Fit im Kopf

Sportstudio, Schwimmbad, Walkingstöcke: Es gibt viele Möglichkeiten, sich im fortgeschrittenen Alter fit zu halten – und sie werden mehr denn je von vielen Menschen genutzt. Inzwischen weiß man, dass ein reger Lebensstil nicht nur Bewegungsapparat und Herz-Kreislauf-System stärkt, sondern auch die Vitalität im Kopf positiv beeinflusst. Reaktionsvermögen, Gedächtnis und geistige Flexibilität profitieren enorm von körperlicher Aktivität. Dennoch sollte das Gehirn zusätzlich gezielt gefördert werden, um es lange leistungsfähig zu erhalten und eventuellen Erkrankungen bestmöglich vorzubeugen.

Demenzerkrankungen vorbeugen

Die Zunahme von Demenzerkrankungen, deren häufigste Form Morbus Alzheimer ist, ist vor allem auf die gestiegene Lebenserwartung zurückzuführen. Doch bei frühzeitiger Diagnose sind die Behandlungsmöglichkeiten gut und der Erhalt der Selbstständigkeit ist oft noch einige Lebensjahre ohne gravierende Einschränkungen möglich. Angehörige sind gefordert, erste Anzeichen wie Wortfindungsstörungen wahrzunehmen und zusammen mit dem Betroffenen ärztlichen Rat zu suchen. Sowohl therapieunterstützend als auch vorbeugend nimmt neben der Bewegung die Ernährung eine Schlüsselrolle ein. Die Versorgung des Organismus mit allen wichtigen Substanzen ist unverzichtbar für die Gesunderhaltung des Nervensystems und damit des Gehirns.

Jungbrunnen für Kopf und Körper

Die Gesellschaft für Vitalpilzkunde (GFV), die unter Telefon 0800-0077889 und www.vitalpilze.de eine kostenlose Beratung anbietet, empfiehlt zur Prophylaxe und Therapie von Gedächtnisstörungen das Pulver beziehungsweise den Extrakt des Vitalpilzes Hericium. Er enthält sogenannte Erinacine, die den Aufbau von Nervenzellen nebenwirkungsfrei fördern können. Ergänzend bietet sich der Reishi an: Er ist besonders reich an Vitalstoffen, die vom Nervensystem zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt werden. Geht es speziell um eine Förderung der Durchblutung in den Blutgefäßen des Kopfs, kann der Auricularia eingesetzt werden. Er kann sich auch bei bereits bestehender Demenz noch positiv auswirken.

Deutsche Krebshilfe Wir informieren Wir helfen Wir fördern Akademie Spenden Erbschaften Shop Sie sind hier: Startseite/ Sommersonne genießen – vor Hautkrebs schützen!

Sommer. Sonne. Ferien. Viele Menschen fahren in diesen Wochen in den Urlaub oder genießen die Sonne zu Hause. Der Aufenthalt im Freien tut gut und entspannt. Dabei ist jedoch der Schutz vor krebserregenden UV-Strahlen unverzichtbar, denn gerade Kinder und hellhäutige Menschen riskieren in der Sonne langfristige Hautschäden. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) empfehlen, sich im Sommer mittags im Schatten aufzuhalten und sich in der Sonne nicht aus-, sondern anzuziehen.

Jährlich erkranken in Deutschland über 250.000 Menschen neu an Hautkrebs. „Hautkrebs ist bundesweit inzwischen die häufigste Krebserkrankung überhaupt“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Übermäßige UV-Strahlung schädigt das Erbgut und ist der größte Risikofaktor für dieses Tumorleiden.“ Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Daher ist ein umfassender Sonnenschutz besonders in der Sommerzeit so wichtig. „Meiden Sie die pralle Sonne und halten Sie sich tagsüber bei höheren UV-Werten im Schatten auf. Nutzen Sie geeignete Kleidung, um sich vor UV-Strahlen zu schützen“, betont Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender ADP. „Dies bietet den effektivsten Schutz vor Hautkrebs.“

Insbesondere Kleidung ist ein einfach zu handhabender Sonnenschutz. Manche Textilien verfügen zudem über einen speziellen Sonnenschutzfaktor: Der sogenannte Ultraviolet Protection Factor (UPF) gibt an, um welchen Faktor die Intensität der UV-Strahlen durch ein Textil gesenkt wird. Ein leichtes weißes T-Shirt oder Baumwollhemd hat einen UPF von 10 – das heißt, dass nur noch ein Zehntel der UV-Strahlung auf die Haut gelangt. Dicht gewebte, dunklere Baumwollkleidung erreicht UPF-Werte von über 20 – es trifft also nur noch weniger als ein Zwanzigstel der UV-Strahlung auf die Haut. Spezielle UV-Schutz-Textilien erzielen UPF-Werte von bis zu 80. Zum Vergleich: Ein Sonnenschirm hat einen UV-Schutzfaktor von 5, Bäume je nach Belaubung zwischen 5 und 15. Die Deutsche Krebshilfe und die ADP raten, in der Sonne stets entsprechende Kleidung zu tragen.

Der textile Sonnenschutz ist wirksamer und leichter anzuwenden als jede Sonnencreme. Dennoch sollten die nicht von Textilien bedeckten Körperteile mit
einer Sonnencreme, Lichtschutzfaktor (LSF ) von mindestens 30, eingecremt werden, wobei auf eine Kombination aus UV-A- und UV-B-Schutz zu achten ist. Der angegebene Sonnenschutzfaktor kann nur erreicht werden, wenn 2mg Sonnencreme pro cm2 Haut verwendet werden. Und besonders wichtig: Auch im Wasser vor der Sonne schützen!

Weitere Informationen bieten Ratgeber und Faltblätter der Deutschen Krebshilfe und der ADP. Diese können kostenlos im Internet unter www.krebshilfe.de bestellt werden.

Gewalt in der Pflege vorbeugen

Gewalt in der Pflege tritt häufig auf – und kann Gepflegte wie Pflegende treffen. Doch viele Krisenfälle könnten verhindert werden, wenn die Beteiligten das notwendige Wissen hätten, um eskalierende Pflegesituationen zu vermeiden. Allerdings gibt es deutschlandweit keine zentrale, überregionale Informationsstelle zum Thema, die sowohl Pflegebedürftige, pflegende Angehörige als auch Pflegefachkräfte gleichermaßen anspricht. Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) ein Internetportal zur Gewaltprävention entwickelt, das erstmals fundierte Informationen, Entlastungsmöglichkeiten, praktische Tipps sowie Kontaktdaten zu bundesweiten Krisentelefonen für alle Beteiligten in der Pflege bietet.

Gewalt in der Pflege hat viele Gesichter. Dazu zählen sowohl Beschimpfungen, entwürdigende Umgangsweisen, Vernachlässigungen aber auch körperliche Übergriffe. Das neue ZQP-Portal liefert Zahlen und Fakten darüber, in welcher Art und Häufigkeit Gewalt in der Pflege vorkommt und wodurch sie entstehen kann. Daneben werden die Antworten auf die häufigsten und wichtigsten Fragen rund um das Thema auf der Webseite verständlich und übersichtlich aufbereitet. “Der Aufklärungsbedarf zum Thema Gewalt in der Pflege ist immens. Knapp zwei Drittel der Deutschen wissen überhaupt nicht, wohin sie sich bei konkretem Bedarf wenden können. Deshalb benötigen wir mehr zentrale Informations- und Beratungsangebote wie das neue Portal, die ein frühzeitiges Erkennen und die Intervention bei derartigen Krisenfällen ermöglichen”, sagt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

Gewalt und Aggressionen können in vielen Fällen auch das Ergebnis von Überlastung und Überforderung sein. Dies betrifft vor allem pflegende Angehörige, die oftmals Verpflichtungen in Familie, Beruf und Pflege nebeneinander wahrnehmen müssen. “Damit pflegende Angehörige gar nicht erst an ihre körperlichen und psychischen Grenzen stoßen, bietet das Portal auch eine umfassende Übersicht zu Hilfe- und Entlastungsmöglichkeiten”, betont Suhr. Präventiv wirken kann auch ein persönlicher Notfallplan, der zum Download auf der Webseite bereit steht. Dieser erinnert in akuten Krisensituationen daran, welches Verhalten und welcher Ansprechpartner helfen können. Zudem wird auf dem Portal immer die Servicenummer eines aktuell verfügbaren Krisentelefons angezeigt. Damit kann 24 Stunden, sieben Tage die Woche, eine erreichbare Notrufnummer gefunden werden. “Für diejenigen, die Gewalt erfahren oder gewalttätig handeln, ist es schwierig, sich jemandem anzuvertrauen und über ihre persönlichen Gewalterfahrungen zu sprechen. Mit einer anonymen Krisenhotline haben Hilfesuchende jederzeit und an jedem Ort die Möglichkeit, Unterstützung zu finden”, so Suhr. Zusätzlich können Ratsuchende auf eine bundesweite Übersicht zu spezialisierten Beratungsangeboten zugreifen.

Gefördert wurde das Portal vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Die Initiative für das Onlineangebot geht zurück auf die gemeinsame Veranstaltung “Pflege ohne Zwang bei Menschen mit Demenz” von ZQP und BMFSFJ im November 2013, bei der sowohl die Relevanz als auch der dringend bestehende Informationsbedarf des Themas deutlich wurden.

Das neue Portal finden Sie unter www.pflege-gewalt.de.

Veröffentlicht unter Pflege

Männer bekommen 50 Prozent mehr Herz-Kreislauf-Medikamente als vor zehn Jahren

111 Tagesdosen – das ist die aktuelle Dosis an Herz-Kreislauf-Medikamenten, die Männer im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 65 Jahren durchschnittlich pro Kopf und Jahr verschrieben bekommen. Und das sind fast 50 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Wie der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, erhielten männliche Erwerbspersonen 2013 statistisch gesehen genug Pillen für Herz und Kreislauf, um das Medikament an 111 Tagen – also fast vier Monate des Jahres – in der empfohlenen Dosis einzunehmen.

Gudrun Ahlers, bei der TK verantwortlich für den Gesundheitsreport: “Das Arzneimittelvolumen bei Männern ist dramatisch gestiegen. Einschließlich aller anderen Medikamente erhielten männliche Erwerbspersonen, dazu gehören sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und ALG-I-Empfänger, sogar 237 Tagesdosen. Die Herz-Kreislaufmedikamente, darunter vor allem Blutdrucksenker machen also fast die Hälfte aller Medikamente aus, die Männer verschrieben bekommen.”

Zum Vergleich: bei Frauen entfallen nur 26 Prozent der 235 verschriebenen Tagesdosen auf die Pumpe. “Lange Zeit lag das Arzneimittelvolumen bei Frauen höher”, erklärt die TK-Expertin. “In den letzten drei Jahren waren beide Geschlechter nahezu gleichauf. Inzwischen liegen die Männer jedoch vorn.

Arzneimittel: Patienten müssen mit neuen Zuzahlungen rechnen

Millionen gesetzlich versicherter Patienten müssen mit neuen Zuzahlungen in Höhe von 5 bis 10 Euro für jedes verordnete Arzneimittel rechnen. Grund dafür ist, dass die Krankenkassen am 1. Juli ihre Erstattungshöchstbeträge für tausende Medikamente senken – und die pharmazeutischen Hersteller ihre Preise nicht im selben Maße reduzieren. Zuzahlungsbefreit sind Arzneimittel nur dann, wenn ihr Preis mindestens 30 Prozent unter dem jeweiligen Festbetrag liegt. Nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) sinkt die Zahl der zuzahlungsbefreiten Medikamente um mehr als ein Drittel von 4.800 auf 3.000 gegenüber dem Vormonat. Von rund 33.000 Arzneimitteln, die einem Festbetrag unterliegen, sinkt die Zuzahlungsbefreiungsquote demnach von fast 15 auf unter 10 Prozent.

Alle Apotheken sind gesetzlich verpflichtet, die Zuzahlungen für die gesetzlichen Krankenkassen von den Versicherten einzufordern und an die Kassen weiterzuleiten. Mit 2,0 Mrd. Euro erreichten die Patientenzuzahlungen im Jahr 2013 einen neuen Höchststand zugunsten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Im Durchschnitt fallen rechnerisch 2,60 Euro pro Packung an. Der Apotheker erkennt anhand seines Computerprogramms, ob ein Präparat zuzahlungspflichtig oder -befreit ist. Bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln müssen Patienten 10 Prozent des Preises zuzahlen. Mindestens müssen es 5 Euro, höchstens dürfen es 10 Euro sein. Die Zuzahlung ist begrenzt auf die tatsächlichen Kosten des Medikaments.

Nicht zu verwechseln mit den gesetzlichen Zuzahlungen sind dagegen Aufzahlungen oder Mehrkosten: Sie müssen vom Patienten zusätzlich entrichtet werden, wenn der Arzneimittelpreis über dem Festbetrag liegt. Allerdings können einzelne Krankenkassen bei Arzneimitteln, über die sie Rabattverträge mit Herstellern abgeschlossen haben, einen Mehrkostenverzicht für ihre Versicherten aussprechen. Für die Apotheken haben Festbetragssenkungen übrigens auch schmerzhafte Nebenwirkungen: Ein Lagerwertverlust entsteht dann, wenn Arzneimittel vor dem Stichtag zu einem höheren Preis vom Hersteller beschafft wurden, als sie danach mit der Krankenkasse abgerechnet werden können.

Eine Liste mit allen zuzahlungsfreien Arzneimitteln findet man auf www.aponet.de

Altersarmut nimmt weiter zu

„Die stark gestiegene Zahl an Minijobbern unter den Rentnern ist für mich ein deutlicher Hinweis auf die wachsende Altersarmut in Deutschland.“ Mit diesen Worten kommentierte Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Demnach waren Ende Juni 2013 bundesweit 829.173 Minijobber über 65 Jahre alt. Die Zahlen spiegeln laut Mascher wider, „dass immer mehr Menschen Probleme haben, mit ihrer Rente auszukommen und mit Hilfe von Minijobs versuchen, sich finanziell über Wasser zu halten. Die Bundesregierung darf das Problem der Altersarmut nicht länger kleinreden und die Tatsache ignorieren, dass immer mehr älteren Menschen ihre Rente nicht zum Leben reicht.”

Für diesen Trend macht der VdK die Rentenentwicklung der letzten Jahre verantwortlich. „Man erkennt, dass das Absenken des Rentenniveaus nicht spurlos an der Lebenswirklichkeit der Rentner vorbei geht”, erklärte Mascher. Der Sozialverband VdK fordert deshalb entscheidende Maßnahmen gegen die Altersarmut. Dazu gehört, die Absenkung des Rentenniveaus von derzeit 51 Prozent auf 43 Prozent bis zum Jahr 2030 zu stoppen: „Bei 50 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns muss Schluss sein!“ fordert Mascher. Außerdem müssen die Dämpfungsfaktoren, die sich negativ auf die Rentenerhöhung auswirken, abgeschafft werden und die Rentenanpassung wieder uneingeschränkt der Lohn- und Gehaltsentwicklung folgen. Der VdK fordert zudem die Abschaffung der Rentenabschläge von 10,8 Prozent für Erwerbsminderungsrentner.

Aktuelle Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium bestätigen leider aus Sicht des VdK die sich verschärfende Armutssituation älterer Menschen, auf die der Verband seit langem hinweist. Demnach werden die Kosten für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung von voraussichtlich 5,493 Milliarden Euro in diesem Jahr bis 2018 auf 7,154 Milliarden Euro steigen. „Eine Rente unterhalb der Grundsicherung – das ist schon heute für viele Neurentner Realität“, so Mascher. Der VdK fordert – auch im Hinblick der Bekämpfung künftiger Altersarmut – regulierende Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt: „Prekäre Beschäftigungsverhältnisse wie Minijobs sowie Leih- und Zeitarbeit müssen eingedämmt werden.“ Denn aus Einkommensarmut entstehe Altersarmut. Besonders bedrückend über die reinen Daten und Fakten hinaus sei außerdem, dass viele Rentner aus Scham oder Nichtwissen um diese Leistung gar nicht zum Amt gehen. „Daher ist die Dunkelziffer der Rentner, deren Einkommen nicht zum Leben reicht, noch viel höher“, so Mascher.

Besondere Demenzprojekte in Niedersachsen

In zahlreichen und äußerst vielfältigen Projekten kümmern sich in Niedersachsen engagierte Ehren- und Hauptamtliche um Menschen mit Demenz. Das wurde bei der heutigen Veranstaltung zur Vorstellung der Broschüre „Menschen mit Demenz – Teilhabe durch besondere Projekte in Niedersachsen” der Alzheimer-Gesellschaft deutlich. „Demenz- und Alzheimer-Erkrankungen dürfen nicht tabuisiert werden, sondern wir sollten die Betroffenen und ihre Angehörigen vielmehr mit allen Mitteln unterstützen – wie nachhaltig und kreativ das möglich ist, wird in zahlreichen niedersächsischen Projekten unter Beweis gestellt”, sagte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt bei der Präsentation im Hannoveraner Clemens-Haus.

Entstanden ist diese Übersicht auf der Basis einer Umfrage, die die Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen e. V. (AGN) in Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung für Gesundheit und der Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) durchgeführt hat. Cornelia Rundt zeigte sich von der Vielfalt des Angebots beeindruckt: „Es handelt sich hier um Innovationen aus Niedersachsen, die zeigen, was bezüglich der Unterstützung von Demenz-Kranken und deren Angehörigen alles möglich ist.” Menschen mit Demenz lebten keineswegs permanent in Angst und Schrecken, das zeigten wissenschaftliche Studien, so Rundt: „Viele der Erkrankten finden immer aufs Neue Freude am Leben, wenn ihnen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährt wird. Die Herausforderung ist, die Ressourcen dieser Menschen zu erkennen, ihre Interessen anzusprechen und so eine Atmosphäre zu schaffen, in der Selbstbewusstsein entstehen kann.”

Dr. Jürgen Brommer, Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen, erklärte bei der Präsentation der Broschüre „Menschen mit Demenz”: „Der eigentliche Erfolg dieses Projekts kommt durch die vielen, meist ehrenamtlich Tätigen, die sich Gedanken gemacht haben, wie die Ressourcen dementiell erkrankter Menschen angesprochen werden können.” Dr. Brommer hat beobachtet: „Eine erstaunliche und unerwartete Lebendigkeit kann man bei Menschen mit einer Demenz erfahren, wenn es gelingt, an den vorhandenen Ressourcen und Interessen anzuknüpfen. Da leben Menschen auf, sie verlieren ihre Ängstlichkeit.”

In Niedersachsen gibt es laut Schätzungen 140.000 an Demenz erkrankte Menschen. Da mit zunehmendem Alter auch die Wahrschein­lichkeit steigt, an Demenz zu erkranken, wird angesichts des demografischen Wandels die Gesamtzahl der Betroffenen in den nächsten Jahren weiter steigen. „Mit der zunehmenden Zahl demenzkranker Menschen steigen auch die spezifischen An­for­derungen an die Pflege und Versorgung dieses Personenkreises”, sagte Rundt: „Diesem Thema muss sich unsere Gesellschaft noch stärker als bisher zuwenden. Viele Angehörige gehen bei der Pflege an ihre Grenzen oder überschreiten diese sogar”, rief die Sozialministerin in Erinnerung. Durch eine verbesserte Kurzzeit- und Verhinderungspflege oder die Aufnahme der Demenz in einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff will der Bund die Lage der Demenz-Erkrankten und ihrer Familien verbessern. Dabei dürfe nicht einseitig der Betreuungsschlüssel im stationären Bereich verbessert werden, sondern speziell der ambulante Bereich müsse gestärkt werden, so Cornelia Rundts Forderung an den Bund: „Gerade hier können wir Angehörige ganz gezielt entlasten und es wird den Betroffenen die Möglichkeit gegeben, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.”

Das Land verbessert gerade die Beratungsstruktur durch die neue Förderung der „Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen”. „Außerdem fördern wir in Niedersachsen den Aufbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote, die pflegende Angehörige zumindest zeitweise entlasten”, so Cornelia Rundt. Landesweit gibt es mittlerweile 386 Angebote dieser Art.

173 von ihnen hat das Land im vergangen Jahr mit insgesamt rund 1,8 Millionen Euro gefördert. Mittel in gleicher Höhe haben die Pflegekassen zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr stehen Landesmittel und Geld von den Pflegekassen in gleicher Höhe zur Verfügung. Aktuell hat das Land die Förderrichtlinie für die Betreuungsangebote bis zum 31. Dezember verlängert.

Sozialministerin Cornalia Rundt dankte den rund 10 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich in Niedersachsen in diesem Bereich engagieren: „Sie stellen ihre Zeit zur Verfügung, um sie sinnvoll und gewinnbringend mit den Kranken zu verbringen. Sie helfen damit den pflegenden Angehörigen wie auch den Betroffenen und bereichern deren Alltag.” Den Angehörigen müsse zudem eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ermöglicht werden.

Die heute vorgestellten Projekte und Ideen aus den Bereichen Natur, Kunst und Kultur, aus Musik und Tanz, Sport und Bewegung, Nachbarschaft und Urlaub sind anregend und erfrischend. Im Rahmen von Aktionen zur „demenzfreundlichen Kommune” werden beispielsweise Polizisten, Verkäuferinnen, Taxifahrer, Bankangestellte u.a. über den Umgang mit Demenzerkrankten informiert. „Vorbildlich sind Projekte, die Menschen mit Demenz die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern oder ermöglichen”, sagte Cornelia Rundt.

Ziel der Broschüre „Menschen mit Demenz” ist es, bewährte und herausragende Projekte bekannt zu machen, Ansprechpartner/-innen zu benennen und Anregungen für weitere Initiativen in Niedersachsen zu geben. Die Entstehung einer demenzfreundlicheren Gesellschaft sei das Ziel, so Rundt. Der Blick wird weg von den Einschränkungen durch die Erkrankung und bestehenden Berührungsängste hin zu vielfältigen Möglichkeiten der Lebensgestaltung gelenkt.

Die Broschüre „Menschen mit Demenz” ist erhältlich bei
Dr. Jürgen Brommer, dem Vorsitzenden der Alzheimer Gesellschaft, Tel. 0511/ 606 89 49. E-Mail: j.brommer@alzheimer-niedersachsen.de

Wenn Männer in die Jahre kommen

Graue Schläfen, Geheimratsecken, Fältchen und ein Bauchansatz – das Alter geht auch an Männern nicht spurlos vorüber. Mit grauen Schläfen können sich die meisten Herren noch ganz gut arrangieren – machen sie doch auch interessant. Kommen aber Probleme wie Lustlosigkeit, zeitweilige Impotenz, Stimmungsschwankungen und Schweißausbrüche hinzu, hört der Spaß schnell auf. Ähnlich wie bei Frauen in den Wechseljahren kann dann auch die Lebensqualität von männlichen Best Agern deutlich leiden.

Unterfunktion der Keimdrüsen

Ursache kann ein Testosteronmangel sein, denn etwa ab 40 Jahren fahren die Hoden die Produktion des männlichen Sexualhormons langsam herunter. Sinkt der Wert zu weit ab, spricht man von altersbedingtem Hypogonadismus, einer Unterfunktion der Keimdrüsen, und die genannten Symptome können auftreten. Mehr Informationen gibt es auch unter www.mannvital.de. Meist ist das Problem durch eine Testosteron-Substitution behandelbar, die der Arzt verordnen kann. Hierfür stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung – so etwa ein Testosterongel wie Testogel, das täglich auf die Haut aufgetragen wird, oder die Hormoninjektion, bei der das Hormon in den Gesäßmuskel gespritzt wird. Dabei hat eine Verabreichung über die Haut Vorteile: In Absprache mit dem Arzt kann man(n) die Dosis individuell anpassen und hat dadurch die volle Kontrolle über seine Behandlung. Durch die Aufnahme über die Haut wird das Hormon kontinuierlich in den Blutkreislauf abgegeben, so dass über 24 Stunden ein gesunder physiologischer Spiegel erhalten bleibt. Das Präparat kann, falls notwendig, jederzeit problemlos abgesetzt werden.

Die Vitalität profitiert

Mit einem stabilen Testosteronspiegel können Lust, Potenz und Power zurückkehren. Das Hormon regelt aber nicht nur die offensichtlichen männlichen Eigenschaften, sondern es stärkt auch die Knochen und Muskeln, reguliert den Stoffwechsel, reduziert die Fettmasse und sorgt für die Vermehrung der roten Blutkörperchen. So kann es insgesamt positiv auf die Vitalität wirken.

Deutsche Alzheimer Gesellschaft würdigt Alois Alzheimer

Vor 150 Jahren, am 14. Juni 1864, wurde Alois Alzheimer geboren, der im Jahre 1906 erstmals die nach ihm benannte Krankheit wissenschaftlich beschrieb. Was damals nur in einem kleinen Kreis von Medizinern diskutiert wurde ist heute in aller Munde. Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung hat die Zahl der Demenzkranken, von denen etwa zwei Drittel von der Alzheimer-Krankheit betroffen sind, enorm zugenommen. In Deutschland sind aktuell 1,4 Millionen, weltweit 44 Millionen betroffen. In aller Welt wird intensiv daran geforscht Medikamente zu entwickeln, die die Alzheimer-Krankheit heilen, verhindern oder verlangsamen können. Seit den 1980er Jahren treten Alzheimer-Gesellschaften (aktuell in Deutschland 135) für die Interessen von Betroffenen und ihren Familien ein. Zur aktuellen Situation sagte Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: „Nach mehr als 100 Jahren nach Alois Alzheimers Entdeckungen ist die Alzheimer-Krankheit immer noch eine riesige Herausforderung. Nicht nur was die Forschung betrifft, sondern auch hinsichtlich der pflegerischen und sozialen Betreuung und der Unterstützung der Familien sind verstärkte Anstrengungen notwendig.“

Zu Alois Alzheimers Entdeckungen, und zum aktuellen Stand der Forschung sagte Prof. Dr. Alexander Kurz (TU München), Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft:

Alzheimers Entdeckungen

Alois Alzheimer war ein äußerst vielseitiger Nervenarzt und Neuropathologe. Auf Grund seiner scharfen klinischen Beobachtungsgabe fiel ihm eine Patientin auf, bei der ein Verfall der geistigen Kräfte nicht nur ungewöhnlich früh – im Alter von 50 Jahren – einsetzte, sondern auch eine besonders rasche Verschlechterung zeigte sowie mit ausgeprägten Beeinträchtigungen der Sprache und des praktischen Geschicks einherging. Diese klinischen Merkmale entsprachen keiner der damals bekannten Krankheiten. Bei der Untersuchung ihres Gehirns wenige Jahre später fand Alzheimer neben einem allgemeinen Schwund des Hirngewebes überall die Knötchen, die als feingewebliches Merkmal des „Greisenblödsinns“ damals schon seit einigen Jahren bekannt waren. Zusätzliche erkannte er mit einer neuen Färbemethode merkwürdige Verdickungen und Zusammenballungen der Neurofibrillen. Diese zuvor nie beobachteten Veränderungen bestärkten ihn in der Annahme, eine neue, seltene, in der Leben!
smitte einsetzende und rasch fortschreitende Krankheit des Gehirns entdeckt zu haben. In der Folge fand Alois Alzheimer jedoch dieselben klinischen Symptome und die verklumpten Neurofibrillen auch bei sehr viel älteren Patienten. Daher korrigierte er seine Auffassung und vertrat als Erster die heute gültige Ansicht, dass die nach ihm benannte Krankheit eine früh beginnende Variante der im höheren Alter gehäuft auftretenden Demenz sei.

Alois Alzheimer war nicht nur ein gründlicher Arzt, sondern auch ein weit vorausschauender Forscher. Aus seinen mikroskopischen Beobachtungen zog er Schlussfolgerungen, deren Wahrheitsgehalt sich erst Jahrzehnte später erweisen sollte. Die für die senile Demenz einschließlich ihrer im mittleren Lebensalter auftretenden Form typischen Knötchen deutete er als Einlagerung eines eigenartigen Stoffes in die Hirnrinde. Heute wissen wir, dass es sich bei dem „eigenartigen“ Stoff um beta-Amyloid handelt, ein für Nervenzellen schädliches Eiweißbruchstück. Die Veränderungen der Neurofibrillen führte Alzheimer auf die chemische Umwandlung einer ihm noch unbekannten Fibrillensubstanz zurück. Auch diese Annahme war zutreffend. Die Abwandlung der Neurofibrillen entstehen durch eine übermäßige Phosphatbeladung des Tau-Proteins, aus dem sie überwiegend bestehen.

Alzheimers Erkenntnisse im Licht der aktuellen Forschung

Die Grundzüge der klinischen Diagnostik haben sich seit der Zeit Alois Alzheimers nicht grundlegend geändert. Die allmähliche Entwicklung der Symptome sowie die Auffälligkeiten des Gedächtnisses, der Sprache und des praktischen Geschicks, die er bei seiner ersten Patientin feststellte, bilden noch heute den Kern der ärztlichen Befunderhebung. Hinzugekommen sind Testverfahren, die es erlauben Beeinträchtigungen in den genannten Bereichen selbst bei geringgradiger Ausprägung zu erfassen. Die Größenabnahme des Gehirns, die Alois Alzheimer erst nach dem Tod der Patientin nachweisen konnte, ist heute mit der Kernspintomografie oder der Computertomografie zu Lebzeiten darstellbar. Die Ablagerung von beta-Amyloid in der Hirnrinde und die Umwandlung des Tau-Proteins, die daraus entstehende Funktionsstörung von Nervenzellen und schließlich ihr Untergang lassen sich mit Hilfe der Messung von Eiweißkonzentrationen im Nervenwasser und durch die Bestimmung der Stoffwechselak!
tivität des Gehirns mit Hilfe der Positronen-emissionstomografie bereits zu Lebzeiten des Patienten nachweisen, sogar in einem frühen Krankheitsstadium.

Leider hinken die Möglichkeiten der Behandlung der Entwicklung diagnostischer Verfahren noch hinterher. Die gegenwärtig für die Therapie der Alzheimer-Krankheit zugelassenen Medikamente gleichen Defizite von Überträgerstoffen im Gehirn aus, die durch den Ausfall von Nervenzellen zu Stande kommen. An den Vorgängen, die zu dem Zellverlust führen, ändern sie jedoch nichts. Aus diesem Grund sind die Wirkungen dieser Medikamente begrenzt und vorübergehend. Die in Erprobung befindlichen neuen Behandlungsstrategien gehen von der Annahme aus, dass die Ablagerung von beta-Amyloid und die Zusammenballung von Tau das Krankheits-geschehen in Gang setzen und sein Fortschreiten antreiben. Daher wird versucht, diese Vorgänge zu verhindern oder rückgängig zu machen. Auf diese Weise soll das Absterben von Nervenzellen aufgehalten oder zumindest verlangsamt werden. Es gibt erste Hinweise dafür, dass diese Therapieformen Erfolg haben könnten. Falls sie sich als wirksam und vertr�!
�glich erweisen, müssten sie in Verbindung mit den verbesserten Möglichkeiten der Früherkennung in frühen Krankheitsstadien eingesetzt werden. Dann besteht Aussicht darauf, dass der tief greifende geistige Verfall und die zu Grunde liegende Zerstörung der Hirnrinde, die Alois Alzheimer zur Entdeckung der Krankheit geführt haben, nicht mehr das unausweichliche Schicksal der Betroffenen sind.

Alois Alzheimer – wichtige Stationen seines Lebens

Alois Alzheimer wurde am 14. Juni 1864 in dem fränkischen Ort Marktbreit am Main geboren. Die Familie übersiedelte später nach Aschaffenburg. Nach dem Abitur nahm er in Berlin das Studium der Medizin auf und setzte es später in Würzburg fort. 1887 schrieb er seine Doktorarbeit „Über die Ohrenschmalzdrüsen“. Nach der Promotion ging er als Assistenzarzt an die „Städtische Anstalt für Irre und Epileptische“ in Frankfurt am Main.

Dort wurde im November 1901 die 51-jährige Auguste Deter eingeliefert. Alzheimer, inzwischen Oberarzt, beschäftigte sich intensiv mit dieser Patientin und dokumentierte den Krankheitsverlauf.
1903 folgte Alzheimer dem bedeutenden Psychiater Emil Kraepelin, der die Leitung der Psychiatrischen Klinik und der Kreisirrenanstalt in München übernommen hatte. Hier habilitierte er sich 1904 mit der Schrift „Histologische Studien zur Differentialdiagnose der progressiven Paralyse“.

Nach dem Tode Auguste Deters im April 1906 führte Alzheimer eine mikroskopische Untersuchung ihres Gehirns durch. Die Ergebnisse trug er im November desselben Jahres auf der Jahresversammlung der Süddeutschen Irrenärzte in Tübingen unter dem Titel „Über einen eigenartigen schweren Erkrankungsprozess der Hirnrinde“ vor. Emil Kraepelin verwandte in seinem einflussreichen Lehrbuch erstmals 1910 den Begriff „Alzheimersche Krankheit“.
1912 übernahm Alzheimer eine ordentliche Professur für Psychiatrie in Breslau. Bald verschlechterte sich seine Gesundheit und am 19. Dezember 1915, erst 51 Jahre alt, verstarb er in Breslau.

Literatur zu Leben und Werk Alois Alzheimers

Konrad und Ulrike Maurer: Alzheimer. Das Leben eines Arztes und die Karriere einer Krankheit. München, Piper Verlag, 2000
Michael Jürgs: Alzheimer. Spurensuche im Niemandsland, München, Econ Taschenbuch Verlag, 2006

Alzheimer-Haus

Das „Alzheimer-Haus“ in Marktbreit kann nach Anmeldung besichtigt werden. Kontakt: www.alzheimer-haus.de

Hintergrundinformationen

Heute leben in Deutschland etwa 1,4 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr zwei Drittel davon leiden an der Alzheimer-Demenz. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 135 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 – 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 / 259 37 95-14 (Festnetztarif).

Ambulante Pflege ist auch im Urlaub möglich

Das Entwicklungsprojekt “Nationalparkregion – Gesundheitsregion” im schweizerischen Graubünden verbindet Gesundheitswesen und Tourismus. Das Angebot reicht vom Urlaub für pflegebedürftige Senioren über gluten- und laktosefreie Gastrobetriebe bis zur Naturheilkunde.

Die Nationalparkregion in Graubünden setzt auf den Trend Gesundheitstourismus. Durch das Projekt “Nationalparkregion – Gesundheitsregion” sollen bestehende und neue Angebote von Tourismus, Gesundheitswesen und Wellness inhaltlich auf innovative Weise verbunden und gemeinsam vermarktet werden. Seit Projektbeginn wurden mehrere innovative Angebote aus dem Bereich “Gesundheitstourismus” entwickelt. So fördert und betreut die Nationalparkregion als erste Urlaubsregion der Schweiz einen Verbund von Restaurants, Hotels, Ferienwohnungen und Gewerbebetrieben für entspannten Urlaub mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. In “verträglichen” Ferien erholt sich der Gast gluten- und laktosefrei. Weiter führte das Projekt bislang zu krankheitsvorbeugenden Angeboten und Exkursionsreihen von Gesundheitsexperten. Weitere Informationen finden Sie unter: http://ots.de/BXubp

Urlaub für Senioren mit Pflegebedarf Mit der Stiftung “Claire und George” existiert bereits ein Dienst, der Urlauber mit Pflegebedarf bei der Hotelauswahl unterstützt und ihnen benötigte Leistungen bei den Pflegediensten vor Ort bucht. “Nationalparkregion – Gesundheitsregion” sieht einen weiteren Ausbau des Urlaubsangebots für Senioren, die einen Bedarf für ambulante Pflege haben, vor. Weitere Informationen finden Sie unter: www.claireundgeorge.ch

Die Nationalpark-Region ist stolz auf ihre herausragende Stellung auf dem Gebiet der integrativen Medizin. Das Spital Unterengadin in Scuol verknüpft als einer der ersten Anbieter in der Schweiz die Schulmedizin mit einem komplementärmedizinischen Angebot. Somit erhält hier jeder Gast die Art von Behandlung, die er sich wünscht. Weitere Informationen finden Sie unter: www.medinfo-engadin.ch

Weitere Informationen zum Urlaubsland Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

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