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Archiv der Kategorie Grosseltern
Die meisten Großeltern werden im Alter zwischen 50 und 60 Jahren Oma oder Opa
26.1.2010 by admin.
Die Durchschnitts-Großeltern
Umfrage: Die meisten Großeltern werden im Alter zwischen 50 und 60 Jahren Oma oder Opa
„Mama, Papa, wir bekommen ein Kind!“ – Diesen Satz hören die zukünftigen Großeltern vor allem kurz nach dem 50. Geburtstag. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ herausgefunden hat, erfahren die deutschen Omas und Opas durchschnittlich mit 52 Jahren vom bevorstehenden Ereignis. Die Mehrheit (45,6 %) ist bei Geburt des ersten Enkelkindes im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, doch auch zwischen 40 und 50 ist es keine Seltenheit, dass die eigenen Kinder schon wieder Nachwuchs bekommen (36,0 %). Eher ungewöhnlich ist es hingegen, schon vor dem 40. Geburtstag zur Oma oder zum Opa gemacht zu werden (2,9 %) – bei Frauen ist dies allerdings ein klein wenig häufiger der Fall (4,1 %). Jeder fünfte Großvater (20,5 %) ist hingegen schon über 60 Jahre, wenn das erste Enkelkind geboren wird.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 507 Großmüttern und -vätern.
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Alter als Chance - demografische Entwicklung
30.12.2009 by dieJenny.
Die Menschen in Deutschland leben heute über 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Und die meisten Seniorinnen und Senioren haben die Chance, die gewonnenen Jahre bei guter Gesundheit aktiv zu gestalten. Sie wollen sich keineswegs aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Sie möchten sich mit dem ganzen Schatz ihrer kulturellen und beruflichen Lebenserfahrung einbringen, mit ihrer Bildung und ihrem Wissen aktiv bleiben. Ihnen dies zu ermöglichen, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Der demografische Wandel erfordert eine neue Bewertung des Alters und damit die Vermittlung realistischer Bilder vom Alter und vom Altern in die Gesellschaft.
Befragungen bestätigen neue Altersbilder
Untersuchungen haben ergeben, dass in keiner anderen Altersgruppe die Ansichten, Lebensentwürfe, Erwartungen und Interessen so verschieden sind wie bei älteren Menschen. Es gibt nicht “die Alten”, Alter bedeutet Vielfalt. Aufgrund von statistischen Daten und Befragungen, die zum Beispiel der Deutsche Alterssurvey und GeroStat bieten, können die politischen und gesellschaftlichen Erfordernisse erkannt und zukunftsgerecht gestaltet werden.
Altenberichte zeigen Potenziale des Alters auf
Das Erkennen des Stellenwertes älterer Menschen bedeutet Akzeptanz und führt zu einem Umdenken bei Entscheidungsträgern in Wirtschaft, Kommunen, Verbänden und bei jedem Einzelnen. Bereits im Fünften Altenbericht zur “Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland” wurde festgestellt, dass die Chancen einer Nutzung von Potenzialen des Alters von den Altersbildern abhängen. Die Sachverständigen-Kommission für den Sechsten Altenbericht wird daher bis 2010 einen Bericht zum Thema “Altersbilder in der Gesellschaft” erarbeiten.
Initiative und Kampagnen unterstützen den Wandel
Mit der Initiative “Erfahrung ist Zukunft” will die Bundesregierung eine gesellschaftliche Debatte anstoßen und notwendige Veränderungen voranbringen. Die Kampagne “Zähl Taten, nicht Falten” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt dieses neue Verständnis vom Alter. Sie ist Teil der Initiative “Alter schafft Neues”.
Beteiligung sichert nachhaltig den Zusammenhalt
Eine starke Beteiligung der Älteren ist auch dringend notwendig, um wirtschaftlichen Wohlstand und soziales Wohlergehen sowohl für die heutige wie auch für zukünftige Generationen auf Dauer zu gewährleisten. Die Bundesregierung hat im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie daher das Thema “Solidarität und Zusammenhalt in Deutschland unter den Bedingungen einer älter werdenden und länger lebenden Bevölkerung” aufgegriffen. Es gilt, das aktive und produktive Alter zu entdecken und zu nutzen - für die Gesellschaft, für die Wirtschaft und die älteren Menschen selbst.
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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