Seniorenresidenzen verbinden Geselligkeit mit privaten Rückzugsräumen

So selbstständig wie möglich leben, sich den Tag nach Lust und Laune einteilen, keinen Zwängen unterliegen: So dürften sich die meisten ihren Ruhestand vorstellen. Auf der anderen Seite vereinsamen gerade im Alter viele Menschen: Der Anteil der Single-Haushalte etwa ist bei den über 60-Jährigen besonders hoch. Gefragt sind daher Alternativen und Wohnformen speziell für diese Altersgruppe. In Seniorenresidenzen etwa finden die Bewohner beides: das gewünschte Maß an Privatsphäre, umfassende Versorgung und zugleich viel Geselligkeit bei gemeinsamen Aktivitäten.

Neue Freundschaften schließen

Beim Sport, bei Kulturveranstaltungen oder gemeinsamen Ausflügen lassen sich neue Kontakte knüpfen und Freundschaften schließen. In den bundesweiten Rosenhof Seniorenresidenzen etwa können die Bewohner täglich aus einer Vielzahl von Angeboten auswählen, egal ob Sport, Kultur oder einfach ein gemeinsamer Stadtbummel. Beliebt sind die Sommerfeste der Residenzen. Die vielen Veranstaltungen machen es möglich, neue Bekanntschaften zu schließen oder vielleicht sogar den Partner für die goldenen Jahre zu finden. In jedem Fall stellt das Miteinander ein großes Stück Lebensqualität im Ruhestand dar, die Aktivitäten halten jung, auch im Kopf. Dazu tragen nicht zuletzt auch kreative Angebote, Bewegungskurse, Gymnastik und ähnliches bei – immer natürlich unter fachlich qualifizierter Anleitung.

Freiraum nach Wunsch

Zugleich erhält jeder den Freiraum, den er sich wünscht. Die Bewohner leben allein oder als Paar in Ein- bis Vier-Zimmer-Appartements mit der persönlichen Wunscheinrichtung und vielen Rückzugsgelegenheiten. Praktische Services – von der Reinigung des Appartements bis zur medizinischen Versorgung – erleichtern den Alltag. Unter www.rosenhof.de gibt es mehr Informationen, auch zu den Möglichkeiten eines Probewohnens.

Generation 50plus: Tipps für die kurze Auszeit

Die Senioren von heute sind aktiver, flexibler, ausgabefreudiger und damit auch reiselustiger als früher. Laut Reiseanalyse 2016 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R.) unternehmen sie am liebsten Kultur-, Städte- und Naturreisen. Kurze Auszeiten von ein bis vier Tagen verbringen sie am liebsten im eigenen Land, das bestätigt David Wagner, Geschäftsführer von kurzurlaub.de, dem marktführenden Kurzreiseanbieter in Deutschland: „Jede zweite Person, die 2016 bei uns gebucht hat, war über 51 Jahre alt.“ Fast jeder Vierte aus dieser Altersgruppe sei im vergangenen Jahr an die Ostsee gefahren, besonders häufig auf die Inseln Usedom und Rügen, ergänzt Wagner. Best Ager scheinen in vielerlei Hinsicht unabhängiger zu sein. So ließen sie sich weniger von längeren Distanzen bei der Anreise abschrecken als Jüngere, seien freier bei der Wahl der Reisetage und planten für einen Kurzurlaub rund 8,5 Prozent mehr Budget ein.

Aktiv, kulturell, genussvoll

Zu den bevorzugten Kurzreisezielen der Best Ager gehören auch die Sächsische Schweiz und der Harz. „Senioren sind oft vielseitig interessiert und finden in unserem Mittelgebirge eine besondere Symbiose zwischen einem umfangreichen kulturellen Angebot und einer wunderbaren Landschaft, die zum aktiven Erleben einlädt“, sagt Carola Schmidt vom Harzer Tourismusverband. Blankenburg etwa ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge. Bewegungshungrige starten von hier auf dem „Geologischen Rundwanderweg“ in die Bergwelt. Auch die Welterbestadt Quedlinburg mit ihren rund 2.000 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten, die vom Magazin GEO als eine der zehn schönsten Kleinstädte Europas gekürt wurde, liegt nicht weit entfernt. Unter www.kurzurlaub.de gibt es zum Beispiel ein Übernachtungspaket für zwei Nächte in einem Vier-Sterne-Hotel in Blankenburg, bei dem unter anderem ein Vier-Gänge-Candle-Light-Menü und ein Wellnesspaket inbegriffen sind – und damit zwei genussvolle Zusatzleistungen, auf die gerade ältere Reisende großen Wert legen.

Auszeit im Elbsandsteingebirge

Abwechslungsreich lässt sich auch eine Auszeit im Elbsandsteingebirge gestalten. Die Kombination aus aktiven, erholsamen und kulturellen Betätigungen besteht hier beispielsweise aus Wandern oder Radeln in dem Mittelgebirge mit seinen bizarren Felsformationen, einer Schifffahrt auf der Elbe und Stippvisiten auf mittelalterlichen Burgen und in ehrwürdigen Kirchen, barocken Schlössern und kunstvollen Gartenanlagen. Dresden bietet sich dabei als Ausgangspunkt oder Ausflugsziel an. Die sächsische Elbmetropole mit ihren Highlights Frauenkirche, Zwinger und Semperoper gehört zu den beliebtesten Destinationen für einen Städtetrip in Deutschland.

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Städtetrips

Bekannte Museen, Theater und Galerien, hippe Lokale und trendige Geschäfte – die Kombination aus Kultur und Lifestyle auf relativ engem Raum macht einen Städtetrip so beliebt. Die aktuelle Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R.) zeigt, dass 75 Prozent der Kurzurlaube 2016 in Deutschland verbracht wurden, davon am häufigsten in Form einer Städtereise. Das gute Bahn- und Fernbusnetz macht es Urlaubern leicht, schon bei der Anreise ihre Nerven und das Klima zu schonen. Besonders stressfrei und umweltfreundlich lassen sich etwa Münster, Freiburg, Kiel und Potsdam kennenlernen. „Der Aspekt der Nachhaltigkeit spielt für immer mehr Urlauber eine große Rolle“, sagt David Wagner, Geschäftsführer des Online-Reiseportals Kurzurlaub.de. Städte, die in ihren Tourismuskonzepten auf saubere Mobilität und Naturschutz setzen, stehen als Reiseziele daher hoch im Kurs.

Erlebnisreiche Fahrradstädte

Das als „Fahrradstadt“ bekannte Münster verfügt über eine große öffentliche Leihradflotte. Vom Sattel aus gestaltet sich das Sightseeing in der historischen Altstadt mit dem mittelalterlichen Prinzipalmarkt und den stattlichen Kirchen besonders erlebnisreich. In Freiburg im Breisgau können Besucher Stadtführungen nicht nur zu Fuß, sondern auch per Rad unternehmen. „Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben in der Green City Freiburg Tradition. Unser gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln macht den Transfer für diejenigen, die sich nicht direkt ein Fahrrad mieten, innerhalb der Stadt angenehm und nachhaltig“, betont Bernd Dallmann, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik Messe GmbH. Modellprojekte wie das nachhaltige Stadtquartier Vauban seien auch für Städtetouristen interessant. Unter www.kurzurlaub.de gibt es die passenden Übernachtungspakete für eine erlebnisreiche Auszeit vom Alltag.

Stadtstrand oder Schlosspark

Auch Kiel zeigt sich fahrradfreundlich. Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt an der Förde kann man auf zahlreichen Radwegen sowie auf 12 Velorouten und 19 Fahrradstraßen durchrollen. Zentrale Anlaufstelle für bewegungshungrige Citybesucher, die etwa die stadtnahen Strände ansteuern möchten, ist die Radstation im „Umsteiger“ am Kieler Hauptbahnhof. Dort gibt es Räder und Anhänger zum Ausleihen, von hier aus starten auch geführte Touren. Auch im brandenburgischen Potsdam kommen alle, die sich lieber ohne Auto auf Entdeckungstour machen, in Fahrt. Die bedeutenden Baudenkmäler und Parkanlagen der Stadt gehören seit 1990 zum Unesco-Weltkulturerbe. Das weitläufige Gebiet, das vom Schloss Sanssouci über die russische Kolonie Alexandrowka bis nach Glienicke reicht, lässt sich am besten auf zwei Reifen erkunden.

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Senioren sollten nicht unvorberereitet auf E-Bike oder Pedelec steigen

In Deutschland steigt die Zahl der Menschen stetig an, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Sei es für den Weg zur Arbeit oder aus Spaß an der Bewegung an der frischen Luft – Radfahren hält gesund und schont die Umwelt. Speziell bei der älteren Generation liegen E-Bikes und Pedelecs im Trend: Durch die Elektromotorunterstützung können auch größere Entfernungen zurückgelegt werden, Berge verlieren ihren Schrecken, der Transport von Einkäufen etwa lässt sich leichter bewältigen. Die Schattenseite: Dem positiven Rad- und Pedelectrend bei Senioren stehen hohe Unfallzahlen gegenüber. 2015 starben laut Statistischem Bundesamt 198 Radfahrende im Alter von 65 Jahren und älter auf Deutschlands Straßen.

Sicherheitsprogramm „sicher mobil“ speziell für Senioren

Viele Senioren, die aus unterschiedlichen Gründen bisher auf das Fahrrad verzichtet haben, wollen mit einem E-Bike oder Pedelec nun auch am Radverkehr teilnehmen. „Einsteiger sind sich des Risikos einer erhöhten Verletzungsschwere aufgrund höherer Geschwindigkeiten nicht bewusst“, warnt Cornelia Bamberg, Referatsleiterin beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Auf eine Fahrt mit dem E-Bike oder Pedelec sollten sich ältere Menschen gut vorbereiten, auf keinen Fall solle man einfach aufsteigen und losfahren. Dies gilt aber auch für die Fahrt mit herkömmlichen Fahrrädern nach längerer Fahrradabstinenz. Speziell für Senioren hat der DVR deshalb das bundesweite Programm „sicher mobil“ aufgelegt.

„Dafür bilden wir qualifizierte ehrenamtliche Moderatoren aus, die in Gruppen den Austausch über das Thema fördern, Hilfestellungen im Straßenverkehr geben und kritische Radfahrsituationen mit den Teilnehmern intensiv bearbeiten“, so Cornelia Bamberg. Dabei würden die Teilnehmer Möglichkeiten und Lösungen entwickeln, um die eigene Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern und Gefahren zu erkennen, die auch von anderen Verkehrsteilnehmern ausgehen. Wer Interesse hat und sich als Gruppe zum Thema Rad/Pedelec schulen lassen möchte, kann sich beim DVR unter 0228-4000140 melden. Alle Informationen gibt es auch unter www.dvr.de/aelteremenschen, hier steht zudem eine Broschüre zum kostenlosten Download bereit.

Mit dem Pedelec üben oder einen Fahrradkurs besuchen

Wer als älterer Mensch zum ersten Mal ein E-Bike oder Pedelec benutzt, sollte sich vorher unbedingt mit dem Rad vertraut machen. Zu Beginn ist es ratsam nur mit geringer Motorunterstützung zu fahren. Auf einem leeren Parkplatz sollte das Bremsen, Schalten, Anfahren und Kurven fahren geübt werden, bevor es in den Realverkehr geht. Darüber hinaus bieten auch die örtlichen Verkehrswachten und der ADFC Rad- beziehungsweise Pedelec-Kurse an.

Magnesium kann schützend wirken vor Demenz

Der Verlust der Erinnerung, die sogenannte Demenz, weckt Ängste. Und die Zahl der Betroffenen steigt: 1,6 Millionen Demenzkranke gibt es nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft derzeit in Deutschland. 2050 könnten es aufgrund der demographischen Entwicklung rund drei Millionen Betroffene sein, sofern es keinen Durchbruch in der Prävention oder der Therapie gibt. Die Ursachen der Demenz sind vielfältig. Ein Baustein im Kampf gegen die Erkrankung könnte der lebenswichtige Mineralstoff Magnesium sein, darauf deuten verschiedene wissenschaftliche Studien hin: So wiesen Wissenschaftler aus Australien nach, dass Menschen, die schlecht mit Magnesium versorgt sind, ein höheres Demenzrisiko haben.

Wie ein Magnesiummangel entsteht

Ein solcher Mangel entsteht den Experten der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) zufolge, wenn man zu wenig Magnesium über die Nahrung zu sich nimmt. Eine Unterversorgung kann sich aber auch entwickeln, wenn der Bedarf des Körpers an dem Mineralstoff ansteigt, etwa durch Stressbelastung, Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder die Einnahme von Medikamenten wie Entwässerungstabletten. Ein Mangel, der sich durch die Ernährung nicht beheben lässt, sollte durch ein Präparat ausgeglichen werden. Hier eignen sich organische Verbindungen wie etwa Magnesium-Orotat. Darin ist der Mineralstoff an die vitaminähnliche Substanz Orotsäure gebunden, die nicht nur herzschützende Eigenschaften haben kann, sondern sich auch günstig auf Reparaturvorgänge im Gehirn auswirken kann.

Magnesium kann krankhafte Prozesse hemmen

Insgesamt scheint Magnesium vor krankhaften Prozessen im Gehirn zu schützen, die etwa zu gefährlichen Eiweißablagerungen führen – einer wichtigen Ursache der Alzheimer-Erkrankung. Ein anderer Effekt des Mineralstoffs ist es, Schäden von den Arterien abzuwenden. Da er dabei helfen kann, hohen Blutdruck zu senken, werden auch die kleinen Arterien im Gehirn besser geschützt. Denn ein Bluthochdruck fördert „Mini-Hirninfarkte“, die beim Entstehen einer sogenannten vaskulären Demenz eine Rolle spielen.
Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Homepage der Gesellschaft für Biofaktoren www.gf-biofaktoren.de.

Senioren können im Sommer unter Schwindelanfällen leiden

Plötzlich dreht sich alles, der Boden scheint zu schwanken oder man fühlt sich benommen. Ein Schwindelanfall ist unangenehm und oft mit Gefühlen wie Übelkeit oder Angst verbunden. Das Sturzrisiko ist drastisch erhöht mit oft dramatischen Folgen wie Oberschenkelhals- oder Handbrüchen. Rund jeder Dritte leidet irgendwann in seinem Leben unter Schwindel. Bei großer Hitze sind besonders ältere Menschen betroffen – laut der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) sogar fast 40 Prozent der über 80-Jährigen. Das hängt auch damit zusammen, dass Schwindel ein Symptom vieler typischer Altersbeschwerden sein kann.

Den Schwindel ärztlich abklären lassen

Neben direkten Auslösern wie einer Erkrankung der Gleichgewichtsorgane stecken oft grundlegende Gesundheitsprobleme wie Bluthochdruck, Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinter dem Gleichgewichtsverlust. So treten Schwankschwindel und Benommenheit häufig in Zusammenhang mit Bluthochdruck auf, unter dem mehr als zwei Drittel aller Senioren leiden. Auch eine verminderte Durchblutung durch Arteriosklerose sowie eine Unterzuckerung bei Diabetikern können die Welt ins Wanken bringen.

Wer häufiger unter Schwindel leidet, sollte sich deshalb ärztlich untersuchen und Grunderkrankungen behandeln lassen. Bei Durchblutungsproblemen können Betroffene aber auch selbst aktiv werden. „In meiner Praxis empfehle ich Patienten häufig eine Kombination aus Arginin und B-Vitaminen, zum Beispiel ‚Telcor Arginin plus‘ aus der Apotheke“, erklärt dazu Dr. med. Hans-Joachim Christofor, Kardiologe in der Lehrpraxis der Ruhr-Universität Bochum. Gerade Personen mit Arteriosklerose, Bluthochdruck und Diabetes mellitus können davon profitieren. Hier wirke Arginin direkt am Zielgewebe, den Gefäßen.

Die Durchblutung verbessern

In den Gefäßwänden dient der Eiweißbaustein Arginin als Basis für die Bildung eines speziellen Botenstoffs, der gefäßerweiternd und blutdrucksenkend wirkt. Mehr Informationen dazu gibt es auch unter www.telcor.de. Eine gute Argininversorgung kann auf diese Weise Durchblutungsstörungen und damit möglicherweise auch Folgebeschwerden wie Schwindel lindern.

Der Knorpelbaustein Kollagen steht im Fokus neuer Therapieansätze bei Arthrose

Arthrose ist die häufigste Erkrankung der Gelenke: In Deutschland leiden Schätzungen zufolge rund fünf Millionen Menschen darunter, zwei Millionen dürften sogar täglich mit Gelenkschmerzen zu kämpfen haben. Im Zentrum der Erkrankung steht der Gelenkknorpel, der die Knochenenden im gesunden Zustand vor Reibung und Stößen schützt. Durch Verletzungen, Überbelastung oder Fehlstellungen wird die glatte Knorpelfläche jedoch häufig aufgeraut und zerstört. Der dünner werdende Knorpel verliert zunehmend seine Gleit- und Dämpfungsfunktion, schließlich reiben die Knochen aufeinander. Schmerzen, Entzündungen und Steifheit sind die Folge.

Kollagen-Peptide fördern die Regeneration

Hauptbestandteil des Gelenkknorpels ist mit etwa 70 Prozent Kollagen, ein faseriges, strukturbildendes Eiweiß. Im Knorpel ist es arkadenförmig, also in Bögen, angeordnet und verleiht ihm dadurch hohe Stabilität. Doch im Verlauf einer Arthrose nimmt der Kollagenanteil des Knorpels ab, sodass er schwächer und anfälliger wird. Neue Therapieansätze zielen darauf ab, die Regeneration und die Neubildung von Kollagenfasern zu fördern. „Gute Erfahrungen werden häufig mit Trink-Kollagenen gemacht, die zusätzlich entzündungshemmendes Hagebutten-Extrakt enthalten, wie beispielsweise in ‚CH-Alpha Plus'“ aus der Apotheke, erklärt Dr. med. Werner Lehner, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner aus München. Das Kollagen wird dabei über Trinkampullen in Form von Bruchstücken, sogenannten Peptiden, aufgenommen, die über das Blut zu den Gelenken gelangen.

Studien bestätigen positiven Effekt

Der Effekt von Kollagen-Peptiden auf den Gelenkknorpel wurde durch eine Studie des renommierten Tufts Medical Center in Boston bestätigt. Sie ergab, dass die regelmäßige Einnahme der Eiweißbausteine den Abbau des Knorpels im Gelenk nicht nur stoppen kann, sondern dass nach 24 Wochen auch eine signifikante Erhöhung der Knorpeldichte feststellbar war. Eine weitere Studie zeigte eine deutliche Besserung von Schmerzen, Beweglichkeit und Lebensqualität nach 13-wöchiger Einnahme der Kollagen-Peptide.

Karlstadt am Main ist für ältere Urlauber ein attraktives Ziel

Eine ruhige Kugel schieben und auf dem Sofa dösen – für die meisten Menschen aus der Altersgruppe 65plus ist das keine verlockende Vorstellung. Ganz im Gegenteil: Die Senioren von heute sind fit, sie sind mobil, sie wollen etwas erleben. „Die älteren Menschen reisen nach dem Motto: ‚Das habe ich mir verdient‘, sie gönnen sich im Urlaub etwas, sind aktiv, lassen sich aber auch gerne verwöhnen“, so Reiseexpertin Beate Fuchs von RGZ24.de. Wie geschaffen für diese Ansprüche ist Karlstadt, die Perle am Main, etwa 25 Kilometer nördlich von Würzburg gelegen. Es geht zwar beschaulich zu, aber nicht zu beschaulich, kulturell ist viel geboten, Aktivurlauber und Kulinariker kommen auf ihre Kosten. Alle Informationen gibt es unter www.karlstadt.de.

Wandern, Radeln und Karlstadt entdecken

Sonnenbeschienene Weinberge, Muschelkalk und Buntsandstein prägen die alte Kulturlandschaft rund um Karlstadt. Durch diese reichhaltige Naturlandschaft führen geruhsame Wege und kleine Pfade. Von Fernwanderrouten über Weinlehrpfade, einem Panorama-Höhenweg bis hin zu Rundwander- oder Themenwegen hält die Region für jeden Wanderfreund die passende Strecke bereit. Aber auch für Pedalritter ist die Region attraktiv: Der beliebte Main-Radweg oder der Wernradweg führen durch Weinberge und vorbei an historischen Städten, prächtigen Burgen und eindrucksvoller Landschaft. Wer Großstadtluft schnuppern will, fährt nach Würzburg und besichtigt etwa das Unesco-Weltkulturerbe Residenz oder die Festung Marienberg.

Für eine Entdeckungstour durch Karlstadt selbst sollte man sich genügend Zeit nehmen, denn hinter den Stadttoren öffnet sich dem Besucher ein fränkischer Ort von besonderem Reiz. Zu den Glanzpunkten des jahrhundertealten Gebäudeensembles gehören die romanisch-gotische Stadtpfarrkirche, das historische Rathaus, die Tore und Türme der Stadtbefestigung sowie die Bürgerhäuser mit ihren oft aufwändigen Fachwerkfassaden. Wie sich das Leben hier zu früheren Zeiten abspielte, erzählt das Stadtgeschichtliche Museum. Und im Europäischen Klempner- und Kupferschmiedemuseum präsentiert sich eine außergewöhnliche Sammlung von Maschinen und Geräten alter Handwerkskunst.

Musik, Kultur und Gaumenfreuden

Genießen wird in Karlstadt großgeschrieben: Vom historischen Kellerlokal über gutbürgerliche Gasthäuser bis hin zum gehobenen Standard fränkischer Gastlichkeit bietet die Gastronomie das ganze Jahr über heimische Spezialitäten und kulinarische Köstlichkeiten. Auf keinen Fall entgehen lassen sollte man sich den Besuch einer typisch fränkischen Heckenwirtschaft, in der die Winzer ihren Wein und eine fränkische Brotzeit anbieten.

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Elektronische Sehhilfen

Größer, heller, kontrastreicher – damit Sehbehinderte einen Text entziffern oder ein Bild betrachten können, benötigen sie oft eine leistungsstarke Sehhilfe. Gerade bei hohem Vergrößerungsbedarf oder speziellen Anforderungen bieten hier elektronische Geräte häufig große Vorteile gegenüber herkömmlichen optischen Lupen oder Lesegläsern. Denn durch die eingebaute Kamera und die Möglichkeit der digitalen Bildbearbeitung können sie nicht nur stärker vergrößern, sondern machen auch besondere Farbdarstellungen wie Schwarz-Weiß oder Gelb-Blau, das Speichern von Bildern und das Einblenden einer Leselinie möglich. So eröffnen sie Menschen mit schlechter Sehkraft neue Möglichkeiten und verbessern die Lebensqualität.

Von groß und komfortabel bis klein und handlich

Zu den elektronischen Sehhilfen gehören die klassischen Bildschirmlesegeräte, die zu Hause verwendet werden und für das Lesen längerer Texte, aber auch das Schreiben und Ausfüllen von Formularen geeignet sind. Nahezu die gleichen Funktionen in kompakter Form bieten mobile Leselupen vom Format eines Smartphones, die überall einsetzbar sind. Zwar sind die Preise für elektronische Sehhilfen meist höher als für optische, aber unter bestimmten Voraussetzungen haben sehbeeinträchtigte Menschen Anspruch auf eine Kostenbezuschussung durch die gesetzliche Krankenkasse. Qualifizierte LowVision-Augenoptiker – zu finden unter www.sehbehindertenspezialist.de – übernehmen dabei die Beratung, dazu werden Testberichte für Arzt und Krankenkasse erstellt sowie die komplette Abwicklung mit dem Kostenträger erledigt.

Ausprobieren vor Ort

Ein Besuch beim spezialisierten Optiker lohnt sich meist auch deshalb, weil dort die verschiedenen elektronischen Sehhilfen persönlich ausprobiert und verglichen werden können. So findet man – mit fachlicher Unterstützung – am schnellsten und sichersten das Gerät, dass am besten zu einem passt.

Für den Pflegefall vorsorgen

Am 1. Januar 2017 ist die Reform der sozialen Pflegeversicherung – das Pflegestärkungsgesetz II – in Kraft getreten. Zu den wesentlichen Neuerungen gehört, dass es statt der bisherigen drei Pflegestufen nun fünf sogenannte Pflegegrade gibt. Maßstab für die Einordnung ist nicht mehr die Zeit, die etwa ein Angehöriger oder eine Pflegekraft benötigt, um dem Pflegebedürftigen bei seinen Alltagsaktivitäten zu helfen, sondern der Grad der Selbstständigkeit. Kann der Betroffene noch ohne fremde Hilfe duschen, essen, seine Medikamente einnehmen oder seinen Tag planen? Neu ist auch, dass Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen künftig einheitlich begutachtet werden. Damit profitieren von der Reform zum Beispiel Demenzkranke, die bislang aufgrund ihrer körperlichen Gesundheit nicht als pflegebedürftig galten oder nur eine Einstufung in „Pflegestufe 0“ erhielten.

Zusätzlicher Schutz für den Pflegefall bleibt wichtig

Trotz der neuen Regelungen bleibt der private Vorsorgebedarf unverändert, denn eine angemessene Versorgung – egal ob ambulant oder stationär – ist teuer. Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen oft nicht aus, um die Ausgaben zu decken. Pflegebedürftige müssen daher häufig auf ihr Erspartes zurückgreifen. Ist das eigene Vermögen aufgebraucht, werden in der Regel die Kinder zur Kasse gebeten. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung, wie sie beispielsweise die DEVK anbietet, kann man die finanziellen Risiken einer Pflegebedürftigkeit abfedern. Der Versicherungsnehmer bekommt je nach Tarif ein Tagegeld ausgezahlt, über das er frei verfügen kann. Informationen dazu gibt es unter www.devk.de.

Mit der privaten Absicherung nicht zu lange warten

Experten raten dazu, die private Absicherung nicht zu lange vor sich herzuschieben. Denn einerseits richten sich die Beiträge nach dem Eintrittsalter und Gesundheitszustand, andererseits kann der Pflegefall schnell und abrupt eintreten. Pflegebedürftige, die bereits Leistungen erhalten, werden im Übrigen durch die Reform nicht schlechter gestellt. Durch die automatische Überleitung in die neuen Pflegegrade haben viele Versicherte sogar Anspruch auf höhere Leistungen.

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