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	<title>Best Ager Blog</title>
	<link>http://senioren-blog.badd.de</link>
	<description>Senioren-Blog - Senioren-Forum - Senioren-Zeitung - Generation 50plus</description>
	<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:25:21 +0000</pubDate>
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		<title>Selbsthilfe-Netzwerk für Männer mit Brustkrebs gegründet</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[27.08.10
Bundestagung der Frauenselbsthilfe nach Krebs in Magdeburg
Magdeburg (ct) – „Egal, wohin wir uns nach der Diagnose Brustkrebs wenden, wir Männer sind mit dieser Krankheit eigentlich nie am richtigen Ort“ – das ist die bittere Erkenntnis von Peter J., bei dem vor drei Jahren Brustkrebs diagnostiziert wurde. Er wandte sich an die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>27.08.10<br />
Bundestagung der Frauenselbsthilfe nach Krebs in Magdeburg</p>
<p>Magdeburg (ct) – „Egal, wohin wir uns nach der Diagnose Brustkrebs wenden, wir Männer sind mit dieser Krankheit eigentlich nie am richtigen Ort“ – das ist die bittere Erkenntnis von Peter J., bei dem vor drei Jahren Brustkrebs diagnostiziert wurde. Er wandte sich an die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), die seit 30 Jahren die Interessen von Krebskranken vertritt. Um betroffene Männer zu unterstützen, initiierte die größte deutsche Krebs-Selbsthilfeorganisation heute im Rahmen ihrer Bundestagung in Magdeburg ein bundesweites Netzwerk für Männer mit Brustkrebs. Unterstützt wird sie dabei von der Deutschen Krebshilfe.</p>
<p>„Zurzeit gibt es keine Selbsthilfeorganisation, die sich dieser Patientengruppe annimmt“, erläutert Brigitte Overbeck-Schulte, Bundesvorsitzende der FSH. Aber gerade Männer befänden sich nach der Diagnose Brustkrebs häufig in einer psychologisch äußerst schwierigen Situation. Die Tatsache, dass sie von einer typischen Frauenkrankheit betroffen seien, die zudem die Gefahr einer genetischen Veranlagung in sich berge und somit eventuell auch Familienangehörige beträfe, bedeute eine zusätzliche enorme psychische Belastung. „Hier sind die Angebote der Selbsthilfe - psychosoziale Unterstützung und der Erfahrungsaustausch mit Gleichbetroffenen - sehr wichtig“, so Overbeck-Schulte.</p>
<p>Prinzipiell sind die Heilungschancen von Männern mit Brustkrebs nicht schlechter als die der betroffenen Frauen. Doch die Sterberate bei Männern ist in den vergangenen 25 Jahren im Gegensatz zu der bei Frauen nicht gesunken. Grund dafür: Brustkrebs wird bei Männern häufig zu spät entdeckt, da es kein Früherkennungsprogramm gibt, viele Betroffene aus Scham die Symptome einer Brusterkrankung nicht wahrhaben wollen und die zuständigen Fachärzte – in der Regel Gynäkologen – nicht ihre Ansprechpartner sind. Ist die Diagnose dann gestellt, haben Männer deutlich mehr Probleme als Frauen. „Der Wissensstand bezieht sich auf Studien mit sehr geringer Fallzahl, wie das bei seltenen Erkrankungen häufig der Fall ist“, erklärt Professor Dr. Bernhard Wörmann, zuständig für Leitlinien bei der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie und onkologisch tätig in einer Schwerpunktpraxis in Bremen. Diagnostik und Therapie lehnen sich daher in vielen Aspekten an die Erkenntnisse zur Behandlung von Brustkrebs bei Frauen. Es gibt jedoch relevante Unterschiede im biologischen Verhalten der Tumoren, die bei der Betreuung von Männern zu berücksichtigen sind.“ Wörmann hat auch an einer Leitlinie für die Behandlung von Männern mit Brustkrebs mitgearbeitet. Eine solche Leitlinie unterstützt Ärzte und Patienten bei der Entscheidung über Maßnahmen der Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge einer Krebserkrankung.</p>
<p>„Auf der Bundestagung der FSH werden nun die notwendigen Strukturen entwickelt, innerhalb derer die Männer nicht nur psychosoziale Unterstützung finden, sondern auch ihre Interessen nachhaltig vertreten können“, so Overbeck-Schulte. Dafür stelle die FSH ihre Erfahrungen und Infrastruktur zur Verfügung. Für Frauen mit Brustkrebs habe sich der jahrelange Einsatz bereits bewährt. Das zeigen die Fortschritte in der medizinischen und pflegerischen Versorgung. „Aber auch hier gibt es noch viel zu tun“, stellt Overbeck-Schulte fest. „Nach wie vor sind in der Versorgung von Frauen mit Brustkrebs Fälle von Übertherapien und Unterversorgung sowie eine große Behandlungsvarianz feststellbar.“ Angesichts der immer kürzer werdenden Liegezeiten könne in Brustzentren die psychosoziale Betreuung kaum mehr stattfinden. In der Regel höre die optimale individuelle Versorgung der Frauen zudem mit der Entlassung aus dem Krankenhaus auf. Unzulänglich sei vielfach auch die Aufklärung der Frauen - etwa über Möglichkeiten der plastischen Chirurgie nach einer Brustamputation, Nebenwirkungen von Therapien oder Art, Umfang und Zeitpunkt einzelner Nachsorgemaßnahmen.</p>
<p>„Trotz aller Fortschritte in der Behandlung ist Krebs nach wie vor eine potentiell tödliche Erkrankung“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, in Magdeburg. Daher müsse die Versorgung der Betroffenen auf höchstem Stand des medizinischen Wissens, individuell angepasst, interdisziplinär, aber auch unter Berücksichtigung der seelischen Nöte erfolgen. „Wir begrüßen daher ausdrücklich die Gründung eines Selbsthilfe-Netzwerks für Männer mit Brustkrebs. Dieser Schritt ist lange überfällig und wird von uns, wo immer notwendig, unterstützt“, so Nettekoven.</p>
<p>Die Netzwerkgründung stellt nur eines von vielen Themen auf der Bundestagung der FSH dar, die in diesem Jahr wieder von mehr als 700 Frauen und Männern besucht wird. „Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden interessante Vorträge von Experten aus Praxis und Forschung geboten“, erklärt Brigitte Overbeck-Schulte. „So erhalten unsere Mitglieder das Rüstzeug, um den sich ständig ändernden Herausforderungen in der Beratung und Interessenvertretung auch weiterhin gewachsen zu sein“.<br />
<a href="http://www.krebshilfe.de" target="_blank">Deutsche Krebshilfe e. V.</a></p>
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		<title>Wie lässt sich die Qualität der Palliativmedizin messen?</title>
		<link>http://senioren-blog.badd.de/2010/08/11/wie-laesst-sich-die-qualitat-der-palliativmedizin-messen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 13:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Aachen (db) – Die Palliativmedizin hat die Aufgabe, Schwerstkranke und Sterbende zu begleiten. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Aachen untersucht, unter welchen Voraussetzungen Patienten und ihre Angehörigen mit der Betreuung in dieser letzten Lebensphase zufrieden sind. Dabei werden sowohl körperliche als auch psychosoziale Gesichtspunkte berücksichtigt. Die Deutsche Krebshilfe fördert dieses Projekt mit 260.000 Euro.
Woran ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (db) – Die Palliativmedizin hat die Aufgabe, Schwerstkranke und Sterbende zu begleiten. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Aachen untersucht, unter welchen Voraussetzungen Patienten und ihre Angehörigen mit der Betreuung in dieser letzten Lebensphase zufrieden sind. Dabei werden sowohl körperliche als auch psychosoziale Gesichtspunkte berücksichtigt. Die Deutsche Krebshilfe fördert dieses Projekt mit 260.000 Euro.</p>
<p>Woran ist erkennbar, ob eine palliativmedizinische Betreuung erfolgreich war? Mit dieser Frage beschäftigt sich Professor Dr. Lukas Radbruch. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Aachen. Radbruch und sein Team wollen die notwendigen Bedingungen für eine hochwertige Palliativmedizin zusammenstellen. Hierzu zählt beispielsweise, ob ausreichend Schmerzmedikamente verabreicht werden, wie häufig Flüssigkeit aus dem Bauchraum entfernt werden muss oder auch, wie viel Zeit das Personal für jeden einzelnen Patienten hat. Letztendlich sollen die Erkenntnisse dazu beitragen, die Versorgung von Krebs-Patienten und anderen unheilbar Kranken auf Palliativstationen und in Hospizen zu verbessern.</p>
<p>In der letzten Lebensphase spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Körperliche Empfindungen, wie zum Beispiel Schmerzen, lassen sich messen: Patienten beurteilen sie anhand einer Skala. Doch die Qualität einer palliativmedizinischen Begleitung umfasst weitere Bereiche: „Wie ein Patient Lebensqualität definiert, ist sehr subjektiv“, berichtet Radbruch. Der Wissenschaftler hat herausgefunden, dass schon die einfache Frage „Wie geht es Ihnen heute?“ sehr gute Erkenntnisse liefert. Denn viele Patienten beschreiben auf diese Frage hin auch ihre mentale Verfassung sehr genau, weil sie während des Aufenthaltes auf der Palliativstation viel Vertrauen zu den Mitarbeitern aufgebaut haben. Oftmals liefern auch die Angehörigen weitere wichtige Informationen. Rund drei Monate nach dem Tod des Patienten können sie  zumeist mit dem nötigen Abstand beurteilen, womit der Verstorbene zufrieden war und was ihm gefehlt hat.</p>
<p>Im Rahmen der Studie nutzte die Arbeitsgruppe von Professor Radbruch Interviews und Fragebögen. Außerdem wertet sie die Krankenakten aus. Einbezogen werden sowohl Patienten und ihre Angehörigen als auch Mitglieder des Palliativteams in der jeweiligen Einrichtung. Seit 1999 erhebt die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin regelmäßig, wie Patienten die Behandlung auf Palliativstationen und in Hospizen beurteilen. Dadurch steht den Wissenschaftlern bereits ein umfangreicher Datensatz zur Verfügung. Neben der Klinik für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Aachen sind an diesem Forschungsprojekt Kliniken und Institute in Göttingen, Köln, München, London (Großbritannien) und Sankt Gallen (Schweiz) beteiligt. Ziel ist es, Standards und Leitlinien zu erarbeiten, die in den Palliativstationen und Hospizen deutschlandweit verbindlich eingesetzt werden sollen. „Die gewonnenen Erkenntnisse sollen Palliativpatienten so rasch wie möglich zugute kommen“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.</p>
<p>Palliativmedizin<br />
Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität unheilbar kranker Menschen bis zuletzt zu erhalten. Dazu gehört die Bekämpfung von Schmerzen und anderer Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Atemnot oder Verwirrtheit. Auch psychische, soziale und spirituelle Anliegen rücken verstärkt in den Vordergrund. Die Bezeichnung „Palliativmedizin“ leitet sich vom lateinischen Wort „pallium“ (Mantel oder Umhang) ab und steht für Linderung, Schutz und Wärme. Die Deutsche Krebshilfe e.V. versteht sich als Wegbereiterin der Palliativmedizin in Deutschland: Mit bisher insgesamt rund 60 Millionen Euro hat sie den Aufbau palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen bislang maßgeblich unterstützt und die Aus und Weiterbildung auf diesem Gebiet nachhaltig gefördert. Außerdem gibt die gemeinnützige Organisation umfangreiches Informationsmaterial zum Thema Palliativmedizin heraus. Die Broschüren, DVDs und ein Hörbuch können kostenlos bei der Geschäftsstelle in Bonn oder unter <a href="http://www.krebshilfe.de" target="_blank">www.krebshilfe.de</a> angefordert werden.</p>
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		<title>&#8220;Rente mit 67&#8243; erhöht Armutsrisiko im Alter</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, hat die heutige Forderung des Direktors des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, die Arbeitszeit bis zum 70. Lebensjahr auszuweiten, als utopisch zurückgewiesen. Nach Auffassung des Sozialverbands VdK wird bereits die Einführung der &#8220;Rente mit 67&#8243; das Risiko der Altersarmut in Deutschland erhöhen. &#8220;Wer künftig nicht bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, hat die heutige Forderung des Direktors des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, die Arbeitszeit bis zum 70. Lebensjahr auszuweiten, als utopisch zurückgewiesen. Nach Auffassung des Sozialverbands VdK wird bereits die Einführung der &#8220;Rente mit 67&#8243; das Risiko der Altersarmut in Deutschland erhöhen. &#8220;Wer künftig nicht bis 67 arbeiten kann, weil er zum Beispiel arbeitslos ist, muss für zwei Jahre vorzeitigen Rentenbeginn 7,2 Prozent Abschlag in Kauf nehmen. Eine Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 wäre für die Menschen ein reines Rentenkürzungsprogramm&#8221;, erklärte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland heute in München.</p>
<p>Nur ein Fünftel der 60-jährigen Arbeitslosen schafft wieder den Sprung in die Erwerbstätigkeit, von den 64-Jährigen seien es nicht einmal 10 Prozent, erklärte Mascher. &#8220;So lange nur jeder zweite Betrieb in Deutschland über 50-Jährige beschäftigt, nur jeder dritte über 60-Jährige noch erwerbstätig ist und auch nur 2,5 Prozent der über 55-Jährigen beruflich weitergebildet werden, so lange darf die &#8216;Rente mit 67&#8242; nicht eingeführt werden&#8221;, forderte die VdK-Chefin.</p>
<p>24 Prozent der 55- bis 59-Jährigen müssten aus gesundheitlichen Gründen in Frührente gehen. Mascher: &#8220;Die Erwerbsminderungsrentner hätten dann nicht nur mit ihrer Krankheit oder Behinderung, sondern auch mit hohen Abschlägen bei den Renten zu kämpfen.&#8221;</p>
<p>Der VdK forderte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen auf, die im Gesetz festgehaltene Überprüfungsklausel bei der Anhebung der Regelaltersgrenze ernst zu nehmen und objektiv prüfen zu lassen, ob die Arbeitsmarktbeteiligung Älterer die Einführung der &#8220;Rente mit 67&#8243; rechtfertigt.</p>
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		<title>Werden Sie Senior Experte</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 11:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland bricht jeder fünfte Jugendliche seine Ausbildung vorzeitig ab, oft schon im ersten Lehrjahr – keine guten Nachrichten für den Arbeitsmarkt, aber ein guter Grund zu handeln.
Ende 2008 hat der Senior Experten Service (SES) – eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Bonn – zusammen mit den Spitzenverbänden der deutschen Industrie, des Handwerks und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland bricht jeder fünfte Jugendliche seine Ausbildung vorzeitig ab, oft schon im ersten Lehrjahr – keine guten Nachrichten für den Arbeitsmarkt, aber ein guter Grund zu handeln.</p>
<p>Ende 2008 hat der <a href="http://www.ses-bonn.de" target="_blank">Senior Experten Service</a> (SES) – eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Bonn – zusammen mit den Spitzenverbänden der deutschen Industrie, des Handwerks und der freien Berufe die Initiative VerA aufgelegt. Förderer ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung über sein JOBSTARTER-Programm. VerA steht für Verhinderung von Abbrüchen und Stärkung von Jugendlichen in der Berufsausbildung durch SES-Ausbildungsbegleiter.</p>
<p>Der SES nimmt Anfragen nach Ausbildungsbegleitern von jeder Seite entgegen – von den Auszubildenden selbst, den Beratern bei den Kammern, den Ausbildungsbetrieben und den Berufsschulen. Die Auswahl des Begleiters trifft der SES. Hunderte Expertinnen und Experten engagieren sich für VerA. Sie werden auf ihre Aufgabe konkret vorbereitet und bringen das Fachwissen aus Industrie, Handwerk und vielen technischen, kaufmännischen und sozialen Berufen mit.</p>
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		<title>Deutsche Krebshilfe fördert Studie zur ambulanten Hospizarbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 11:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[03.08.10 „Sterben dort, wo man zuhause ist“ Deutsche Krebshilfe fördert Studie zur ambulanten Hospizarbeit
Augsburg (jti) – Ziel der ambulanten Hospiz- und Palliativarbeit ist es, dass Sterbende ihre letzten Wochen und Tage in vertrauter Umgebung verbringen können. Häufig wissen Betroffene jedoch nichts von dieser Möglichkeit. Darüber hinaus ist die Palliativversorgung in Deutschland bislang noch nicht flächendeckend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>03.08.10 „Sterben dort, wo man zuhause ist“ Deutsche Krebshilfe fördert Studie zur ambulanten Hospizarbeit</p>
<p>Augsburg (jti) – Ziel der ambulanten Hospiz- und Palliativarbeit ist es, dass Sterbende ihre letzten Wochen und Tage in vertrauter Umgebung verbringen können. Häufig wissen Betroffene jedoch nichts von dieser Möglichkeit. Darüber hinaus ist die Palliativversorgung in Deutschland bislang noch nicht flächendeckend in gleich hoher Qualität verfügbar. Gerade in ländlichen Gebieten fehlen entsprechende Angebote. Dies sind die Ergebnisse einer Studie, die Wissenschaftler der Universität Augsburg in Kooperation und mit Unterstützung des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) durchgeführt haben. Die Deutsche Krebshilfe unterstützte die Studie mit 145.000 Euro.</p>
<p>„Mein Mann ist friedlich zuhause gestorben. Das hatte er sich sehr gewünscht und für mich und unsere Kinder war es auch tröstlich“, erzählt die Ehefrau eines kürzlich verstorbenen Darmkrebs-Patienten. „Ohne die Unterstützung durch den ambulanten Hospizdienst wäre das bestimmt nicht möglich gewesen.“ Viele Menschen haben den Wunsch, dort zu sterben, wo sie zuhause sind. Die ambulante Hospiz- und Palliativarbeit in Deutschland trägt diesem Bedürfnis Rechnung. Jetzt haben Wissenschaftler der Universität Augsburg diese Form der Sterbebegleitung untersucht.</p>
<p>„Die meisten Menschen haben leider nur recht diffuse Vorstellungen von dem, was ein Hospiz eigentlich ist und was ambulante Palliativdiensten anbieten können“, sagt Werner Schneider, Soziologe an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg und Experte für Sterben und Tod aus gesellschaftswissenschaftlicher Perspektive. Schneider leitete die Studie zur ambulanten Hospizarbeit. „In den Köpfen vieler Menschen ist das Wort ‚Hospiz’ immer noch gleichgesetzt mit ‚in Kürze sterben’. Daher nehmen Angehörige häufig erst Kontakt mit einem Hospizdienst auf, wenn der Betroffene bereits im Sterben liegt. Dann können sich die Hospiz-Mitarbeiter aber nicht mehr so gut auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen einstellen“, so Schneider. Er fordert daher eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit für die ambulante Sterbebegleitung. Ärztinnen und Ärzte könnten dabei als ‚Türöffner’ wirken, indem sie Patienten und Angehörige über Hospizdienste informieren und eine Kontaktaufnahme empfehlen.</p>
<p>Obwohl prinzipiell jeder Sterbende Anspruch auf eine palliativmedizinische Betreuung hat, kann diesem Anspruch in der Praxis noch nicht überall Rechnung getragen werden – so ein weiteres Ergebnis der Studie. Vor allem in ländlichen Gebieten ist es oft nicht möglich, Schwerstkranken ein Sterben zuhause zu ermöglichen. Dies liegt einerseits an der Organisation der Dienste, zum anderen an fehlender Infrastruktur auf dem Land: Gerade dort gibt es weit mehr rein ehrenamtlich organisierte Dienste, die nicht auf eine Infrastruktur wie in der Stadt zurück greifen können. In der Stadt jedoch führt allein das Vorhandensein von stationären Hospiz- und Palliativeinrichtungen zu mehr ‚Hospitalisierung’. Hier sehen die Wissenschaftler um Schneider noch großen Handlungsbedarf: „Wir müssen die Strukturen für die ambulante Palliativarbeit dringend weiter ausbauen, denn die Möglichkeiten, Menschen ein Sterben zuhause zu ermöglichen, sind noch längst nicht ausgeschöpft.“</p>
<p>Die Deutsche Krebshilfe setzt sich seit mehr als 25 Jahren für den Auf- und Ausbau der palliativmedizinischen Versorgung in Deutschland ein. Sie ist Wegbereiterin der Palliativmedizin und hat bereits in den 1980-er Jahren Hospize und Palliativstationen finanziell unterstützt. In ihrem aktuellen Förderschwerpunktprogramm unterstützt die Deutsche Krebshilfe unter anderem  zahlreiche stationäre und ambulante palliativmedizinische Dienste sowie Projekte auf dem Gebiet der Versorgungsforschung. „Palliativmedizin und Hospizarbeit sind aktive Lebenshilfe – und damit eine echte Alternative zur Sterbehilfe. Die Deutsche Krebshilfe setzt sich dafür ein, die Palliativmedizin und die Hospizversorgung in Deutschland weiter auszubauen“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Auch die Ergebnisse der Augsburger Studie werden in unsere Überlegungen zu weiteren Fördermaßnahmen oder auch gesundheitspolitischen Aktivitäten einfließen“, so Nettekoven.</p>
<p>Der DHPV vertritt als Dachverband von nahezu 1.000 Hospiz- und Palliativeinrichtungen die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen gegenüber Politik und Gesundheitswesen. „Beim weiteren Ausbau der Strukturen muss die Vielfalt der allgemeinen und spezialisierten Versorgung berücksichtigt werden“, betont Dr. Birgit Weihrauch, Vorsitzende des Verbandes.</p>
<p>Palliativmedizin und Hospizarbeit - Hintergrundinformationen</p>
<p>Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität unheilbar kranker Menschen bis zuletzt zu erhalten. Dazu gehört die Bekämpfung von Schmerzen und anderen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Atemnot oder Verwirrtheit. Auch psychische, soziale und spirituelle Anliegen rücken verstärkt in den Vordergrund. Die Deutsche Krebshilfe versteht sich als Wegbereiterin der Palliativmedizin und der Hospizbewegung in Deutschland: Mit insgesamt rund 60 Millionen Euro hat sie den Aufbau palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen bislang maßgeblich unterstützt und die Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet nachhaltig gefördert. Außerdem gibt die gemeinnützige Organisation umfangreiches Informationsmaterial zum Thema Palliativmedizin heraus. Die Broschüren, DVDs und ein Hörbuch können kostenlos bei der Geschäftsstelle in Bonn angefordert oder unter <a href="http://www.krebshilfe.de" target="_blank">www.krebshilfe.de</a> heruntergeladen werden.</p>
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		<title>VdK warnt vor Abschaffung der Rentengarantie</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 13:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, weist den Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf das Schärfste zurück, die 2009 beschlossene Rentengarantie wieder abzuschaffen. Mascher wörtlich: &#8220;Durch drei Nullrunden in Folge und zwei Mini-Rentenerhöhungen haben die Rentnerinnen und Rentner bereits zwischen 2004 und 2009 erhebliche Kaufkraftverluste hinnehmen müssen. Durch die Nullrunden 2010 und 2011 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, weist den Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf das Schärfste zurück, die 2009 beschlossene Rentengarantie wieder abzuschaffen. Mascher wörtlich: &#8220;Durch drei Nullrunden in Folge und zwei Mini-Rentenerhöhungen haben die Rentnerinnen und Rentner bereits zwischen 2004 und 2009 erhebliche Kaufkraftverluste hinnehmen müssen. Durch die Nullrunden 2010 und 2011 sowie die zu erwartenden erheblichen Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung werde sich der Wertverlust der Rente weiter fortsetzen. Deswegen brauchen die Rentner die Garantie, dass wenigstens der Zahlbetrag ihrer Altersbezüge nicht gekürzt werden kann.&#8221;</p>
<p>Auf die Aussage Brüderles, es werde dauerhaft nicht funktionieren, die Rentenentwicklung von der Lohnentwicklung abzukoppeln, entgegnete die VdK-Präsidentin: &#8220;Die Renten entwickeln sich schon lange nicht mehr analog zu den Löhnen. Rentenkürzungsfaktoren, wie Riesterfaktor, Nachhaltigkeits- und Ausgleichsfaktor haben die Rentner über Jahre hinweg von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt. Deshalb ist die Rentenschutzklausel, die zumindest eine Kürzung des Rentenzahlbetrags verhindert, das Mindeste, worauf Rentner sich in Zukunft verlassen können müssen.&#8221; Darüber hinaus fordert der VdK die Abschaffung der Kürzungsfaktoren bei der Rentenanpassung.</p>
<p>Das Argument von Minister Brüderle, &#8220;die Renten müssen zunächst erwirtschaftet werden&#8221;, löse bei den Rentnern Verärgerung und Verbitterung aus. Mascher: &#8220;Die Rente ist kein sozialpolitischer Gnadenakt des Staates, sondern ist der Lohn für die Lebensleistung von 20 Millionen Menschen, die jahrzehntelang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt haben.&#8221;</p>
<p>&#8220;Der VdK hat die Rentengarantie im letzten Jahr für seine 1,5 Millionen Mitglieder und die 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner erkämpft und werde in Form von öffentlichen Protesten erheblichen Widerstand leisten, sollte die Bundesregierung die Rentenschutzklausel im Zuge der Haushaltssanierung zur Disposition stellen&#8221;, kündigte die VdK-Präsidentin an. (Michael Pausder, Pressesprecher)</p>
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		<title>Zuschuss für den Treppenlift. Staat foerdert seniorengerechten Umbau von Wohnungen</title>
		<link>http://senioren-blog.badd.de/2010/06/17/zuschuss-fur-den-treppenlift-staat-foerdert-seniorengerechten-umbau-von-wohnungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Bonn, 29.05.10 Obwohl durch den demografischen Wandel der Bedarf stetig steigt, gibt es in Deutschland gerade mal 250.000 Wohnungen, die den Maßstäben altersgerechten Wohnens genügen. Marktexperten gehen davon aus, dass allein bis 2020 mindestens weitere 800.000 Wohnungen altersgerecht angepasst oder neu errichtet werden müssen. Denn die Anzahl älterer Menschen, die an Gehbehinderungen und anderen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bonn, 29.05.10 Obwohl durch den demografischen Wandel der Bedarf stetig steigt, gibt es in Deutschland gerade mal 250.000 Wohnungen, die den Maßstäben altersgerechten Wohnens genügen. Marktexperten gehen davon aus, dass allein bis 2020 mindestens weitere 800.000 Wohnungen altersgerecht angepasst oder neu errichtet werden müssen. Denn die Anzahl älterer Menschen, die an Gehbehinderungen und anderen, die Mobilität einschränkenden Gebrechen leiden, wächst unaufhaltsam. Der Wunsch, in einer solchen Situation in der vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben, ist dabei allen gemein. Aber der notwendige Umbau kostet Geld. Seit Anfang Mai unterstützt der Staat altersgerechte Umbaumaßnahmen mit einem Zuschuss.</p>
<p>Antragsberechtigt sind private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen, aber auch Mieter. Bedingung ist, dass der Antragsteller mindestens 6.000 Euro investiert. Der Zuschuss beträgt fünf Prozent der förderfähigen Investitionskosten bei maximal 2.500 Euro pro Wohneinheit. Das zuständige Bundesbauministerium fördert beispielsweise barrierefreie und -reduzierte Zugänge zu Gebäuden und Wohnungen. Dazu zählen die Überbrückung von Stufen, der Abbau von Schwellen sowie der Einbau von Treppenliften und Aufzügen. Dazu gehört aber auch der notwendige Umbau von Bad oder Küche.</p>
<p>„Der Verbleib in den eigenen vier Wänden ist für das psychische Wohlergehen älterer Menschen von eminenter Wichtigkeit und fördert darüber hinaus die Bereitschaft und Fähigkeit zur Selbsthilfe. Hierdurch kann ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben mit gewohnter Lebensqualität bis ins hohe Alter sichergestellt werden“, meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbands für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz BGV. „Deshalb sollte man schon frühzeitig bei allen Umbaumaßnahmen auch an altersgerechte Verbesserungen denken. Wohnungen, die barrierearm sind, werden zudem an Wert gewinnen“, so Hackler.</p>
<p>Die Zuschüsse können im Internet unter www.kfw.de/altersgerecht-umbauen-zuschuss beantragt werden. Der BGV hat in dem kostenlosen Ratgeber „Barrierefrei bauen und wohnen“ die wichtigsten Aspekte von der Planung bis zur Finanzierung zusammengefasst. Bestelladresse: BGV, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Broschürenbestellung im Internet unter www.bgv-barrierefrei.de</p>
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		<title>Bei Rente und Hartz IV darf nicht gespart werden</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 09:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, bezeichnete den Vorschlag des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, im Zuge der Haushaltssanierung auch bei Hartz IV und den Renten zu sparen, als &#8220;völlig verfehlt&#8221;.
Sie warnte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble davor &#8220;der Versuchung zu erliegen, im Sozialhaushalt zu kürzen, nur weil dieser der größte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, bezeichnete den Vorschlag des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, im Zuge der Haushaltssanierung auch bei Hartz IV und den Renten zu sparen, als &#8220;völlig verfehlt&#8221;.</p>
<p>Sie warnte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble davor &#8220;der Versuchung zu erliegen, im Sozialhaushalt zu kürzen, nur weil dieser der größte ist. Hier geht es um Leistungen wie Renten und Arbeitslosengeld I und II, auf die über 25 Millionen Menschen existentiell angewiesen sind&#8221;. Mascher: &#8220;Es gibt keine Bevölkerungsgruppen, die bereits vor der Finanzkrise größere Einkommenseinbußen zu verkraften hatten als die Rentner und die Arbeitslosen. Die Rentner haben seit 2004 drei Nullrunden und höhere Zuzahlungen im Gesundheitsbereich hinnehmen müssen. Auch dieses und nächstes Jahr sind Nullrunden bei der Rentenanpassung bereits sicher.&#8221;</p>
<p>Ebenfalls starke Einkommensverluste, so die VdK-Präsidentin, mussten seit Einführung von Hartz IV im Jahr 2005 die Arbeitslosen hinnehmen. Alle Menschen, die auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen seien, wie zum Beispiel Alleinerziehende und Kinder, müssten mit Regelsätzen zwischen 215 Euro (Kleinkind) und 359 Euro (Erwachsener) ihren Lebensunterhalt bestreiten. Mascher: &#8220;Diese Menschen leben jetzt bereits unterhalb der Armutsgrenze. Wenn Herr Keitel ausgerechnet von diesen Gruppen Opfer verlangt, mit der Begründung, &#8216;dass alle Bürger solidarisch zur Sanierung der Staatsfinanzen beitragen müssen&#8217;, dann stellt er das Solidaritätsprinzip auf den Kopf. Gerade in Krisenzeiten muss gelten, dass starke Schultern mehr tragen müssen als schwache. Sozialkürzungen müssen deshalb tabu sein.&#8221;</p>
<p>&#8220;Unser Staat braucht Mehreinnahmen zum Beispiel durch Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Auch die Vermögensteuer muss wieder kommen. Zur Bewältigung der Krise müssen auch in Deutschland Bürger mit großen Einkünften und Vermögen stärker herangezogen werden, so wie das in den USA schon lange üblich ist. Auch eine deutliche Anhebung des Spitzensteuersatzes von derzeit 42 Prozent wäre das richtige Signal. In den 90er Jahren lag dieser noch bei 53 Prozent. Hier gibt es noch reichlich Spielraum, um höhere Steuereinnahmen zu erzielen, damit der Staat seine sozialen Aufgaben auch in Krisenzeiten erfüllen kann&#8221;, sagte die VdK-Präsidentin. (Michael Pausder, Pressesprecher)</p>
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		<title>Der Hundertste Tanztee</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 11:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dieJenny</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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„70. Mit 70 begegne ich hier doch niemandem mehr. Das lohnt sich gar nicht. Wer weiß, wie lang ich noch hier bin! Und um Gottes Willen, alle Männer in meinem Alter sind doch ohnehin verheiratet oder so nah am Tod, dass sie ihn schon riechen können. Wie auch alle anderen. Nein danke. Nicht [...]]]></description>
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<p>„70. Mit 70 begegne ich hier doch niemandem mehr. Das lohnt sich gar nicht. Wer weiß, wie lang ich noch hier bin! Und um Gottes Willen, alle Männer in meinem Alter sind doch ohnehin verheiratet oder so nah am Tod, dass sie ihn schon riechen können. Wie auch alle anderen. Nein danke. Nicht mit mir. Ungefähr so sah es bis vor einem halben Jahr in meinem Kopf aus. Hilde, mach Dir nichts vor sagte ich mir, da ist nichts mehr, die guten Tage sind vorbei. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke ist das verdammt albern oder? Allein bleiben nur weil ich schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hab? Nachdem mich meine Nachbarn aus dem Haus für betreutes Wohnen, in dem ich seit nun 2 Jahren zufrieden wohne, wochenlang bearbeitet und schließlich überredet haben, mit zum Tanztee – Tanztee da fühlt man sich ja direkt noch älter!-zu kommen, bin ich also mit. Ich war eigentlich schon nach 5 Minuten kurz vorm Gehen, aber meinen Freunden zuliebe bin ich geblieben. Da hab ich auch Hans kennen gelernt. Beim ersten Tanztee. Romantik frisch aus dem Leben gegriffen und mich auserwählt. Und das mit 70. Zwei oder Drei Tänze und wir verstanden uns auf Anhieb. Trafen uns in der folgenden Woche. Ein Date. Mit 70. Fühlt sich an wie nochmal 25 sein. Tolles Gefühl. Hans war der erste Mann, mit dem ich mich nach dem Tod meines Gatten vor 10 Jahren traf. Jetzt ist er mein Freund. Mein Begleiter, mein Liebhaber. Mein Freund eben. Und das mit 70.“</p>
<p>„Mein gefühlter Hundertster Tanztee. Sonntagnachmittag. Es sind oft die gleichen Menschen hier. Die kenn ich schon. Nette Menschen. Ich komm gern hier her, einfach um sich mal nett zu unterhalten in guter Atmosphäre. Die Richtige war noch nicht dabei, aber das muss auch nicht sein. Ich bin mittlerweile 75 und bereits seit 20 Jahren allein. Nette Gespräche reichen vollkommen aus. Aber heute betritt ein neues Gesicht den Raum. Unsicher und wunderschön. Das ist die Hilde. Sie lerne ich hier kennen. Auf meinem Hundertsten Tanztee. Nach Zwei Tänzen ist alles klar für mich. Die soll es nun sein. Tolles Gefühl. Hat lange gedauert, aber es fühlt sich dadurch nur noch besser an. Manchmal muss man eben Geduld haben, das war doch auch nicht anders als wir 18 waren oder? Irgendwann kam jemand, der einem Schmetterlinge in den Bauch zauberte. Aber eben nicht sofort, sondern vielleicht auch erst ein paar Jahre später. Ich meinem Fall Hundert Tanztees später. Das warten hat sich gelohnt…!“</p>
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		<title>Sozialverband VdK fordert mehr Geld für Pflege</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 14:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>

		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sozialverband VdK fordert mehr Geld für Pflege
Leistungen von Angehörigen und Pflegekräften besser honorieren
Eine deutliche Anhebung der Sätze für die häusliche Pflege sowie den zügigen Ausbau professioneller Beratungsinstitutionen und von Tagespflegeeinrichtungen forderte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Rande einer pflegepolitischen Veranstaltung des Sozialverbands VdK in der Evangelischen Akademie in Tutzing.
Zu einer zukunftsfähigen Pflegepolitik gehöre auch die Aufwertung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sozialverband VdK fordert mehr Geld für Pflege<br />
Leistungen von Angehörigen und Pflegekräften besser honorieren</p>
<p>Eine deutliche Anhebung der Sätze für die häusliche Pflege sowie den zügigen Ausbau professioneller Beratungsinstitutionen und von Tagespflegeeinrichtungen forderte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Rande einer pflegepolitischen Veranstaltung des Sozialverbands VdK in der Evangelischen Akademie in Tutzing.</p>
<p>Zu einer zukunftsfähigen Pflegepolitik gehöre auch die Aufwertung des Berufsbilds der Pflege. Außerdem erteilte sie den wieder in die Diskussion gebrachten Plänen für eine kapitalgedeckte Pflegeversicherung eine deutliche Absage: &#8220;Das wäre der Abschied aus unserem bewährten solidarischen System und würde für Millionen von Versicherten eine ungewisse Zukunft bedeuten. Ich wundere mich, dass nach den bitteren Erfahrungen der Finanzkrise die Idee der Kapitaldeckung immer noch nicht verworfen wurde.&#8221;<br />
&#8220;Sparsamkeit&#8221;, so die VdK-Präsidentin weiter, &#8220;darf nicht der Maßstab im Umgang mit Pflegebedürftigen sein.&#8221; Es müsse ins Bewusstsein aller Verantwortlichen dringen, dass Menschen, die krank sind und dauerhaft Hilfe brauchen, selbstverständlich ein Recht auf Teilhabe in der Gesellschaft haben. &#8220;Es geht um die Würde der pflegebedürftigen Menschen, also um die Umsetzung eines Grundrechts.&#8221;</p>
<p>Mascher warnte davor, bei der Pflege der Zukunft allzu sehr &#8220;auf die stille und meist weibliche Reserve&#8221; der Angehörigen zu setzen und damit auf die kostengünstigste Lösung. Sie kritisierte in diesem Zusammenhang die fehlende Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Weder gibt es tragfähige Konzepte zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege noch werden Angehörige angemessen finanziell unterstützt, wenn sie die Pflege ihrer Eltern oder Ehepartner übernehmen.<br />
Pflege wird eine Schlüsselrolle in unserer zukünftigen Gesellschaft spielen. Schon heute ist der Umsatz der Gesundheits- und Pflegebranche genauso hoch wie der der deutschen Automobilindustrie. Gerade in Pflegeheimen bleiben aber viele Stellen unbesetzt. &#8220;Die Branche muss ihr Stiefkind-Image verlieren&#8221;, forderte Mascher. Dazu gehören eine angemessene Entlohnung und deutlich bessere Arbeitsbedingungen. (Michael Pausder)</p>
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