Herzpatienten werden nicht flächendeckend gleich gut versorgt

Neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Herzmedizin bietet der neue Deutsche Herzbericht 2014 www.herzstiftung.de/herzbericht, der von der Deutschen Herzstiftung zusammen mit den ärztlichen Fachgesellschaften für Kardiologie (DGK), Herzchirurgie (DGTHG) und Kinderkardiologie (DGPK) herausgegeben wird. Mit Hilfe dieser fächerübergreifenden Analyse der kardiologischen und herzchirurgischen Versorgung in Deutschland lassen sich kritische Verläufe in der Häufigkeit und Sterblichkeit bestimmter Herzkrankheiten sowie Defizite in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung frühzeitig erkennen und korrigieren.

Leichte Zunahme der Sterblichkeit bei Herzinfarkt und anderen Herzkrankheiten
Nach Jahren der Rückläufigkeit hat die Herzinfarkt-Sterblichkeit 2012 leicht zugenommen: 52.516 Menschen starben am akuten Herzinfarkt (2011: 52.113) bzw. die Sterblichkeit lag bei 65,2 Gestorbenen pro 100.000 Einwohner (EW) (2011: 63,7). „Dieser – wenn auch leichte – Anstieg bei den Herzinfarkttodesfällen zeigt, wie weiterhin wichtig Verbesserungen insbesondere in der Effizienz des Notarztsystems in den bevölkerungsarmen oder schlecht versorgten Gegenden sind, ebenso die kontinuierliche Bevölkerungsaufklärung über die Herzinfarkt-Symptome und die Notrufnummer 112. Diese Informationsarbeit ist uns ein dauerhaftes Anliegen“, betont Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung und Kardiologe am Klinikum Stephansplatz Hamburg. Ebenfalls leicht zugenommen hat 2012 die Sterblichkeit bei den Herzkrankheiten Herzschwäche (Herzinsuffizienz) mit 46.410 (2011: 45.428), Herzrhythmusstörungen mit 25.203 (2011: 23.677) und Klappenkrankheiten mit 14.936 (2011: 13.964) Gestorbenen.

Gefälle zwischen ost- und westdeutschen Bundesländern bei Sterblichkeit und Krankenhausaufnahmen
Auch regionale Unterschiede in der Sterblichkeit und in den stationären Krankenhausaufnahmen dokumentiert der Herzbericht. So war die stationäre Morbiditätsziffer (Krankenhausaufnahmen pro 100.000 EW) der koronaren Herzkrankheit (KHK), Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Klappenkrankheiten in der Summe am niedrigsten in Hamburg, Bremen und Baden-Württemberg, wohingegen sie am höchsten in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen war. Bei der KHK reichte 2012 die Spannweite der stationären Morbiditätsziffer von 638 in Hamburg bis 1.114 in Sachsen-Anhalt.
Bundesländer mit einer bemerkenswert hohen Herzinfarkt-Sterblichkeit sind weiterhin Brandenburg mit 105 (2011: 96), Sachsen-Anhalt mit 103 (2011: 104), Sachsen mit 94 (2011: 92), Thüringen mit 79 (2011: 79), Mecklenburg-Vorpommern mit 79 (2011: 75) und Saarland mit 78 (2011: 69) Gestorbenen pro 100.000 EW. Von diesen Bundesländern die Sterbeziffern (Gestorbene pro 100.000 EW) für KHK, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und Herzklappenkrankheiten in der Summe betrachtet, ergeben sich für diese Länder die höchsten Sterblichkeitswerte, z. B. Sachsen-Anhalt mit 385, Sachsen mit 357 und Thüringen mit 326 Gestorbenen pro 100.000 EW gegenüber Berlin mit 196 und Hamburg mit 221 Gestorbenen pro 100.000 EW.
„Einen dominierenden Einfluss auf die Sterblichkeit in allen Bundesländern haben vor allem die KHK und die Herzinsuffizienz. Gerade diese Erkrankungen mit Millionen Betroffenen erfordern intensive landesweite Aufklärung über Diagnose und Therapie sowie über Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und Ernährungsverhalten. Hier setzen wir bei bundesweiten Kampagnen auch auf die Unterstützung von Hausärzten, Allgemeinmedizinern und Internisten“, betont Prof. Meinertz.

Mehr ambulante Versorgung in strukturschwachen Regionen nötig?
Als mögliche Ursachen für die höhere stationäre Morbidität in bestimmten Bundesländern kommen neben demographischen Faktoren regionale Unterschiede in der Gesundheitsversorgung, eine geringere Ärztedichte, geringeres Gesundheitsbewusstsein in der Prävention und ein niedrigerer sozioökonomischer Status in der Bevölkerung infrage. „Bei den strukturschwachen Regionen stellt sich die Frage nach gezielten Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungslage besonders in den kardiologisch schlechter versorgten Gebieten wie zum Beispiel Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg: Mehr ambulante Diagnostik und Therapie neben der stationären könnte die medizinische Versorgung verbessern“, so Prof. Meinertz. „Das Modell der Brustschmerz-Ambulanz könnte mit Unterstützung der Gesetzlichen Krankenkassen neue Akzente setzen.“
So weisen die Länder mit der höchsten Infarktsterblichkeit mit Ausnahme von Sachsen zugleich die geringste Versorgungsdichte mit zugelassenen Kardiologen auf: Im Bundesdurchschnitt entfiel 2013 in Thüringen ein zugelassener Kardiologe auf 36.014 Einwohner, in Mecklenburg-Vorpommern auf 34.707 und Brandenburg auf 33.097 EW. Zum Vergleich die Länder mit der höchsten Versorgungsdichte: In Bremen entfielen auf einen Kardiologen 18.783 EW, in Hamburg 21.040 EW.

Deutlich mehr Frauen als Männer sterben an Herzschwäche, Rhythmusstörungen und Klappenkrankheiten
Wie in den Vorjahren ist 2012 die Sterblichkeit bei Frauen in der Summe der Herzkrankheiten Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Herzklappenkrankheiten deutlich höher als bei Männern. „Dass Frauen eine viel höhere Sterbeziffer und somit eine deutlich schlechtere Prognose als Männer bei diesen Herzkrankheiten aufweisen, ist nicht ohne weiteres erklärlich. Wie es zu diesen drastischen Unterschieden insbesondere bei der Herzschwäche und beim Vorhofflimmern kommt, bedarf einer genaueren Analyse, um mögliche Lücken in der Vorsorge und der Therapie herzkranker Frauen zu schließen“, unterstreicht Prof. Meinertz. So starben 2012 allein an Vorhofflimmern und Vorhofflattern mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer: 10.604 Frauen gegenüber 5.196 Männern. An Herzschwäche starben 2012 30.850 Frauen gegenüber 15.560 Männern. Die Sterbeziffer der Herzschwäche für Frauen überstieg die der Männer um 89,8 Prozent! An Klappenkrankheiten starben 9.312 Frauen gegenüber 5.624 Männern.
Demgegenüber lagen die Sterbeziffern der KHK und des akuten Herzinfarkts für Männer im Jahr 2012 deutlich höher als bei den Frauen: beim akuten Herzinfarkt liegt die Sterbeziffer der Männer um 22,1 % höher als bei Frauen.

Weitere Informationen zum Deutschen Herzbericht 2014 unter: www.herzstiftung.de/herzbericht

Nicht wenige Menschen leiden im Alter unter Einsamkeit.

Besonders Alleinstehende und Menschen, deren Partner verstorben ist, fürchten sich davor, ständig allein und ohne Ansprache zu sein. Dann ist es schon ein Höhepunkt im Tagesablauf, wenn das “Essen auf Rädern” mit ein paar freundlichen Worten geliefert wird, oder wenn draußen ein Nachbar aus Nettigkeit winkt. Aber auch bei älteren Paaren geschieht es oft, dass sie sich immer stärker von der Umwelt abkapseln, weil Freunde und Bekannte aus dem Umfeld beispielsweise zu ihren Kindern ziehen. Wer der Gefahr einer Isolierung aktiv begegnen möchte, sollte sich möglichst früh überlegen, welche Alternativen es dazu gibt.

Den Ruhestand in der Gemeinschaft genießen

Eine attraktive Option sind beispielsweise Seniorenwohnanlagen, in denen man mit Menschen in einem ähnlichen Alter zusammenlebt. Mit ihnen kann man sich gemeinsam an alte Zeiten erinnern – schließlich wurden in der Jugend die gleichen Schlager gehört und es wurde die gleiche Mode getragen. Heute entdeckt man neue Gemeinsamkeiten, weil man sich in der gleichen Lebensphase befindet. Besonders vielseitige Freizeitmöglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen bieten beispielsweise die Rosenhof Seniorenwohnanlagen mit ihrer über 40-jährigen Erfahrung im Bereich des Seniorenwohnens.

Aktiv und gesund bleiben

Unter www.rosenhof.de kann man sich nicht nur über die verschiedenen Standorte und die entsprechenden Appartements informieren, sondern auch über die verschiedenen Freizeitaktivitäten. Schachspielen, Gedächtnistraining, das gemeinsame Singen im Chor und auch gemeinsame Ausflüge bereichern den Alltag der Senioren. “Nur wer im Ruhestand aktiv ist, kann auch gesund bleiben”, betont Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Pflegebedürftigkeit darf nicht in Armut führen

„Es ist eine fatale Entwicklung, wenn immer mehr Pflegebedürftige auf staatliche Unterstützung angewiesen sind“, kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, heute veröffentlichte Zahlen. Demnach mussten 2013 444.000 Menschen „Hilfe zur Pflege“ beantragen. Vor zehn Jahren waren es knapp 340.000 Pflegebedürftige.

„Pflegebedürftige müssen immer mehr aus der eigenen Tasche zahlen, weil die Leistungen der Pflegeversicherung den tatsächlichen Aufwand nicht mehr decken“, sagt die VdK-Präsidentin. Der Anstieg der Leistungsempfänger habe laut Mascher mehrere Ursachen. „Steigende Heimkosten einerseits, stagnierende Bestandsrenten andererseits und sinkende Zahlbeträge bei Neurenten. Eine gute stationäre Versorgung geben viele Renten nicht her, besonders nicht die von Frauen.“

„Pflegebedürftigkeit ist inzwischen ein Armutsrisiko, das durch einschneidende Maßnahmen verhindert werden muss“, so die VdK-Präsidentin weiter. Um das mit Pflegebedürftigkeit verbundene Armutsrisiko zu mindern, sei etwa eine jährliche Anpassung der Pflegeleistungen an die tatsächliche Kostenentwicklung im Pflegesektor erforderlich. „Seit Einführung der Pflegeversicherung 1995 ist die Kaufkraft der Zahlungen aus der Pflegeversicherung stark gesunken.“

Die mangelhafte finanzielle Situation Pflegebedürftiger wird sich nach Einschätzung des VdK ohne eine große Pflegereform noch verschärfen. Deshalb fordert der Sozialverband VdK eine große, umfassende Pflegereform, die sich auch den demografischen Herausforderungen stellt. „Gute Pflege ist ein Menschenrecht. Gerade eine immer älter werdende Gesellschaft braucht eine zukunftsfähige und würdevolle Pflege“, betont Mascher.

Die VdK-Präsidentin sieht vor diesem Hintergrund keinen Grund zum Jubeln anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Pflegeversicherung. „Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eingeführt worden, damit möglichst keiner mehr als Pflegefall zum Sozialfall wird. Die neuen Zahlen der Empfänger von staatlicher Hilfe machen deutlich, dass es höchste Zeit ist gegenzusteuern.“ Auch sei der grundsätzliche Konstruktionsfehler der Pflegeversicherung in den 20 Jahren ihres Bestehens nicht behoben worden. „Die besonderen Bedürfnisse von Demenzkranken und ihrer pflegenden Angehörigen werden noch immer im System der Pflegeversicherung kaum berücksichtigt. Auch das neue Pflegestärkungs¬gesetz bringt nur wenige Verbesserungen für die 1,5 Millionen Demenzkranken und ihre pflegenden Angehörigen. Viele Herausforderungen in der Pflege bleiben, wie die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, die Stärkung von Prävention und Rehabilitation zur Vermeidung von dauerhafter Pflegebedürftigkeit und das ungerechte Nebeneinander von privater und gesetzlicher Pflegeversicherung.“

Rutsch- und Sturzunfälle: Generation 50 plus besonders gefährdet

Rutschen und Stürzen hat in den Wintermonaten Hochsaison. Das Risiko steigt mit den Lebensjahren – und zwar bereits vor dem Eintritt ins Rentenalter, informiert die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Ihre Sicherheitstipps für Fußgängerinnen und Fußgänger gelten dennoch für alle Altersgruppen.

In einer Hochrechnung zu den Wegeunfällen ihrer über 7,5 Millionen Versicherten hat die BGW festgestellt: Auffällig häufig verletzen sich ältere Versicherte über 50 Jahre durch Stolpern, Rutschen und Stürzen. 2013 entfielen auf diese Altersgruppe 29 Prozent der gravierenderen Unfälle zwischen Wohnung und Arbeitsplatz insgesamt, aber rund 40 Prozent der entsprechenden Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle. Bei den jungen Versicherten bis 30 Jahre war es genau umgekehrt: Auf sie entfielen 33 Prozent der gravierenderen Wegeunfälle insgesamt, aber “nur” 23 Prozent der entsprechenden Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle. Berücksichtigt wurden in der Hochrechnung diejenigen Wegeunfälle, die mehr als drei Tage Arbeitsunfähigkeit nach sich zogen.

“Natürlich geraten auch jüngere Leute ins Rutschen oder Stolpern”, erklärt Lars Welk von der BGW. “Aber sie haben bessere Chancen, unverletzt davonzukommen – zum Beispiel, weil man in jungen Jahren tendenziell beweglicher und reaktionsschneller ist, die Muskeln stärker und die Knochen stabiler sind.” Eine Garantie, glimpflich davonzukommen, gibt es aber nie. Deshalb rät der Präventionsexperte allen Altersgruppen zur Vorsicht.

Fünf Wintertipps für die Sicherheit zu Fuß

Kälte, Nässe und Dunkelheit bringen für Fußgängerinnen und Fußgänger im Winter besondere Stolper-, Rutsch- und Sturzgefahren mit sich. Aber das Unfallrisiko lässt sich mit einfachen Mitteln reduzieren.

Tipp 1: Langsam gehen und kurze Schritte machen: Eile und Stress sind die größten Unfallverursacher. Ruhige, kurze Schritte lassen sich am besten kontrollieren. Wer zugleich einen Zeitpuffer einkalkuliert, nimmt sich selbst auch innerlich den Druck. Besondere Rutschgefahr besteht im Winter auf Treppen und Brücken – wo sich noch schneller Reif- und Eisglätte bildet als auf dem geschützten Fußweg zwischen den Häusern. Wenn vorhanden, benutzt man dort am besten den Handlauf, um zusätzlichen Halt zu haben.

Tipp 2: Geeignete Schuhe tragen: Eine breite profilierte Sohle aus griffigem Material mindert die Rutschgefahr. Modelle mit höherem, in der Weite regulierbarem Schaft geben darüber hinaus dem Fußgelenk besseren Halt als Halbschuhe.

Tipp 3: Bei Schnee und Eis Spikes über die Schuhe ziehen: Wichtig ist, dass sie nicht nur unter dem Fußballen, sondern auch unter der Ferse Metallstifte haben. Dort muss der Fuß beim Aufsetzen Halt finden. Bevor man ein Gebäude betritt, sollte man die Spikes aber wieder ablegen – denn auf glatten harten Böden wie etwa Fliesen können sie die Rutschgefahr noch erhöhen und Kratzer hinterlassen.

Tipp 4: Eingänge trocken halten: Unfallschwerpunkte liegen auch im Eingangsbereich von Gebäuden – wo die von draußen hereingetragene Feuchtigkeit leicht zu Glätte führt. Deshalb empfiehlt es sich, dort saugfähige Schmutzfangmatten auszulegen. Wenn das nicht möglich ist, mindert regelmäßiges Aufwischen und das Aufstellen von Warnschildern die Unfallgefahr.

Tipp 5: Für die richtige Beleuchtung im Haus und drum herum sorgen: Wenn man schlecht sieht, stolpert und stürzt man leichter. Defekte oder zu schwache Leuchtmittel gehören spätestens jetzt ausgetauscht. Wo dann noch dunkle Ecken bleiben, sollte die Beleuchtung unbedingt erweitert werden. Außerdem helfen Bewegungsmelder, zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle das erforderliche Licht zu haben.

Nachrichtensprecher Jan Hofer engagiert sich für die “Aktion Schulterblick”

Ein Herz für alte Autos: Abseits des Fernsehstudios ist Jan Hofer begeisterter Oldtimersammler. In der Hamburger Werkstatt Jarek Cars lässt er seinen auf Hochglanz polierten “Mercedes Ponton 220 S” regelmäßig gründlich überprüfen. “Oldtimer und ältere Fahrer wie ich haben vieles gemeinsam: Ab und zu sollte man checken, ob sie noch fit für den Straßenverkehr sind.” Jan Hofer engagiert sich deshalb für die “Aktion Schulterblick” des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR). Ziel der Aktion ist es, Autofahrer dabei zu unterstützen, bis ins hohe Alter sicher mobil zu bleiben. Der Nachrichtensprecher selbst geht regelmäßig zum Arzt: “Ich möchte auch weiterhin sicher am Steuer meiner Oldtimer sitzen. Gesundheits-Checks helfen mir dabei.”

Die wichtigsten Gesundheits-Checks für ältere Autofahrer

Einen einheitlichen Test, mit dem man die eigene Fahrtüchtigkeit kontrollieren kann, gibt es nicht. Vor allem das Seh- und Hörvermögen und die Beweglichkeit sollten aber regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden. Auch die Reaktionsfähigkeit, die Aufmerksamkeit und die Informationsverarbeitung sind wichtig. Der DVR rät älteren Autofahrern zu folgenden Gesundheits-Checks, um sicher mobil zu bleiben:

– Seh-Check: Autofahrer ab 40 Jahre sollten einmal jährlich einen Seh-Check beim Augenarzt absolvieren und dabei vor allem ihre Sehschärfe bei Dämmerung und Nacht prüfen lassen.

– Check von Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Reaktionsgeschwindigkeit: Autofahrer ab 60 sollten diesen Check regelmäßig bei Begutachtungsstellen für die Fahreignung – etwa dem TÜV oder der Dekra – absolvieren. Angeboten wird er auch von Betriebs-, Arbeits- und Gesundheitsmedizinern. Bei diesem Check werden die Konzentrationsfähigkeit und die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung überprüft.

– Hör-Check: Ab 60 sollten Autofahrer im Turnus von zwei Jahren beim Ohrenarzt das Gehör testen lassen. Überprüft wird vor allem auch die Fähigkeit, hohe Töne wahrnehmen zu können, dies ist entscheidend für das sogenannte Richtungshören.

– Check bei vorhandenen Erkrankungen: Wer unter chronischen oder wiederkehrenden Erkrankungen leidet, sollte sich unabhängig vom Alter regelmäßig beim Hausarzt oder Facharzt checken lassen. Dabei sollte man abklären, ob die Erkrankung oder gegebenenfalls auch die Medikation die Fahreignung einschränkt.

Ältere Katzen und ältere Menschen passen gut zusammen

Viele ältere Menschen wollen sich kein Tier mehr anschaffen, da sie fürchten, sich nach einigen Jahren nicht mehr darum kümmern zu können. Ein altes Tier aus einem Tierheim passt da gut.

Ältere Katzen und ältere Menschen können sich im Lebensabend gegenseitig eine gute Stütze sein. Die Tiere geben Senioren wieder Struktur im Alltag und das Gefühl, gebraucht zu werden. Denn auch ältere Katzen möchten und müssen täglich gefüttert, gepflegt und auch beschäftigt werden. Dabei wird der Mensch körperlich und geistig auf Trab gehalten und bleibt fit.

Dennoch sollten sich Senioren gut überlegen, ob sie in der Lage sind, eine ältere Samtpfote anzuschaffen. Dabei spielen sowohl der Gesundheitszustand des zukünftigen Tierbesitzers als auch der Katze eine wichtige Rolle, erklärt Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn: „Ein Tier benötigt Pflege. Futter muss beschafft werden, ist ein Tier krank, stehen Tierarztbesuche an.“ Damit der Tierfreund nicht überfordert wird, sei es wichtig, sich rechtzeitig um eine Vertretung zu kümmern. Doch sind diese Fragen geklärt, steht der Senioren-WG nichts im Weg.

In die Jahre gekommen steigt das Bedürfnis älterer Katzen nach Ruhe. Gerne räkeln sie sich auf dem Schoß und lassen sich streicheln. „Ältere Katzen sind natürlich etwas ruhiger als junge Tiere und oftmals etwas schmusiger“, erklärt Tünte. Sie suchen vermehrt die menschliche Nähe und brauchen Zärtlichkeit.

Zudem sind sie ein Plus für die Gesundheit. Streichelt man die Katz´, senkt sich der Blutdruck, berichten verschiedene Autoren. Die Tiere helfen Menschen, Verluste und Einsamkeit besser zu verkraften und wirken beruhigend, weiß Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Regina Lessenthin aus Baden-Württemberg. Depressive Menschen werden in Gegenwart der Samtpfoten ruhiger und entspannen sich.

Die ältere Katze ist eine gute Zuhörerin und Mitbewohnerin. Sie braucht einen Menschen, der ihr Pflege und Wärme gibt – dankend gibt die alte Samtpfote Zuneigung zurück.

Diabetes und Bluthochdruck – Vitamin- und Mineralstoffmangel kann Erkrankungen verschlimmern

Wer jeden Tag einen Apfel isst, braucht keinen Arzt. Das behauptet zumindest das alte englische Sprichwort “An apple a day keeps the doctor away” – Aber reicht die tägliche Obst- oder Gemüse-Portion tatsächlich aus, um auch verbreiteten chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Herzerkrankungen Paroli zu bieten? Wissenschaftler von der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) warnten anlässlich eines Symposiums in München: Eine Unterversorgung an einigen Vitaminen und Mineralstoffen tritt bei Menschen mit Diabetes oder Bluthochdruck häufig auf und kann das Voranschreiten dieser Erkrankungen mit ihren schwerwiegenden Folgen erheblich fördern.

“Eine Reihe dieser unverzichtbaren Stoffe sind sowohl in den Zucker-Stoffwechsels involviert als auch mit den Folgen seiner Störungen verbunden und daher für den Diabetiker von besonderer Bedeutung”, betonte Prof. Joachim Schmidt aus Dresden. Daher empfehlen Fachgesellschaften eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung mit fünf Portionen frischem Gemüse und Obst pro Tag. Untersuchungen zeigten aber, dass die Mehrzahl der Diabetiker diese Empfehlungen nicht annähernd erreicht. Erschwerend kommt hinzu, dass der Bedarf an einigen Mikronährstoffen krankheits- und medikamentös bedingt auch noch deutlich ansteigen kann.

So sind Patienten mit Diabetes oder Bluthochdruck häufig von einem Magnesiummangel betroffen. “Große Studien haben gezeigt, dass hierbei die Ergänzung von Magnesium sowohl die Blutzucker- als auch die Bluthochdruckeinstellung verbessern kann”, berichtete Prof. Klaus Kisters aus Herne.

Auch das Vitamin B1 spielt eine zentrale Rolle im Zucker-Stoffwechsel. Doch gerade Patienten mit Diabetes weisen um bis zu 76% niedrigere Vitamin B1-Spiegel auf als Gesunde”, führte Dr. Alin Stirban aus Neuss aus. Dieser Mangel fördert wiederum die Folgeerkrankungen des Diabetes wie Nervenschäden – die diabetische Neuropathie – und Gefäßkomplikationen. “Es ist deshalb verständlich, wieso die Behandlung mit Vitamin B1 oder Benfotiamin, eine für den Körper besser verfügbare Vorstufe des Vitamins B1, in der Therapie der diabetischen Neuropathie Anwendung gefunden hat”, sagte Dr. Stirban. Studien zeigten, dass Benfotiamin die Symptome der Neuropathie wie Kribbeln, Schmerzen und Taubheit in den Füßen lindern kann.

B-Vitamine könnten auch im Hinblick auf das erhöhte Demenz-Risiko des Diabetikers von Bedeutung sein: So beobachtete man bei Morbus Alzheimer erniedrigte Vitamin B1-Konzentrationen im Gehirn. Das hat offensichtlich eine Auswirkung auf die Zucker-Verwertung, die gerade in den von der Alzheimer-Erkrankung betroffenen Hirnarealen deutlich herabgesetzt ist.

Auch die Versorgung mit Vitamin B12, Vitamin D und Zink ist bei Diabetiker häufig unzureichend und mit möglichen negativen Folgen für den Verlauf der Erkrankung verbunden. Die Gesellschaft für Biofaktoren appelliert daher, dieser Problematik mehr Aufmerksamkeit zu schenken und einen Mangel gezielt auszugleichen.

Weiter Informationen: www.gf-biofaktoren.de

Mit 50 plus steigt der Bedarf an Mineralstoffen

Immer aktiv, immer dynamisch – mit 50 plus fühlen sich die meisten Männer und Frauen etwa so fit wie Anfang 30. Das Bewusstsein, bereits etwas geschafft zu haben und die eigenen Bedürfnisse zu kennen, sehen viele “Bestager” als Vorteil. Dennoch kann die mentale Stärke nicht darüber hinweg täuschen, dass sich mit den Jahren körperliche Veränderungen einstellen. Denn das biologische Altern der Körperzellen ist nicht aufzuhalten. Belastungsgrenzen werden schneller erreicht als früher. Körperliche Anzeichen wie Wadenkrämpfe können auf eine Überforderung hindeuten.

Stress als Auslöser

Denn den hohen Anforderungen im Beruf und in der Familie gerecht zu werden, kostet den Körper jetzt spürbar mehr Kraft und lässt den Bedarf an Mineralstoffen steigen. “Viele unterschätzen, wie wichtig eine optimale Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen – insbesondere mit Magnesium ist”, sagt Dr. Miriam Goos. Nach den Erfahrungen der Münchner Neurologin führt ein Mangel an dem Powermineral, das an 300 Muskel- und Nervenprozessen im Körper beteiligt ist, zu Muskelverspannungen und schmerzhaften Krämpfen. Neben dauerhaftem Stress könnten die Beschwerden, die vor allem nachts auftreten, durch die Einnahme von Medikamenten und regelmäßigen Sport begünstigt werden. Unter www.diasporal.de kann der persönliche Bedarf errechnet werden. Einen informativen Expertentipp per Video zum Thema “Generation 50 plus und Mineralstoffhaushalt” gibt es zudem unter www.rgz24.de/mineral.

Zusätzliche Einnahme ratsam

Um den Speicher in den Muskeln auch im Alter immer “voll” zu halten und den erhöhten Bedarf bei Stress zu decken, sollte man täglich zusätzlich Magnesium einnehmen, rät Dr. Goos. Die Burnout-Expertin empfiehlt 300 bis 400 Milligramm – beispielsweise in Form von Trink- oder Direktgranulaten oder Kapseln wie Magnesium-Diasporal 400 Extra aus der Apotheke. “Die Einnahme sollte mindestens über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen erfolgen – bis sich die Beschwerden verbessert haben und die Muskeln und Nerven wieder entspannt sind.” Eine gesunde Ernährung mit Lebensmitteln, die einen hohen Magnesiumgehalt aufweisen, wie grüne Blattgemüse, frische Erbsen, Algen, Amarant, Quinoa, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne oder Mandeln sei ebenfalls empfehlenswert.

Herzschutz inklusive

Die Tatsache, dass eine ausreichende Magnesiumzufuhr im Alter immer wichtiger wird, hat viele Gründe. Das Powermineral kann nicht nur Wadenkrämpfen entgegenwirken. Auch der Herzmuskel profitiert davon, weil es den Blutdruck senken und die Gefäße erweitern kann. Bei der Auswahl des passenden Präparates sollte man neben einer hohen Dosierung auf den Wirkstoff achten. Organisches Magnesium, wie Magnesiumcitrat besitzt eine höhere Bioverfügbarkeit, so dass es vom Körper schneller aufgenommen werden kann, als anorganische Verbindungen.

Armut verfestigt sich in Deutschland

„Das ist ein Armutszeugnis für die wohlhabende Bundesrepublik. Erneut bestätigen aktuelle Zahlen die prekäre Lage vieler alter Menschen im Land”, kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts zu den Empfängern von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Demnach erhielten Ende 2013 rund 499.000 Personen über 65 Jahre Grundsicherung. Gegenüber 2012 erhöhte sich damit die Zahl um 7,4 Prozent.

„Das ist ein alarmierender Anstieg und völlig inakzeptabel“, so Mascher. Die neuen Zahlen bestätigen aus Sicht des VdK die sich verschärfende Armutssituation älterer Menschen, auf die der Verband seit langem hinweist. „Eine Rente unterhalb der Grundsicherung – das ist schon heute für viele Neurentner Realität“, so Mascher. Damit nicht immer mehr Menschen in die Armutsspirale geraten, fordert der VdK, die Regelsätze in der Grundsicherung für ältere Menschen und dauerhaft Erwerbsgeminderte anzuheben und jährlich unter Beachtung der Preisentwicklung bedarfsgerecht anzupassen. „Wir fordern daher, dass der Regelsatz anhand der tatsächlichen Bedürfnisse dieser Personengruppe bei mindestens 460 Euro festgelegt wird“, so Mascher. „Ein kaputter Herd, eine neue Brille oder eine Stromnachzahlung lassen Grundsicherungsbezieher heute oft verzweifeln. Es liegt auf der Hand, dass man von 391 Euro nicht genug dafür zurücklegen kann“. Der VdK begrüßt die Anregung des Bundesverfassungsgerichts, sogenannte Einmalleistungen wiedereinzuführen, um Gebrauchsgüter wie Herd, Waschmaschine und Kühlschrank bezahlen zu können.

Um Altersarmut zu bekämpfen, müsse die Bundesregierung viele weitere Maßnahmen ergreifen, etwa bei Rentnerinnen mit Grundsicherung. „Diese Frauen dürfen nicht benachteiligt werden, indem die Regierung ihnen die erhöhte Mütterrente als Einkommen anrechnet. Für Rentnerinnen und Rentner, die auf Grundsicherung angewiesen sind, muss ein Freibetrag von bis zu 100 Euro für die gesetzliche Anrechnung geschaffen werden“, erklärt Mascher.

Besorgniserregend sei auch die wachsende Zahl der Empfänger von Grundsicherung wegen dauerhafter Erwerbsminderung. „Bei Menschen, die eine Erwerbsminderungsrente erhalten, ist die Gefahr besonders hoch, im Alter arm zu sein. Um eine spürbare Verringerung des Armutsrisikos zu erreichen, müssen daher die Abschläge für Erwerbsminderungsrentner von 10,8 Prozent abgeschafft werden“, fordert Mascher.

Schlaganfall durch unbemerktes Vorhofflimmern

Oft werden Menschen von einem Schlaganfall getroffen, weil sie Vorhofflimmern haben, ohne es zu wissen: Unbehandelt und ohne schützende Wirkung gerinnungshemmender Medikamente sind sie schutzlos dem Schlaganfall ausgesetzt. Jedes Jahr verursacht Vorhofflimmern etwa 30.000 Schlaganfälle. Die Deutsche Herzstiftung rät deshalb zur regelmäßigen Pulsmessung, um dadurch frühzeitig Auffälligkeiten des Herzschlages wie Vorhofflimmern zu entdecken und sie durch einen Arzt abklären zu lassen. Wie Patienten und Angehörige zu Hause ganz leicht den Puls messen können und so ihr Risiko für einen Schlaganfall senken können, zeigt die neue Pulskarte für den Geldbeutel, die die Deutsche Herzstiftung (kostenfrei) unter www.herzstiftung.de/puls-messen anbietet.

Pulsmessung: Besonders wichtig bei Bluthochdruck oder im Alter ab 65 Jahre
„Allein mit Hilfe der Pulsmessung ließe sich die Mehrheit der Schlaganfälle aufgrund von unbemerktem Vorhofflimmern vermeiden, da diese Patienten nach Aufdeckung der Rhythmusstörung mit Hilfe gerinnungshemmender Medikamente vor dem Schlaganfall geschützt werden könnten“, unterstreicht Kardiologe Prof. Dr. med. Dr. h. c. Günter Breithardt vom Universitätsklinikum Münster, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung. „Den Puls am Handgelenk selbst messen kann jeder lernen. Die Pulsmessung empfehlen wir besonders sowohl Männern als auch Frauen ab dem 65. Lebensjahr und Bluthochdruck-Patienten, denn etwa 70 Prozent der Patienten mit Vorhofflimmern haben Bluthochdruck. Ärzte sollten beim Arztbesuch besonders dieser Patienten immer zuerst den Puls fühlen und bei Auffälligkeiten ein EKG machen“, betont Prof. Breithardt.
Ist der Puls unregelmäßig oder liegt er in Ruhe über 100 Schläge pro Minute, sollte man so schnell wie möglich den Arzt aufsuchen, um zu klären, ob Vorhofflimmern dahinter steckt – schon in wenigen Stunden können in den Herzvorhöfen Blutgerinnsel entstehen, die vom Blutstrom mitgeschleppt Arterien verschließen und je nach betroffenem Areal einen Schlaganfall verursachen.
Auch können Patienten selbst Unregelmäßigkeiten des Pulses feststellen, wenn sie ihren Blutdruck mit Blutdruckmessgeräten, die neben dem Blutdruck auch einen unregelmäßigen Herzschlag anzeigen, messen. Sie sollten bei einem auffallenden Befund dann den Herzrhythmus beim Internisten oder Kardiologen durch ein EKG überprüfen lassen. Wenn der Puls unregelmäßig oder z. B. zu schnell ist, muss der Arzt dann prüfen, ob Rhythmusstörungen vorliegen.

Risiko für Vorhofflimmern wächst mit dem Alter
Tückisch ist, dass Vorhofflimmern bei der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder Beschwerden auftritt und dadurch unbemerkt bleibt. Das gilt verstärkt für ältere Patienten. Mit dem Alter steigt das Risiko, von Vorhofflimmern betroffen zu werden. Bei den über 60-Jährigen liegt die Häufigkeit bei 4-6 %, bei den über 80-Jährigen bereits bei 9-16 %. Vorhofflimmern ist meistens dadurch gekennzeichnet, dass das Herz völlig außer Takt ist, es schlägt chaotisch und rast mit einem Puls von bis zu 160 Schlägen pro Minute, selten sogar schneller. Oft begleiten innere Unruhe, Angstgefühle, Abgeschlagenheit, Atemnot oder Leistungseinschränkungen das Herzstolpern und Herzrasen.

Wie misst man den Puls?
Zunächst bleiben Sie 5 Minuten ruhig sitzen. Dann suchen Sie mit dem Zeige- und Mittelfinger an der Innenseite des Unterarms unter dem Daumen die Unterarmarterie. Messen Sie den Puls 30 Sekunden lang und verdoppeln Sie das Ergebnis. Dabei lassen sich auch Unregelmäßigkeiten des Pulses feststellen.

Die kostenfreie Pulskarte zur selbständigen Pulsmessung (Scheckkartengröße) kann angefordert werden bei der Deutschen Herzstiftung, Vogtstr. 50, 60322 Frankfurt am Main oder unter www.herzstiftung.de/puls-messen