Pflege /Aktions-Hotlines für Hörer-Fragen

WDR 2 und WDR 5 widmen sich am 22. April dem Thema Pflege von alternden Menschen. Während WDR 5 die seit 20 Jahren bestehende staatliche Pflegeversicherung als soziale Errungenschaft würdigt, schaut WDR 2 vor allem auf die Rechte, aber auch auf die Nöte und Probleme pflegender Angehöriger.

Die Pflegeversicherung gilt vielen als dringend reformbedürftig: Zu viel Bürokratie, zu geringe Leistungen, Willkür bei der Zuteilung der Pflegestufen. Doch WDR 5 zeigt, dass dies nur die halbe Wahrheit ist. “Besser als ihr Ruf! – 20 Jahre Pflegeversicherung”, so der Titel des WDR 5 Thementages, an dem das Wortprogramm aufzeigen will, warum die fünfte Säule des deutschen Sozialsystems für viele Menschen so wichtig ist. Das Morgenecho plant dazu ein Interview mit dem Pflegebeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, der vor 20 Jahren auch maßgeblich an den Debatten um die Entstehung der Pflegeversicherung beteiligt war. Im Tagesgespräch lautet das Thema: “Ambulant, stationär und die Gutachter – Welche Erfahrungen haben Sie mit der Pflegeversicherung?” Neugier genügt begleitet Schwester Ulla von der ambulanten Pflege durch ihren anstrengenden Tag. Leonardo zeigt, wieso 70 die neue 50 ist und wir nicht nur immer älter werden, sondern auch noch immer länger gesund bleiben. Westblick stellt alternative Pflegekonzepte in NRW vor und Profit gibt Tipps für die richtige Pflege-Zusatzversicherung, um sich solche Alternativen leisten zu können. Politikum schließlich spricht mit dem Psychiater Prof. Klaus Dörner über das Recht, in der eigenen Wohnung alt zu werden und zu sterben. Unter der WDR 5 Aktions-Hotline 0800-5678555 beantworten Expertinnen aus dem Pflegebereich zwischen 10.00 und 12.00 Uhr die Fragen der Hörerinnen und Hörer.

WDR 2 geht am selben Tag den Fragen nach: Was, wenn unsere betagten Eltern plötzlich Hilfe brauchen? Wie verändert sich mein Alltag, welche Rechte habe ich als Pflegender und wo bekomme ich selbst Hilfe und Unterstützung? WDR 2 Moderator Stefan Vogt spricht darüber ebenfalls mit dem Psychiater Prof. Dörner, der erzählt, wie er sich eine ideale Versorgung Pflegebedürftiger vorstellt. Dörner plädiert für die Pflege durch Angehörige, Nachbarn und Ehrenamtliche und zwar zuhause statt in Heimen. Außerdem stellt WDR 2 (ab 10 Uhr) eine Familie aus Duisburg vor, die seit Jahren ihren hilfsbedürftigen Vater und die pflegebedürftige Mutter betreut. Im Anschluss erklärt die WDR 2 Pflege-Experten Anne Schneider, welche Rechte und Pflichten Angehörige haben, wenn sie hilfsbedürftige Eltern oder Großeltern versorgen müssen oder wollen. Ab 16 Uhr erfahren die WDR 2 Hörer, welche Fragen die vier Experten an der WDR 2 Aktions-Hotline zwischen 08.00 und 12.00 Uhr unter der WDR 2 Hotline 0800-5678222 am häufigsten zu beantworten hatten. Die Hotline wird in Zusammenarbeit mit WDR 5 angeboten.

Weitere Details zu den einzelnen Sendungen finden Sie in der WDR Presselounge: www.wdr.de/k/Pflege

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Senioren haben Zeit und Muße, die Welt zu erkunden

Nur ein paar Wochen Urlaub pro Jahr, aber jede Menge Reiselust – wer kennt das nicht? Aber im Ruhestand, so nehmen sich Berufstätige immer wieder vor, wird alles anders. Manche Reise, die im Ruhestand unternommen wird, wurde schon Jahre zuvor geplant. Ausgiebige Schiffsreisen, praktische Bustouren oder Flugreisen in ferne Länder finden je nach Interesse und Geldbeutel ihre Anhänger. Immer beliebter werden beispielsweise Flusskreuzfahrten. Sie vereinen die Bewegungsfreiheit an Bord moderner Schiffe mit der Möglichkeit, an den Ufern der Flüsse ganz unterschiedliche Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten zu erleben.

Bewegung oder Stützstrümpfe

Doch auch wenn man sich für eine Kreuzfahrt entscheidet, kommt man um die Reise zum Startpunkt und nach Hause nicht herum. Und die dauert häufig recht lang. Einige Stunden im Auto oder in der Bahn sind nicht ungewöhnlich. Für die Beine ist das kein Zuckerschlecken. Im Gegenteil, das lange Sitzen hindert das venöse System daran, seine Arbeit zu tun und das sauerstoffarme Blut wieder zum Herzen zu transportieren. Die Venen werden dabei durch die Muskelvenenpumpe unterstützt, die nur arbeitet, wenn die Beine in Bewegung sind: Angespannte Wadenmuskeln drücken das Blut nach oben. Zum Ausgleich können Reisestrümpfe wie die Modelle von Gilofa eine praktische Möglichkeit sein. Sie üben von außen Druck auf die Beine aus, unterstützen so den Rückfluss des Bluts und sehen obendrein auch noch chic und nicht wie medizinisch wirksame Strümpfe aus.

Die Beine unterstützen

Weil Bewegung so wichtig ist, sollten die Reisenden auf Kreuzfahrtschiffen wie im Hotel auch die Fitnessräume und die sonstigen Sportangebote nutzen. Eine Weile zu walken, joggen, radeln oder wandern bekommt dem venösen System gut. Eine gute Ergänzung, die auch im Flugzeug und in der Bahn hilft, ist die Venengymnastik: Kann man nicht aufstehen, zieht man einfach die Schuhe aus und rollt mit den Fußsohlen eine leere Wasserflasche auf dem Boden hin und her. Man sollte auch ausreichend trinken und stets darauf achten, dass Hosen oder Röcke nicht kneifen und so die Durchblutung behindern.

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Wenn der Magen rebelliert

Magengrummeln, Blähbauch, stechende Bauchschmerzen und Durchfall – der Verzehr von bestimmten Lebensmitteln kann zu unangenehmen Verdauungsproblemen führen. Bei einem bis fünf Prozent der Erwachsenen handelt es sich um eine Lebensmittelallergie und damit um eine Abwehrreaktion des Immunsystems. Dann können auch die Lippen und die Zunge anschwellen, die Nase laufen und Hauterscheinungen auftreten. Häufige Auslöser sind beispielsweise Allergene aus Kuhmilch, Hühnerei oder Erdnuss. „Viel mehr Menschen, nämlich rund 30 Prozent, leiden hierzulande allerdings an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit“, erklärt Dr. Wiete Schramm, Gesundheitsexpertin bei TÜV Rheinland. Dabei fehlt dem Körper die Fähigkeit, einen bestimmten Stoff zu verdauen. Eine sogenannte Intoleranz kann angeboren sein, kann sich aber auch erst später im Alter entwickeln.
Gluten, Laktose und Fruktose

Zöliakie ist eine chronische Erkrankung, die durch die Unverträglichkeit von Gluten im Essen verursacht wird. Gluten ist ein Bestandteil vieler Getreidearten. Es kommt zu Schleimhautschädigungen und Schädigungen der Dünndarmzotten. Verschiedene Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Kohlenhydrate können nur noch schlecht aufgenommen werden. Beschwerden können neben Verdauungsstörungen auch Gewichtsverlust, Knochenschmerzen und depressive Verstimmungen sein. Ebenfalls weit verbreitet ist die Unverträglichkeit von Milchzucker und Fruchtzucker, medizinisch Laktose- und Fruktose-Intoleranz genannt. Fehlt dem Körper das Enzym Laktase, wird der Milchzucker nicht im Dünndarm zersetzt, sondern von Bakterien im Dickdarm vergoren. Folgen sind Bauchschmerzen und Durchfall. Bei einer Fruchtzuckerunverträglichkeit kann der Körper ebenfalls den Zucker nicht verarbeiten. Besonders Äpfel machen vielen dieser betroffenen Menschen zu schaffen.
Beschwerden notieren

„Wer herausfinden will, ob er unter einer Intoleranz leidet, kann ein Ernährungs- und Beschwerdetagebuch führen“, schlägt Dr. Schramm vor. Auf diese Weise können die zeitlichen Zusammenhänge zwischen der Aufnahme von potenziell unverträglichen Nahrungsmitteln und den Symptomen aufgedeckt werden. Bei starken Krankheitszeichen ist ein Arzt aufzusuchen. Das Tagebuch bietet auch ihm eine gute Grundlage für die weitere Diagnostik.

Verbesserung der Erwerbsminderungsrente statt Rente mit 63!

Die geplante Einführung einer Rente mit 63 Jahren nach 45 Beitragsjahren führt angesichts der stark gestiegenen Lebenserwartung zu einer überproportionalen Belastung der jüngeren Generationen und stellt einen Gegenentwurf zur Generationengerechtigkeit dar. Das erklärt der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland im Anschluss an die erste Lesung im Deutschen Bundestag. “Der dem deutschen Rentensystem zugrundeliegende Gedanke des Generationenvertrages wird mit diesem Vorschlag konterkariert. Der Gesetzentwurf verletzt durch eine einseitige Klientelbevorzugung zugleich das Prinzip der Gemeinwohlorientierung”, heißt es in der Erklärung des Kolping-Bundesvorstandes.

Stattdessen bedürfe es einer gezielten Verbesserung der Situation der Arbeitenden, die aufgrund von Erwerbsminderung und der in der gegenwärtigen Rentengesetzgebung nicht ausreichend gegebenen finanziellen Absicherung in der Gefahr stehen, in Altersarmut zu geraten. Deshalb bestehe in der aktuellen Rentendebatte ein vorrangiger und verstärkter Handlungsbedarf, um gerade die Situation dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verbessern, vor allem durch den Ausbau von Präventions- und Rehabilitationsangeboten und einer Leistungsverbesserung im Rahmen der Erwerbsminderungsrente.

Damit werde ein Grundanliegen des Kolpingwerkes Deutschland aufgegriffen. So sollen die sogenannte Zurechnungszeit um zwei Jahre verlängert und die Bezüge der letzten vier Jahre der Beschäftigungszeit in die Rentenberechnung mit einbezogen werden, wodurch Versicherte einen begrenzten Ausgleich für ausbleibende Rentenanwartschaften erhalten, die normalerweise zwischen dem Zeitpunkt der Erwerbsminderung und dem Eintritt in das gesetzliche Rentenalter entstanden wären. Denn nicht alle Erwerbstätigen hätten die finanziellen Möglichkeiten zur Schaffung einer privaten und betrieblichen Altersvorsorge, auf deren Notwendigkeit auch im Rentenmodell der katholischen Verbände Bezug genommen wird.

Das Kolpingwerk begrüßt, dass im Regierungsentwurf eine Anpassung der jährlichen Leistungen für Rehabilitations-Maßnahmen – auch mit Blick auf die demographische Entwicklung – vorgesehen ist. Gleichzeitig sollte aber auch der steigende Bedarf von Rehabilitationsleistungen aufgrund der sich wandelnden Arbeitsbedingungen und Anforderungen an die Beschäftigten mit eingerechnet bzw. entsprechende Erhebungen dazu durchgeführt werden.

In bedarfsgerechten und zielgerichteten Präventionsmaßnahmen, die gesetzlich zu verankern sind, wird – entsprechend dem Grundsatz “Reha vor Rente” – aus Sicht des Kolpingwerkes ein wirksames Instrument gesehen. Der Verband fordert zudem, gesetzlich die Möglichkeit zu verankern, durch die Tarifpartner ausgehandelte Zusatzbeiträge in die Rentenversicherung, insbesondere für Versicherte in besonders belasteten Branchen, einzuzahlen.

Die Anerkennung eines zusätzlichen Entgeltspunktes für vor 1992 geborene Kinder, die sogenannte Mütterrente, wird vom Kolpingwerk als ein Schritt in die richtige Richtung ausdrücklich begrüßt. Da es sich dabei um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt, müsste diese – entgegen den aktuellen Rentenplänen der Bundesregierung – aus Steuermitteln finanziert werden.

Gefahr der wachsenden Altersarmut noch nicht gebannt

„Das Rentenpaket der Bundesregierung ist nach Jahren des Stillstands ein erster Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit“, kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, die heutigen Beratungen dazu im Deutschen Bundestag.

Eine VdK-Kernforderung, die Besserstellung von Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren sind, wurde ins Rentenpaket aufgenommen. „Wir haben erfolgreich dafür gekämpft, dass Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern bessergestellt werden. Wir fordern aber nach wie vor die vollständige Gleichstellung aller Mütter. Die Anerkennung der vollen drei Erziehungsjahre, wie sie bisher schon für jüngere Mütter Gesetz ist, muss auch für die älteren Mütter kommen“, so Mascher. Der VdK sieht zudem die Finanzierung der Mütterrente kritisch. Der Griff in die Rentenkasse sei kurzsichtig und ungerecht gegenüber den Beitragszahlern. „Schließlich ist das eine Leistung des Familienlastenausgleichs und damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und keine unseres Rentenversicherungssystems. Die Mütterrente muss deshalb aus Steuermitteln finanziert werden“, fordert Mascher.

Grundsätzlich begrüßt der VdK die abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren. „Für langjährig Versicherte ist das eine Anerkennung ihrer Lebensleistung“, sagt Mascher. Der VdK sieht aber noch erheblichen Regelungsbedarf hinsichtlich flexiblerer Übergänge für gesundheitlich beeinträchtigte bzw. schwerbehinderte Arbeitnehmer.

Einen Fortschritt sieht der VdK beim Thema Erwerbsminderungsrente. Die Ausdehnung der Zurechnungszeiten von 60 auf 62 Lebensjahre werde eine Anhebung bei den Rentenzugängen mit sich bringen. Dennoch bleibt der VdK bei seiner Forderung, die Abschläge für Erwerbsminderungsrentner komplett abzuschaffen: „Die Abschläge von 10,8 Prozent sind ein wesentlicher Grund für die hohe Armutsquote unter Erwerbsminderungsrentnern. Diese Menschen gehen nicht freiwillig früher in Rente! Es geht um Schicksalsschläge wie schwere Krankheiten, die keine andere Wahl lassen. Wer wegen Krankheit früher aus dem Beruf aussteigen muss, sollte dafür nicht auch noch mit Abschlägen bestraft werden“, so Mascher.

Der Sozialverband VdK vermisst im Rentenpaket geeignete Maßnahmen, um das Rentenniveau wenigstens auf dem heutigen Stand zu halten. Kürzungsfaktoren in der Rentenformel wie der Nachhaltigkeitsfaktor müssten ebenfalls abgeschafft werden: „Die Altersarmut in einem reichen Land wie Deutschland ist sichtbar. Das dürfen wir nicht hinnehmen, sie muss bekämpft werden. Eine zentrale Maßnahme ist, dass die Renten wieder parallel zu den Löhnen steigen“, so die VdK-Präsidentin.

Beim Thema Rehabilitationsleistungen hält der VdK an seiner Forderung fest, den Reha-Deckel abzuschaffen: „Die Deckelung anzuheben ist zwar besser, als alles beim Alten zu lassen, hilft aber nicht langfristig. Ein Land wie Deutschland, das von der geistigen und körperlichen Fitness seiner Menschen lebt, muss mehr in die Reha investieren und darf nicht am falschen Ende sparen. Jeder investierte Euro in die Reha ist eine Investition in die längere Leistungsfähigkeit der Menschen in Deutschland“, betont Mascher.

Gast im Kloster

Klöster zählen zu den ältesten Herbergen Europas. Auch heute schreiben Österreichs Klöster Gastfreundschaft groß: Ordensgemeinschaften bieten in Seminarzentren, in einfachen Klosterzellen oder in angegliederten Betrieben ganz unterschiedliche Formen gastfreundlicher Aufnahme an. Gäste können sowohl bei Tagesbesuchen als auch bei Nächtigungsangeboten am Leben der jeweiligen Gemeinschaft teilnehmen, sich weiterbilden, Spiritualität einüben, ihre Gesundheit stärken oder einfach nur in Ruhe und Stille ausspannen. Eingebettet in den Tagesrhythmus der Ordensfrauen, Mönche oder Chorherren können Gäste die Kraft entdecken, die in einem Kloster ruht. “Gast im Kloster” ist auch ein Angebot für Menschen, die geistlich “auftanken” wollen, die einen neuen Lebensrhythmus suchen.

Mit dieser in Kooperation zwischen dem Canisiuswerk (dem österreichischen Zentrum für geistliche Berufe) und Klösterreich (der Vereinigung von 18 Stiften in Österreich und 4 Klöstern in Nachbarländern) neu gestalteten Broschüre liegt nun eine attraktive Übersicht der vielfältigen Möglichkeiten vor.

Zwtl.: Tagesbesuche und Seminare bei “Gast im Kloster”

Klöster präsentieren sich als Orte für die Entdeckung der Stille. Die Kloster-Vielfalt reicht von “Gast im Kloster”-Angeboten mit Besuch von Klostergärten, Kulturveranstaltungen oder Ausstellungen, über Seminare in Bildungshäusern, mehrtägigen Gesundheitsangeboten, Exerzitien bis hin zu Kunst- und Kreativkursen. Es steht Menschen offen, die einen sinnvollen Weg zu einem ausgeglichenen Leben suchen.

Zwtl.: Gesundheit und Fasten im Kloster

Mit den Kneipp Traditionshäusern der Marienschwestern vom Karmel befinden sich echte Gesundheitsspezialisten im “Klösterreich”. Traditionelle Europäische Medizin (TEM) ist die beseelte, wesensgerechte Heilkunst früherer Generationen, die auch moderne Entwicklungen einbindet. Das bedeutet für Gäste Aufmerksamkeit, Begegnung und wertschätzend umsorgt zu werden. Mehrere Klöster bieten Fastenkurse und Erholungswochen an, wo die Kraft der Erneuerung für Körper, Geist und Seele besonders gut zu spüren ist.

So versteht sich das Angebot für Menschen, die eine Auszeit vom Alltag nehmen wollen – gut dokumentiert in der neuen Broschüre “Gast im Kloster”. Diese wurde soeben vom Verein Klösterreich und dem Canisiuswerk neu herausgegeben und kann kostenlos angefordert werden:

Klösterreich-Geschäftsstelle: ITA, Hermann Paschinger, info@kloesterreich.at, www.kloesterreich.at, Canisiuswerk: Mag. Kurt Schmidl, canisiuswerk@canisius.at, www.canisius.at, www.GastimKloster.at.

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Genuss auf die fränkische Art

Städtetouren stehen bei Best Agern hoch im Kurs. Neben kulturellen und architektonischen Glanzpunkten genießen viele von ihnen vor allem die kulinarischen Spezialitäten in den verschiedenen Städten. Denn dabei können sie den unverwechselbaren Charakter einer Region “schmecken”. Ofenfrisches Schäufele, Spargelgerichte, knuspriger Karpfen, fränkische Bratwürste in Biersoße, Tafelspitz mit Meerrettich: Das sind nur einige der fränkischen Gerichte, auf die sich Urlauber zum Beispiel bei einer kulinarischen Städtetour in Weißenburg freuen können.

Urige Traditionshäuser im Herzen der Stadt

Viele urige Traditionshäuser laden inmitten der Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen zu einem genussvollen Aufenthalt ein. Auch in einem der ältesten Gebäude der ehemaligen freien Reichsstadt können sich Gäste fränkische Schmankerl schmecken lassen. Der “Schwarze Bär” wurde als Brauereiwirtschaft bereits 1406 errichtet und in den 1990er Jahren aufwendig saniert. Auf frische Zutaten, die oft aus heimischem Anbau stammen, legt Weißenburgs Gastronomie besonderen Wert. Urfränkisches wird auch gerne mal mit Internationalem gemischt, und vegetarische Gerichte gehören ebenso zum kulinarischen Angebot wie saisonale Wild- oder Pilzgerichte. So ist von deftiger bis leichter Küche alles zu finden. Auch beim Ambiente haben Gäste die Qual der Wahl: Gemütliche Stube, elegantes Design oder hippe Bar, für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt es das Passende. Alle Informationen zu Weißenburgs Gastronomie gibt es unter www.weissenburg.info.

Schlemmen unter freiem Himmel

Vor allem in den Sommermonaten locken die Wirts- und Biergärten unter freiem Himmel. Ganz entspannt können Gäste dabei dem regen Treiben in den Gassen zusehen und Zunge und Gaumen mit allem verwöhnen, was Natur, Küche und gekühlte Fässer zu bieten haben. Der Hopfen spielt in der Region eine große Rolle und die Biervielfalt ist groß. Fast jeder Gastwirt bietet heimisches Bier an, zum Beispiel aus der Weißenburger Brauerei Schneider. Historische Braugeräte kann man im kleinen Museum des Bräustüberls “Zur Kanne” besichtigen. Weinliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Nicht umsonst ist Franken für seine edlen Tropfen bekannt.

Gut essen – und viel erleben

Vor allem die Kombination aus gutem Essen, interessanten Kunst- und Bauschätzen sowie den vielfältigen Erholungsmöglichkeiten macht Weißenburg so interessant. Beim gemütlichen Bummel durch die Altstadt stößt man auf Sehenswürdigkeiten wie die imposante St. Andreaskirche, das Gotische Rathaus, die Alte Lateinschule oder das bekannte Ellinger Tor – eines der schönsten Stadttore Süddeutschlands. Im idyllischen Klostergarten des ehemaligen Karmeliterklosters oder am Seeweiher findet man Ruhe, während man sich auf der Wülzburg oberhalb der Stadt auf eine Entdeckungsreise durch den Renaissancefestungsbau begeben und im “Burgwirt” einkehren kann. Am Abend sorgt das vielfältige Kultur- und Veranstaltungsprogramm der Stadt für Spaß und Unterhaltung.

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Krankenkassen-Reform belastet einseitig Arbeitnehmer und Rentner

“Die einseitige Belastung der Arbeitnehmer bei der Reform zur Finanzierung der Krankenkassen lehnen wir ab! Die Bundesregierung muss Arbeitnehmer und Rentner vor Zusatzbeiträgen schützen”, fordert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.

Hintergrund ist die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Reform der Finanzierung der Krankenkassen. Anfang 2015 soll der Beitragssatz für alle Krankenkassen von 15,5 auf 14,6 Prozent sinken – zunächst paritätisch auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf je 7,3 Prozent verteilt. Bisher zahlen alle Kassenmitglieder einen Sonderbeitrag von 0,9 Prozent, an dem sich die Arbeitgeber nicht beteiligen. Durch die beschlossenen Änderungen soll dieser Sonderbeitrag entfallen und die Kassen im Gegenzug Zusatzbeiträge erheben dürfen, die vom Einkommen abhängig sein sollen. Der Sozialverband VdK befürchtet, dass durch die Senkung des Beitragssatzes die fehlenden 11 Milliarden Euro sofort als prozentualer Zusatzbeitrag bei den Arbeitnehmern und Rentnern anfallen werden. Mindestens müsse aus Sicht des VdK sicher gestellt werden, dass durch eine Überforderungsklausel der ungehemmte Beitragsanstieg für Arbeitnehmer verhindert wird.

“An der grundsätzlichen Schieflage der Lastenverteilung wird sich mit diesem Regierungsbeschluss nichts ändern”, kritisiert die VdK-Präsidentin. “Mit dem Einfrieren des Arbeitgeberanteils werden Kostensteigerungen im Gesundheitsbereich, die schon für 2015 absehbar sind, einseitig den Arbeitnehmern und Rentnern durch Zusatzbeiträge aufgebürdet”, so Mascher weiter.

Bereits heute müssten die Versicherten erhebliche Kosten bei Krankheit aus eigener Tasche zahlen, beispielsweise durch Zuzahlungen, Aufzahlungen und Aufwendungen für Leistungen, die aus dem Leistungskatalog der Kassen gefallen sind. Der Leistungskatalog der Kassen sei seit Jahren rückläufig. Mascher: “Bestes Beispiel sind die finanziellen Aufwendungen der Versicherten in der Zahnheilkunde. Hier belasten immer mehr Zusatzbeiträge das Budget einkommensschwächerer Menschen, Älterer und chronisch Kranker beträchtlich. Eine weitere Belastung insbesondere dieser Bürgerinnen und Bürger darf es nicht geben!”

“Wir müssen zurück zur paritätischen Finanzierung. Gesundheitsversorgung von Alten, chronisch Kranken und armen Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Hier sind auch die Arbeitgeber in der Pflicht. Bei den weiter steigenden Gesundheitskosten der nächsten Jahre müssen auch Arbeitgeber und Gutverdienende in die Pflicht genommen werden”, fordert Mascher.

Bei der Pflege muss jetzt gehandelt werden

Sozialverband VdK und Deutsche Alzheimer Gesellschaft fordern mit bundesweiter Kampagne Regierung zum sofortigen Handeln auf
“Pflege kann nicht länger warten – eine große Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung ist längst überfällig.” Mit diesen Worten gab die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, heute auf einer Pressekonferenz in Berlin den Startschuss zur bundesweiten Kampagne “Große Pflegereform – jetzt!”, die der VdK gemeinsam mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft durchführt.

“Die letzten Jahre wurden in Sachen Pflege beinahe nutzlos vertan”, kritisiert VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Statt Verbesserungen habe es für Menschen mit Demenz “nur ein paar Pflaster” gegeben. “Am grundsätzlichen Dilemma hat das nichts geändert.” Auf Basis eines ganzheitlichen Pflegebedürftigkeitsbegriffs müssten vor allem Demenzkranke endlich angemessene Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, fordert: “Die 1,4 Millionen Demenzkranken brauchen zeitintensive Betreuung, Begleitung und Beaufsichtigung, was derzeit in der Pflegeversicherung nur unzureichend berücksichtigt wird. Die meisten werden von Angehörigen, oft unter großen Opfern, betreut und gepflegt. Diese brauchen Anerkennung und individuell passende Unterstützung.”

“Derzeit sind Demenzkranke Pflegebedürftige zweiter Klasse. Angesichts einer deutlichen Zunahme von Demenzerkrankungen in einer älter werdenden Gesellschaft ist dieser Zustand unhaltbar – für die Erkrankten wie für deren Angehörige”, warnt Mascher.

Nach Berechnungen des VdK und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft ist die Finanzierung einer großen Pflegereform mit einer Beitragssatzerhöhung von 0,5 Prozent finanzierbar, wie dies die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag auch vereinbart haben. Allerdings will die Bundesregierung davon 0,1 Prozent für einen Pflegevorsorgefonds abzweigen, viel Geld, das für Leistungsverbesserungen nicht zur Verfügung stünde. “Wir sehen dadurch die Finanzierung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs in Frage gestellt”, so Mascher. Aus Sicht des Sozialverbands VdK und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft muss ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff im Mittelpunkt einer Reform stehen. “Ein solcher ganzheitlicher Pflegebedürftigkeitsbegriff würde vielen alten Menschen entgegenkommen, die zwar Hilfebedarf haben, aber bisher nicht den Kriterien der Pflegeversicherung entsprechen. Durch frühe Hilfen und rechtzeitige Wohnraumanpassungen könnten zum Beispiel mehr Menschen in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. So würde man auch Vereinsamung oder Heimunterbringung vermeiden können”, erklärt Mascher.

“Angesichts des langen Gesetzgebungsverfahrens muss alles unternommen werden, damit Demenzkranke so schnell wie möglich profitieren. Schnell heißt, dass das Gesetz in diesem Jahr verabschiedet wird – und nicht erst in einer zweiten Stufe im nächsten oder übernächsten Jahr”, so Mascher.

Ein wichtiger Kampagnen-Baustein ist die Petition 50389 für eine schnelle und umfassende Pflegereform, die der Sozialverband VdK beim Deutschen Bundestag eingereicht hat. “Bis zum 21. April 2014 benötigen wir 50.000 Unterschriften, damit unsere Forderungen zur Pflege im Petitionsausschuss öffentlich Gehör finden”, erklärt Mascher.

Mehr Informationen im Internet unter www.grosse-pflegereform-jetzt.de

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Power bis zur Rente

Jenseits der 50 wollen sich viele Berufstätige noch einmal neuen Aufgaben stellen. Ihre langjährige Erfahrung bringt dabei Vorteile mit sich, denn immer mehr Arbeitgeber setzen auf die Unterstützung erfahrener Fachkräfte. Allerdings ist es nicht immer leicht, mit dem flotten Arbeitstempo jüngerer Kollegen mitzuhalten. Neue Technologien erfordern zudem ständige Anpassung. Das wachsende Bedürfnis, das Leben auch privat genießen zu wollen, kann weiteren Stress mit sich bringen, denn: Wer täglich im Job seine Kompetenz unter Beweis stellen muss und in der Freizeit aktiv bleiben möchte, kommt leicht an den Rand seiner Kräfte.

Körpersignale ernstnehmen

Der Druck, genauso viel leisten zu müssen wie jüngere Mitarbeiter, verleitet Frauen und Männer über 50 dazu, Belastungsgrenzen zu überschreiten und Leistungstiefs zu bagatellisieren. Mögliche Alarmsignale wie Antriebsarmut, Konzentrationsprobleme und Infektanfälligkeit werden ignoriert. Gleichzeitig werden stressausgleichende Maßnahmen, wie eine ausgewogene Ernährung und regelmäßiges Bewegungstraining vernachlässigt. Doch Experten warnen: Wer die Bedürfnisse seines Körpers missachtet, muss mit Erschöpfungszuständen und einer Übersäuerung des Organismus rechnen, die sich auf Dauer mit zahlreichen Beschwerden bemerkbar machen kann. Unter www.basica-intensivkur.de finden Interessierte Tipps für mehr Regeneration und Leistungskraft.

Erschöpfungszuständen vorbeugen

Für alle, die stressige Situationen meistern möchten, kann zum Beispiel die Basica Intensiv-Kur hilfreich sein. Die ergänzende bilanzierte Diät wird zur diätetischen Behandlung von chronischen Erschöpfungszuständen eingesetzt. Eine Kombination aus hoch dosierten Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen sorgt für volle Leistungskraft. Mit Hilfe eines 2-Phasen-Effektes wird tagsüber der Energiestoffwechsel aktiviert und in der Nacht die Regeneration unterstützt, sowie das Säure-Basen-Gleichgewicht stabilisiert. Parallel zur Kur wird Betroffenen empfohlen, mit einer basenreichen Ernährung die Säurelast im Stoffwechsel gering zu halten.