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- 4.6.2010: Bei Rente und Hartz IV darf nicht gespart werden
- 30.5.2010: Der Hundertste Tanztee
- 26.4.2010: Sozialverband VdK fordert mehr Geld für Pflege
Empfehlungen
Archive für Dezember 2009
Rosenduft als Gedächtnisstütze
30.12.2009 by dieJenny.
Schlafen fördert die Gedächtnisbildung, diese These dürfte allgemein bekannt sein. Neu ist aber dies: auch Rosenduft hat eine enorme Wirkung auf unser Erinnerungsvermögen – eine durchaus positive. Anscheinend kann er uns helfen, Dinge besser zu behalten. Der Duft von Ölen beruhigt, wie auch Lavendel, warum also sollte der liebliche Geruch von Rosen nicht eine noch positivere Wirkung haben? Ein Forschungsprojekt in Lübeck zeigte: Ein mit Rosenduft parfümierter Raum wurde mit Gegenständen ausgestattet, deren Lage sich einige Versuchspersonen merken sollten. Nachdem sie den Raum verließen, hielten alle Versuchskandidaten ein Schläfchen (dass Schlaf bei der Gedächtnisbildung helfen soll, wissen wir ja bereits) – eine Hälfte mit Rosenduft währenddessen, die andere ohne. Das Ergebnis: Die Duftgruppe konnte sich deutlich besser erinnern, als die „duftlose“ Gruppe.
Ein interessantes Ergebnis. Wenn Sie sich also demnächst zu Hause mit Erinnerungslücken auseinander setzen müssen, versuchen Sie es doch einfach mal mit Rosenduft, schaden kann es schließlich nicht.
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Alter als Chance - demografische Entwicklung
30.12.2009 by dieJenny.
Die Menschen in Deutschland leben heute über 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Und die meisten Seniorinnen und Senioren haben die Chance, die gewonnenen Jahre bei guter Gesundheit aktiv zu gestalten. Sie wollen sich keineswegs aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Sie möchten sich mit dem ganzen Schatz ihrer kulturellen und beruflichen Lebenserfahrung einbringen, mit ihrer Bildung und ihrem Wissen aktiv bleiben. Ihnen dies zu ermöglichen, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Der demografische Wandel erfordert eine neue Bewertung des Alters und damit die Vermittlung realistischer Bilder vom Alter und vom Altern in die Gesellschaft.
Befragungen bestätigen neue Altersbilder
Untersuchungen haben ergeben, dass in keiner anderen Altersgruppe die Ansichten, Lebensentwürfe, Erwartungen und Interessen so verschieden sind wie bei älteren Menschen. Es gibt nicht “die Alten”, Alter bedeutet Vielfalt. Aufgrund von statistischen Daten und Befragungen, die zum Beispiel der Deutsche Alterssurvey und GeroStat bieten, können die politischen und gesellschaftlichen Erfordernisse erkannt und zukunftsgerecht gestaltet werden.
Altenberichte zeigen Potenziale des Alters auf
Das Erkennen des Stellenwertes älterer Menschen bedeutet Akzeptanz und führt zu einem Umdenken bei Entscheidungsträgern in Wirtschaft, Kommunen, Verbänden und bei jedem Einzelnen. Bereits im Fünften Altenbericht zur “Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland” wurde festgestellt, dass die Chancen einer Nutzung von Potenzialen des Alters von den Altersbildern abhängen. Die Sachverständigen-Kommission für den Sechsten Altenbericht wird daher bis 2010 einen Bericht zum Thema “Altersbilder in der Gesellschaft” erarbeiten.
Initiative und Kampagnen unterstützen den Wandel
Mit der Initiative “Erfahrung ist Zukunft” will die Bundesregierung eine gesellschaftliche Debatte anstoßen und notwendige Veränderungen voranbringen. Die Kampagne “Zähl Taten, nicht Falten” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt dieses neue Verständnis vom Alter. Sie ist Teil der Initiative “Alter schafft Neues”.
Beteiligung sichert nachhaltig den Zusammenhalt
Eine starke Beteiligung der Älteren ist auch dringend notwendig, um wirtschaftlichen Wohlstand und soziales Wohlergehen sowohl für die heutige wie auch für zukünftige Generationen auf Dauer zu gewährleisten. Die Bundesregierung hat im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie daher das Thema “Solidarität und Zusammenhalt in Deutschland unter den Bedingungen einer älter werdenden und länger lebenden Bevölkerung” aufgegriffen. Es gilt, das aktive und produktive Alter zu entdecken und zu nutzen - für die Gesellschaft, für die Wirtschaft und die älteren Menschen selbst.
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Initiative “Erfahrung ist Zukunft”
30.12.2009 by dieJenny.
Die Initiative ‘Erfahrung ist Zukunft’
Die Verlängerung der durchschnittlichen Lebenszeit muss als das gewertet werden, was sie im historischen Vergleich ist: als Gewinn für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Die Folgen des demografischen Wandels werden vielfach nocht zu pessimistisch gesehen.
Die Bundesregierung will mit der Initiative “Erfahrung ist Zukunft” auf die sich ergebenden Chancen aufmerksam machen und Wege aufzeigen, wie diese genutzt werden können. Zentral ist hierbei ein neues, realistisches Bild vom Alter und Altern. Die ressortübergreifende Initiative “Erfahrung ist Zukunft” ist offen für Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
Die Initiative setzt auf die Schwerpunkte:
- Lebenslanges Lernen
- Förderung der Gesundheit
- Beschäftigung im Alter
- Existenzgründung durch Ältere
- Freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möchte mit zahlreichen Maßnahmen und Projekten Wege aufzeigen, den demografischen Wandel in den nächsten Jahren für alle Generationen gerecht und insgesamt als Gewinn zu gestalten.
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Demenzerkrankungen weiter steigend
21.12.2009 by admin.
“Demenzerkrankungen sind nach wie vor nicht heilbar. Derzeit leiden in der Bundesrepublik ca. 1,1 Millionen Menschen an einer Demenz. Bis 2050 wird sich ihre Zahl wahrscheinlich verdoppeln. Dabei gibt es eine Reihe möglicher Präventionsmaßnahmen, die allerdings noch viel zu wenig bekannt sind.” Auf diese Tatsache wies Prof. Dr. Ralf Ihl, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie am Krankenhaus Maria Hilf in Krefeld, im Vorfeld eines am 15.10.09 auf der Düsseldorfer REHACARE beginnenden Fachkongresses hin.
Demenzerkrankungen gehören gesellschaftlich nicht nur zu den immer noch tabuisierten Krankheiten, sie sind im Versorgungssystem gleichzeitig auch die teuersten. “Je früher die Diagnose bekannt ist, desto besser kann auch geholfen und dadurch gleichzeitig etwa drei Jahre gewonnen werden”, prognostiziert Prof. Dr. Ralf Ihl. Wichtig sei zudem, das Krankheitsbild genau abzuklären. Denn es könne sein, dass demenzähnliche Symptome auch durch Vitaminmangel oder Depressionen hervorgerufen werden. Zudem könne jeder durch körperliche und geistige Aktivität sein Risiko senken, an einer Demenz zu erkranken. Vorsichtig optimistisch äußerte sich Ihl zum neuen Medikament “Souvenaid”. Das neue Medikament kommt wahrscheinlich im nächsten Jahr auf den Markt.
“Man darf hiervon allerdings keine Wunder erwarten, es ist ein anderer Weg der Behandlung. Weiterhin gilt jedoch: Auch mit ‘Souvenaid’ ist Demenz nicht heilbar.”
Demenzkranke und Pflegende brauchen konkrete Hilfen
“In der gegenwärtigen Situation kommt es deshalb auf zwei Dinge an: Einerseits muss die Grundlagenforschung intensiviert werden. Dies ist u. a. mit der Ansiedlung des Demenzzentrums zur Erforschung der neurodegenerativen Erkrankungen Kernstandort in Bonn und dem weiteren NRW-Standort in Witten/Herdecke geschehen”. Weiterhin kommt es darauf an, so Prof. Ihl weiter, “dass wir die Betroffenen aufklären, die häuslich Pflegenden entlasten und die vorhandenen Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen koordinieren und in entsprechenden Hilfearrangements für die demenzkranken Menschen bündeln”. Hierzu muss die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Versorgungsangeboten gestärkt und die Vernetzung der Anbieter unterschiedlicher Hilfeleistungen verbessert werden. “Positiv hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang”, so Ihl, “die Arbeit der Landesinitiative Demenz- Service Nordrhein-Westfalen.” Gemeinsam haben Landesregierung und Landesverbände der Pflegekassen vor fünf Jahren mit sogenannten Demenz-Servicezentren ein bundesweit einmaliges Informations- und Unterstützungsnetzwerk für Fachleute genauso wie für Betroffene und deren Angehörige geschaffen”, erklärt Ministerialrat Roland Borosch vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.
Derzeit gibt es flächendeckend 11 Demenz-Servicezentren in NRW. Zu Beginn des Jahres 2010 werden zwei neue in den Regionen “Bergisches Land” und “Duisburg-Essen” hinzukommen.
Zurzeit leben rund 300.000 Menschen mit einer Demenz in Nordrhein- Westfalen. Ihre Zahl wird weiter steigen. “Der Ausbau der Demenz- Servicezentren ist vor dem Hintergrund zu begrüßen. Es musste schnell und frühzeitig gehandelt werden, denn es gilt den erheblich teureren Heimaufenthalt durch Begleitung im häuslichen Bereich hinauszuzögern. Wir wollen damit aber auch gleichzeitig für andere Bundesländer ein Zeichen setzen, dass sich mit begrenzten finanziellen Ressourcen etwas für die Verbesserung der Lebenssituation demenzkranker Menschen und für die die Entlastung ihrer Angehörigen bewegen lässt”, resümiert Gunnar Peeters, Leiter des Referates Pflege beim Verband der Ersatzkassen e.V. für die Pflegekassen NRW. “Diese Art der Unterstützung ist nicht nur bundesweit einmalig. Sie findet aufgrund des wohlüberlegten Einsatzes von personellen und finanziellen Mittel mittlerweile auch internationale Beachtung”, so Christine Sowinski, Pflegereferentin beim Kuratorium Deutsche Altershilfe, das die Landesinitiative koordiniert.
Menschen mit Migrationshintergrund nicht vergessen
“Eine ganz besondere Herausforderung sehen Experten in der Betreuung und Versorgung demenzkranker Migrantinnen und Migranten. Mit dem Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Gelsenkirchen unterstützen wir Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser und Ärzte landesweit bei der Beachtung familienorientierter und kultursensibler Besonderheiten bei der Betreuung und Pflege demenzkranker Migrantinnen und Migranten,” so Reinhard Streibel vom Gelsenkirchener Demenz-Servicezentrum. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe und das Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bieten Fachkräften in der Altenhilfe und Pflege Fortbildungsmaßnahmen und Materialien für diesen Bereich an.
Pressemitteilung des Demenz-Service-NRW
Die KarstadtQuelle-Versicherung bietet unter dem Namen „Demenz-Geld“ eine neue Police an. Bescheinigt ein Facharzt, dass der Versicherte an einer mittelschweren oder schweren Demenz leidet, zahlt sie einen monatlichen Betrag. Das höchstmögliche „Demenzgeld“ liegt bei 600 Euro im Monat.
Stiftung Warentest meint: Können Sie vergessen. Ganzer Text hier
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VdK: “Durststrecke” für Rentner verhindern
20.12.2009 by admin.
Ulrike Mascher fordert Abschaffung der Rentendämpfungsfaktoren
Der Sozialverband VdK zeigt sich angesichts der im Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht 2009 angekündigten “Durststrecke” für Rentner besorgt über die künftige Rentenentwicklung.
“Es wird von heute aus in den nächsten sieben Jahren - wenn überhaupt - nur geringe Anpassungen geben”, heißt es in dem Gutachten. Bereits vor drei Wochen hatte die Rentenversicherung zwei Nullrunden und danach bis 2016 nur kleine Erhöhungen vorausgesagt.
“Das sind schlechte Aussichten für Rentnerinnen und Rentner”, erklärte Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland heute in Berlin. Sie forderte die Bundesregierung erneut auf, “Rentner in Zukunft an dem prognostizierten wirtschaftlichen Aufschwung uneingeschränkt teilhaben zu lassen, und Rentenkürzungsfaktoren - wie Riester-, Nachhaltigkeits- und Ausgleichsfaktor - abzuschaffen.”
Mascher: “Die Rentnerinnen und Rentner haben in den letzten sechs Jahren bereits drei Nullrunden in Folge und zusätzliche Belastungen im Gesundheitsbereich hinnehmen müssen. Rentner gehören zu den Bevölkerungsgruppen, die bereits vor der Wirtschaftskrise am kräftigsten zur Kasse gebeten wurden. Jetzt droht angesichts der Koalitionspläne eine weitere erhebliche Belastung für die Rentner in der Kranken- und Pflegeversicherung. Deshalb muss man ihnen wenigstens für die Zukunft wieder Rentensteigerungen analog zur Lohnentwicklung garantieren.”
“Altersarmut ist auf dem Vormarsch”, sagte Mascher. Schon heute betrage die Durchschnittsrente nur 963 Euro bei den Männern und 526 Euro bei den Frauen. Aufgrund der Ausweitung des Niedriglohnsektors und durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit unterbrochene Erwerbsbiographien und dadurch fehlende Beitragsjahre wachse die Gefahr, und zwar für eine immer größer werdende Bevölkerungsgruppe, im Alter nur eine niedrige Rente zu beziehen. (Michael Pausder)
Pressemitteilung des VDK
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Mehr Lebensqualität nach dem Schlaganfall
20.12.2009 by admin.
Neue Therapien auf Rezept mobilisieren Patienten für den Alltag: Ergotherapie für Neurologie und Orthopädie, Physiotherapie für Neurologie sowie tiergestützte Therapie
Therapie in der Neurologie
In der Neurologie werden Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, beispielsweise nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Verletzungen, Querschnittlähmungen, Multiple Sklerose oder Parkinson-Syndrom behandelt.
Therapie in der Orthopädie
Durch Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates kommt es zu Beeinträchtigungen, die sich auf den Alltag der Menschen auswirken und somit die Lebensqualität einschränken können.
Ziel der Ergotherapie und Physiotherapie
Ziel der Behandlungen ist es, die Selbständigkeit der Patienten zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise das Ankleiden ohne Hilfe, das selbständige Einnehmen der Mahlzeiten, das Führen des Haushalts oder das Fortbewegen mit dem Rollstuhl. Die Therapeuten gehen problemorientiert vor und berücksichtigen die individuellen Alltagsanforderungen und persönlichen Ziele der Patienten.
Tiergestützte Therapie
Das Rehazentrum Rosenheim ist „auf den Hund gekommen“. Ein Hund motiviert bei dieser Therapie die Patienten zur Aktivität und auch zur Entspannung. Hunde sind besonders feinfühlig für die Gefühle und Beeinträchtigungen des Menschen. Dies kann vor allem Patienten mit Sprechproblemen helfen, Barrieren abzubauen.
Seit über 10 Jahren werden im Rehazentrum Rosenheim vor allem Krankheitsbilder in der Orthopädie und Traumatologie therapiert. Mit Einführung der neuen Therapien Ergotherapie, Physiotherapie in der Neurologie sowie tiergestützter Therapie, ist dieses Spektrum um die Behandlung in der Neurologie auf Rezeptbasis erweitert worden. Weitere Informationen über das Rehazentrum Rosenheim gibt es im Internet unter www.reha-rosenheim.de.
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