesen Spenden Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung. Den Betroffenen und ihren Angehörigen zu helfen, ist dabei das wichtigste Anliegen der Deutschen Krebshilfe. Ihre Aktivitäten finanziert die gemeinnützige Organisation ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen der Bevölkerung.

Während der ZDF-Gala und anschließend noch bis 24 Uhr sowie am Sonntag von 9 bis 13 Uhr können die Zuschauer telefonisch spenden unter der Aktionstelefonnummer 01 80/2 10 10 30 (6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz) oder über die Faxnummer 01 80/2 10 10 50. Die Kontonummer der Deutschen Krebshilfe lautet: 82 82 82 bei der Kreissparkasse Köln (BLZ 370 502 99), IBAN: DE23 3705 0299 0000 8282 82, BIC: COKSDE 33.

Demenz – jede/r kann etwas tun

Am 21. September ist Welt-Alzheimertag. 2014 steht dieser Tag in Deutschland unter dem Motto „Demenz – jede/r kann etwas tun“. Demenz ist ein Thema, das früher oder später fast jeden berührt: Ob jemand aus der Familie erkrankt, man im Sportverein oder im Supermarkt Menschen mit Demenz begegnet oder als Ärztin oder Altenpfleger beruflich mit Demenzkranken zu tun hat. Deshalb sollte jeder Einzelne sich über das Thema Demenz informieren und Verständnis entwickeln. Nicht zuletzt ist die Politik gefordert, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen und die Forschung nach besseren Versorgungsformen und wirksamen Therapien zu fördern.

Als Selbsthilfeorganisationen sind die Alzheimer-Gesellschaften in Deutschland seit mehr als 25 Jahren aktiv und haben schon Vieles getan, um die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Doch immer noch machen Betroffene und Angehörige die Erfahrung, dass sich Freunde und Bekannte zurückziehen, weil sie nicht wissen, wie sie mit den Veränderungen umgehen sollen, die von der Krankheit versursacht werden.

Heike von Lützau-Hohlbein, erste Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, sagt dazu: „Es sind die kleinen Dinge, die den Alltag von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen verschönern – die Nachbarin, die nicht die Straßenseite wechselt sondern für einen kleinen Plausch stehen bleibt, oder der Arzt, der nicht nur ein Rezept über den Tisch schiebt, sondern sich auch nach dem Wohlbefinden der pflegenden Ehefrau erkundigt. Doch an anderen Stellen ist ebenfalls noch viel zu tun, um die Lebenssituation von Demenzkranken in Deutschland zu verbessern: Pflegeeinrichtungen müssen so aufgestellt sein, dass Menschen mit Demenz dort gut versorgt werden. Krankenhäuser müssen sich auf die zunehmende Zahl demenzkranker Patienten einstellen und entsprechende Konzepte entwickeln. Der bürokratische Aufwand, der nötig ist um Unterstützung bei der Pflege zu erhalten, muss reduziert werden. Und auch die lange angekündigte grundlegende Reform der Pflegeversicherung, die zu einer Gleichbehandlung von Demenzkranken und körperlich Pflegebedürftigen führen soll, muss endlich umgesetzt werden.“

Weltweit und auch überall in Deutschland finden rund um den Welt-Alzheimertag vielfältige Aktionen statt. Das Spektrum reicht von Informationsständen in den Fußgängerzonen, Vorträgen und Fachveranstaltungen über Demenz-Gottesdienste, Ausstellungen, Theaterstücke und Filmvorführungen bis hin zu Demenz-Aktionswochen wie beispielsweise in Kiel oder Hamburg. Eine ständig aktualisierte Liste steht auf den Internetseiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unter www.welt-alzheimertag.de zur Verfügung.

Wie man Leben und Partnerschaft auch mit 50+ genießen kann

Frau bleibt Frau, auch wenn sich die ersten Fältchen einstellen. Trotz Wechseljahren bleiben Aussehen, Liebe und Partnerschaft wichtige Themen. Doch häufig werden Körpergefühl und Lebensqualität durch die Hormonumstellung und die damit verbundenen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungstiefs beeinträchtigt. Die Figur verändert sich und viele Frauen fühlen sich weniger attraktiv. Der Östrogenmangel kann sich aber auch direkt auf die Sexualität auswirken. Viele Frauen haben deshalb Sorgen um ihre Partnerschaft. Die Münchener Gynäkologin Dr. med. Claudia Wöhler rät hier zu Offenheit: “Spürt Ihr Partner Ihre sexuelle Lust nicht mehr wie früher und kennt er die wahren Gründe nicht, bezieht er das schnell auf sich und es kann zu Missverständnissen kommen”.

Wenn die Liebe weh tut

Oft ist aber nicht mangelnde Lust das Problem: “Durch den Östrogenmangel in den Wechseljahren kommt es auch zu einem Schwund der Haut im Intimbereich. Dies kann zu Schmerzen beim Sex führen, da die Scheidenhaut dünner, trockener und damit empfindlicher wird” erklärte der Frauenarzt Dr. med. Marc Schmidt. “Hier kann eine lokale Hormontherapie helfen, mit Östrogencreme und -zäpfchen wie etwa Oekolp”, so der Münchner Experte. Ein Gleitgel sei weniger geeignet, da es zwar die Trockenheit kurzfristig beheben kann, sich aber nicht auf die Ursachen der Beschwerden auswirkt.

Die Lebensqualität erhalten

Auch die Lebensqualität kann stark leiden. Schlägt der Arzt dann eine Hormonbehandlung vor, machen sich Frauen häufig Sorgen wegen möglicher Risiken. Mehr dazu unter www.hormontherapie-wechsejahre.de. Diese sollten nach Ansicht der Hormon- und Stoffwechseltherapeutin Dr. med. Eva Göpfert mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Gegenanzeigen seien etwa Brust- oder Gebärmutterkrebs, thromboembolische Erkrankungen und Leberleiden. “Den Risiken stehen allerdings die vielfältigen positiven Wirkungen einer rechtzeitigen Hormontherapie gegenüber. So kann der Ausgleich des Östrogenmangels unter anderem Herz-Kreislauf-Krankheiten, Osteoporose und Demenz vorbeugen. Insgesamt ist eine individuell angepasste Hormontherapie, etwa mit einem über die Haut verabreichtem Östrogen-Gel wie Gynokadin, eine risikoarme und wirksame Methode”, so die Frauenärztin aus München. Neben Östrogenen müsse bei noch vorhandener Gebärmutter immer auch ein Gestagen, hier am besten natürliches Progesteron, zugeführt werden, das die Gebärmutterschleimhaut vor unkontrolliertem Wachstum schützt, ergänzt Dr. Schmidt. Darüber hinaus lassen sich auch andere Effekte des Progesterons, etwa der positive Einfluss auf den Schlaf, nutzen.

Selbst aktiv werden

Betroffene Frauen können auch selbst einiges gegen ihre Beschwerden tun, so der Gynäkologe Dr. med. Jens Herold riet: “Sie selbst können Hitzeepisoden vor allem durch regelmäßige Bewegung und den Verzicht auf Rauchen und Alkohol lindern. Auch Vitamin E und Akupunktur können helfen.” Bei Gewichtsproblemen empfiehlt er eine Überprüfung des Ernährungsverhaltens, da der Energiebedarf mit zunehmendem Alter sinkt. Zusätzlich sollte auch der Hormonspiegel bestimmt werden. Viel Schlaf, Sport und Fastentage können außerdem die Ausschüttung von körpereigenen Wachstumshormonen stimulieren, die einer Fetteinlagerung entgegenwirken.

“Udo Jürgens – Mitten im Leben”

Am 30. September feiert Udo Jürgens, einer der größten deutschsprachigen Sänger und Songwriter unserer Zeit, seinen 80. Geburtstag. Das ZDF würdigt in Kooperation mit dem ORF und SRF dieses Ereignis mit einem besonderen Musik-Event: der Show “Udo Jürgens – Mitten im Leben”. Nationale und internationale Musikgrößen ehren den Star mit diesem einmaligen Tribute-Konzert. Durch die Sendung am Samstag, 18. Oktober, 20.15 Uhr, führt Johannes B. Kerner. Aufgezeichnet wird die Geburtstags-Gala bereits am 1. September 2014 in der Rothaus-Arena in Freiburg.

Musikalische Stars an diesem Abend sind unter anderen Schlagersängerin und Entertainerin Helene Fischer, Stargeiger David Garrett, Ausnahmepianist Lang Lang, die Sänger Chris de Burgh, Christina Stürmer, Yvonne Catterfeld und Jamie Cullum. Aber auch Künstler wie der spanische Tenor José Carreras, die Folkband Santiano, Shooting-Star Tim Bendzko und Komiker Otto Waalkes lassen es sich nicht nehmen, ihre Favoriten aus Udo Jürgens’ großem Lebenswerk zu singen. Der Zuschauer darf sich auf viele Überraschungen freuen, denn alle Künstler ehren Udo Jürgens durch eine eigene Interpretation seiner größten Hits. Beliebte Evergreens wie “Griechischer Wein”, “Ein ehrenwertes Haus” oder “Merci, Chérie” und unterhaltsame, emotionale und überraschende Filmbeiträge lassen das große Werk des Ausnahmekünstlers Revue passieren.

Zu den Höhepunkten der Show gehören Auftritte von Udo Jürgens, einige gemeinsam mit seinen musikalischen Gästen. Nicht fehlen darf dabei das Pepe Lienhard Orchester, das Udo Jürgens bereits seit mehr als 30 Jahren begleitet.

Weitere Gäste: Annett Louisan, Schiller, Ensemble des Musicals “Ich war noch niemals in New York” und LaBrassBanda.

“Demenz – jeder kann etwas tun”

Unter dem Motto „Demenz – jeder kann etwas tun“ lädt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft zu ihrem 8. Kongress ein, der vom 23. bis 25. Oktober 2014 in Gütersloh stattfinden wird. Der Kongress wendet sich an Menschen mit einer Demenz und ihre Angehörigen, an alle, die haupt- und ehrenamtlich in der Beratung, Betreuung, Pflege und Therapie tätig sind, sowie an alle, die sich informieren möchten.

Soeben wurde das vorläufige Kongressprogramm im Internet veröffentlicht unter www.demenz-kongress.de. Zur Eröffnung des Kongresses wird Prof. Alexander Kurz über den Stand der aktuellen Forschung sprechen und dabei auch an die bahnbrechenden Erkenntnisse des vor 150 Jahren geborenen Alois Alzheimer erinnern. Heike von Lützau-Hohlbein wird zurückblicken auf 25 Jahre Deutsche Alzheimer Gesellschaft – Selbsthilfe Demenz. Anschließend werden Menschen mit Demenz aus ihrer Perspektive berichten. Unter dem Titel „Mein Vater, das Krankenhaus und ich“ spricht eine Angehörige über ihre Erfahrungen, die sie mit eigenen Zeichnungen illustriert hat. Prof. Eckart Altenmüllers Thema ist „Musizieren als Neurostimulans: Mit Musik der Demenz vorbeugen?“.

In dreißig Symposien und Workshops geht es um ein breites Themenspektrum, u.a. Diagnose und Behandlung verschiedener Demenzformen; das Leben von Menschen mit Demenz in der Gesellschaft; die Entwicklungen der Gesundheitspolitik; Leben, Wohnen und Pflegen in der Kommune; die Versorgung von Demenzkranken in Heimen, Wohngemeinschaften und Krankenhäusern; Unterstützung durch Technik; Potentiale von Bewegung, Sport und Kreativität als Formen der Therapie; Möglichkeiten der Unterstützung von Angehörigen. Ein Symposium wird sich speziell mit der aktuellen Versorgung und Betreuung Demenzkranker im Kreis Gütersloh beschäftigen, und es wird möglich sein, einige Einrichtungen zu besuchen.

Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, erläuterte: „Mit dem Kongressmotto ‚Demenz – jeder kann etwas tun’ greifen wir den Kerngedanken der Selbsthilfe auf, der die vor knapp 25 Jahren gegründete Deutsche Alzheimer Gesellschaft und ihre Mitgliedsgesellschaften bewegt. Damals haben Angehörige, gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Medizin, Pflege und Therapie sich aufgemacht, Unterstützung für Demenzkranke und ihre Familien zu organisieren und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Die Erfahrung zeigt: Gemeinsam kann es gelingen, das Leben für Menschen mit Demenz und ihre Familien lebenswerter zu machen.“

Die Schirmherrschaft über den Kongress haben Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, übernommen.

8. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: „Demenz – jeder kann etwas tun“, Gütersloh, 23. bis 25. Oktober 2014. Informationen und Anmeldung im Internet: www.demenz-kongress.de.
Anmeldung zum günstigen Frühbuchertarif bis zum 1. September 2014.

“Demografie Exzellenz Award Baden-Württemberg 2014″

Flexi-Rente und Rente mit 63 werden aktuell kontrovers diskutiert. Mindestens genauso wichtig ist aber sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber die Zeit im Arbeitsleben vor Rentenbeginn. Hier gilt es, in den Betrieben tragfähige und kreative Lösungen für demografiebedingte Anforderungen zu finden. Bereits im fünften Jahr setzt hier der Demografie Exzellenz Award Baden-Württemberg an, der den Blick für die betrieblichen Auswirkungen des demografischen Wandels schärfen möchte. Der Wettbewerb wird vom Forum Baden-Württemberg im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) sowie vom Demographie Netzwerk e.V. (ddn) seit 2010 organisiert. Interessante Leuchtturmprojekte aus den Bereichen Personal, Produkte oder Services – wie zum Beispiel Willkommenskultur, junge Eltern, körperliche Leistungsfähigkeit, Wissensaustausch zwischen den Generation – liegen für den laufenden Wettbewerb bereits vor. Die Bewerbungsfrist geht nun in die Schlussrunde. Interessierte Unternehmen, Körperschaften und andere Organisationen können ihre Projekte noch bis zum 31. August 2014 einreichen.

Gesucht werden abgeschlossene oder in der Realisierung befindliche Demografieprojekte aus Unternehmen, Körperschaften und anderen Organisationen, die in Baden-Württemberg ansässig sind. Die Preisverleihung findet am 10. November 2014 im Rahmen eines Festaktes im Museum Frieder Burda in Baden-Baden statt. Den Award stiftet der BDU. Petra Roth, ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt, wird den Festvortrag halten. Förderer der Initiative sind die Techniker Krankenkasse, die Bundesagentur für Arbeit, der DGB Baden-Württemberg, die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg und verschiedene Firmen aus dem Bundesland.

Die Personalstrukturen werden sich durch den demografischen Wandels merklich verändern. Mitarbeiter verbleiben länger im Berufsleben, die Erwerbsbeteiligung der Frauen steigt und Arbeitskräfte mit Migrationshintergrund werden unverzichtbar. Die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit, die Innovationskraft und die Produktivität nehmen zu. Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz, Anreizsysteme, Lebenslanges Lernen, Arbeitszeit- und Karrieremodelle, Umgang mit Kernkompetenzen, Bewältigung kultureller Vielfalt, Demografiefestigkeit von Produkten, Bewegungskonzepte und Gesundheit, Mobilität und Kommunikation, Mobile Dienste, Reisen und Online Shops oder demografieorientierte Ladenkonzepte sind daher nur einige Handlungsfelder, mit denen die Teilnahme am Wettbewerb möglich ist.

Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme ist kostenfrei. Teilnehmen können Unternehmen, Körperschaften und Organisationen aller Größenklassen und Branchen, die in Baden-Württemberg ansässig sind. Es genügt die Beschreibung des ausgewählten Vorzeigeprojektes auf maximal drei Seiten DIN A4. Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld, die Award-Demografie-Pyramide, einen Videofilm über das prämierte Projekt und eine von der Jury signierte Urkunde. Über die Preisträger entscheidet eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltungen. Weitere Details und Teilnahmeunterlagen: http://www.demografie-exzellenz.de

Bisherige Preisträger: Brückner Trockentechnik (Leonberg), E.G.O. Elektro-Gerätebau (Oberderdingen), Erlau (Aalen), K & U Bäckerei (Neuenburg am Rhein), Trans-o-flex Schnell-Lieferdienst (Weinheim), TürenMann (Stutt-gart), Weleda (Schwäbisch Gmünd), GP Grenzach Produktions GmbH (Grenzach-Wylen), German Aerospace Academy (Böblingen) sowie Wabe gGmbH (Waldkirch).

Fit im Kopf

Sportstudio, Schwimmbad, Walkingstöcke: Es gibt viele Möglichkeiten, sich im fortgeschrittenen Alter fit zu halten – und sie werden mehr denn je von vielen Menschen genutzt. Inzwischen weiß man, dass ein reger Lebensstil nicht nur Bewegungsapparat und Herz-Kreislauf-System stärkt, sondern auch die Vitalität im Kopf positiv beeinflusst. Reaktionsvermögen, Gedächtnis und geistige Flexibilität profitieren enorm von körperlicher Aktivität. Dennoch sollte das Gehirn zusätzlich gezielt gefördert werden, um es lange leistungsfähig zu erhalten und eventuellen Erkrankungen bestmöglich vorzubeugen.

Demenzerkrankungen vorbeugen

Die Zunahme von Demenzerkrankungen, deren häufigste Form Morbus Alzheimer ist, ist vor allem auf die gestiegene Lebenserwartung zurückzuführen. Doch bei frühzeitiger Diagnose sind die Behandlungsmöglichkeiten gut und der Erhalt der Selbstständigkeit ist oft noch einige Lebensjahre ohne gravierende Einschränkungen möglich. Angehörige sind gefordert, erste Anzeichen wie Wortfindungsstörungen wahrzunehmen und zusammen mit dem Betroffenen ärztlichen Rat zu suchen. Sowohl therapieunterstützend als auch vorbeugend nimmt neben der Bewegung die Ernährung eine Schlüsselrolle ein. Die Versorgung des Organismus mit allen wichtigen Substanzen ist unverzichtbar für die Gesunderhaltung des Nervensystems und damit des Gehirns.

Jungbrunnen für Kopf und Körper

Die Gesellschaft für Vitalpilzkunde (GFV), die unter Telefon 0800-0077889 und www.vitalpilze.de eine kostenlose Beratung anbietet, empfiehlt zur Prophylaxe und Therapie von Gedächtnisstörungen das Pulver beziehungsweise den Extrakt des Vitalpilzes Hericium. Er enthält sogenannte Erinacine, die den Aufbau von Nervenzellen nebenwirkungsfrei fördern können. Ergänzend bietet sich der Reishi an: Er ist besonders reich an Vitalstoffen, die vom Nervensystem zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt werden. Geht es speziell um eine Förderung der Durchblutung in den Blutgefäßen des Kopfs, kann der Auricularia eingesetzt werden. Er kann sich auch bei bereits bestehender Demenz noch positiv auswirken.