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- 27.8.2010: Selbsthilfe-Netzwerk für Männer mit Brustkrebs gegründet
- 11.8.2010: Wie lässt sich die Qualität der Palliativmedizin messen?
- 11.8.2010: "Rente mit 67" erhöht Armutsrisiko im Alter
- 3.8.2010: Werden Sie Senior Experte
- 3.8.2010: Deutsche Krebshilfe fördert Studie zur ambulanten Hospizarbeit
- 26.7.2010: VdK warnt vor Abschaffung der Rentengarantie
- 17.6.2010: Zuschuss für den Treppenlift. Staat foerdert seniorengerechten Umbau von Wohnungen
- 4.6.2010: Bei Rente und Hartz IV darf nicht gespart werden
- 30.5.2010: Der Hundertste Tanztee
- 26.4.2010: Sozialverband VdK fordert mehr Geld für Pflege
Empfehlungen
Probleme mit der Verdauung
11.3.2010 von dieJenny.
Etwa ein Drittel der Menschen über 60 haben mit einem trägen Darm zu kämpfen. Diesen wieder in Schwung zu bringen ist meist eine leichte Übung.
Der Verzehr von Gemüse, faserreichem Obst und Vollkornprodukten kann sehr fördernd wirken. Sollte das nicht reichen, helfen noch besser Weizenkleie, Leinsamen und Flohsamenschalen auf dem Ernährungsplan. Aber die Umstellung sollte langsam geschehen, da es sonst zu Blähungen kommen kann.
Viel Trinken ist ebenfalls wichtig, am Besten Wasser oder Tee. Der Dickdarm entzieht dem Nahrungsbrei das Wasser. Wer wenig trinkt, bewirkt auf Dauer eine Stuhlverhärtung, die zu Verstopfung führen kann. Empfohlen ist auch ein Glas warmes Wasser am Morgen auf den leeren Magen, das habe bei vielen schon eine leichtabführende Wirkung.
Bewegung ist ebenfalls wichtig, denn der Darm macht jede Bewegung des Körpers mit und wird so auf Trab gebracht. Sportmuffel sollten es mit einer halben Stunde spazieren am Tag probieren.
Wer viel liegt oder sitzt, sollte jeden Tag 20 Minuten vor dem Frühstück eine Darmmassage durchführen. Mit langsam kreisenden Bewegungen auf dem Bauch sollte mit der flachen Hand Druck auf den Dickdarm ausgeübt werden. Die Hand beginnt am rechten unteren Bauch, wandert Richtung Nabel, quer über den Bauch und links wieder abwärts.
Zu guter Letzt helfen natürlich Abführmittel. Hier sollte sich der Betroffene von seinem Arzt beraten lassen, da es viele verschiedene Produkte gibt, die an verschiedenen Stellen des Körpers wirken.
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Die meisten Großeltern werden im Alter zwischen 50 und 60 Jahren Oma oder Opa
26.1.2010 von admin.
Die Durchschnitts-Großeltern
Umfrage: Die meisten Großeltern werden im Alter zwischen 50 und 60 Jahren Oma oder Opa
„Mama, Papa, wir bekommen ein Kind!“ – Diesen Satz hören die zukünftigen Großeltern vor allem kurz nach dem 50. Geburtstag. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“ herausgefunden hat, erfahren die deutschen Omas und Opas durchschnittlich mit 52 Jahren vom bevorstehenden Ereignis. Die Mehrheit (45,6 %) ist bei Geburt des ersten Enkelkindes im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, doch auch zwischen 40 und 50 ist es keine Seltenheit, dass die eigenen Kinder schon wieder Nachwuchs bekommen (36,0 %). Eher ungewöhnlich ist es hingegen, schon vor dem 40. Geburtstag zur Oma oder zum Opa gemacht zu werden (2,9 %) – bei Frauen ist dies allerdings ein klein wenig häufiger der Fall (4,1 %). Jeder fünfte Großvater (20,5 %) ist hingegen schon über 60 Jahre, wenn das erste Enkelkind geboren wird.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 507 Großmüttern und -vätern.
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Sozialverband VdK warnt vor wachsender Armut älterer Frauen
21.1.2010 von admin.
Zusatzbeiträge belasten einseitig Arbeitnehmer und Rentner
Sozialverband VdK warnt vor wachsender Armut älterer Frauen
Als “bittere Pille für Arbeitnehmer und Rentner” bezeichnete Ulrike Mascher, die Präsidentin des Sozialverbands VdK, die bevorstehenden Zusatzbeiträge in der Gesetzlichen Krankenversicherung. “Ausgerechnet diejenigen, die durch Lohneinbußen und Rentennullrunden ohnehin Kaufkraftverluste hinzunehmen haben, werden durch die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen überproportional belastet. Arbeitgeber bleiben außen vor”, sagte die VdK-Präsidentin. Für Rentner, so der VdK, seien 8 Euro Zusatzbeitrag im Monat “viel Geld”.
“Jede dritte alleinstehende Rentnerin ist jetzt schon akut von Armut bedroht. Rentnerinnen und Rentner werden künftig noch häufiger vor die Wahl gestellt: Kaufe ich mir etwas Gesundes zum Essen oder ein zuzahlungspflichtiges Medikament”, erklärte Mascher.
Wer jetzt allerdings den Gesundheitsfonds mit seinen Zusatzbeiträgen durch eine einkommensunabhängige Kopfpauschale für alle gesetzlich Krankenversicherten - vom Pförtner bis zum Generaldirektor - ersetzen will, würde “den Teufel mit dem Beelzebub austreiben”, sagte die VdK-Chefin und warnte die Bundesregierung und insbesondere Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler vor einem radikalen Systemwechsel in der Gesetzlichen Krankenversicherung, der die Entsolidarisierung der Gesellschaft vorantreiben würde. Es gebe noch genügend Einsparpotential im Gesundheitssystem, “insbesondere bei den unnötigen Doppel- und Mehrfachuntersuchungen und bei den im internationalen Vergleich völlig überhöhten Arzneimittelpreisen in Deutschland”, sagte die VdK-Chefin. (Michael Pausder)
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Treppenlifte - Kaufen oder mieten?
13.1.2010 von admin.
Die Investition in einen Treppenlift ist für einen Menschen mit Gehbehinderung zweifellos der Schritt in ein verbessertes Leben. Ein Treppenlift im Eigenheim erhöht die Lebensqualität und schenkt Mobilität und Selbstständigkeit. Diese gewonnenen Eigenschaften stärken vor allem das Selbstbewusstsein der bedürftigen Person. Die Person ist nicht mehr an ihren Helfer gebunden und kann sich selbstständig und frei in den eigenen vier Wänden bewegen. Die Anschaffung der Treppenlifte erhöht somit die Motivation im Alltag dieser Personen. Bevor ein Treppenlift jedoch gekauft werden kann, muss das nötige Kapital zur Verfügung stehen. Treppenliftmodelle sind nicht billig und müssen dazu teuer installiert werden. Hierbei tritt somit einmalig ein hoher Fixkostenbeitrag auf, welcher vom Käufer bezahlt werden muss. Da dieses für einen Durchschnittsverdiener nicht aus dem Stand möglich ist, gibt es Angebote einen Treppenlift mieten zu können oder ihn direkt zu kaufen und in Raten zu bezahlen.
Das Mieten eines Treppenliftes
Durch einen Mietvertrag wird die Anschaffung eines Treppenliftes für jeden Bedürftigen bezahlbar. Es können mit dem Verkäufer günstige Monatsraten vereinbart werden und der Vertrag kann mit einer langen Laufzeit abgeschlossen werden. Daraus resultieren günstige Monatsraten, welche sogar mit einem Wert von unter 100 Euro möglich sind. Der einzige Nachteil dieses Vertrags ist, dass man diese monatlichen Fixkosten lange zahlen muss und daher nicht sofort wieder über das volle bisherige Monatseinkommen verfügen kann.
Der Kauf eines Treppenliftes
Wenn das nötige Geld vorhanden ist, kann der Treppenlift natürlich direkt gekauft werden. Hierbei hilft es besonders, wenn sich der Bedürftige in einer Pflegestufe der Pflegekasse befindet. In diesem Fall wird der Kauf eines Treppenliftes von der Pflegekasse stark subventioniert.
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Darmkrebs: Jährliche Darmspiegelung verbessert Heilungschancen
2.1.2010 von admin.
Jährliche Darmspiegelung verbessert Heilungschancen
Deutsche Krebshilfe e. V. – Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsart in Deutschland: 37.000 Männer und 36.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu daran. Zwei bis drei Prozent dieser bösartigen Darmtumoren sind erblich bedingt. Diese Krebsform wird erbliches kolorektales Karzinom ohne Polyposis (HNPCC) oder auch Lynch-Syndrom genannt. Die Deutsche Krebshilfe fördert seit zehn Jahren ein Verbundprojekt zum Thema „Erblicher Darmkrebs“. Im Rahmen dieses Projektes begleiten Ärzte und Wissenschaftler Risiko-Patienten mit Gentests, Beratungsgesprächen und regelmäßigen Untersuchungen. Ziel der Ärzte und Forscher ist es, ein geeignetes Programm zur Darmkrebs-Früherkennung für diese Personengruppe zu entwickeln.
Erblicher Darmkrebs ist auf Veränderungen (Mutationen) im Erbgut zurückzuführen, die an die Nachkommen weitergegeben werden können. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit erkranken die Träger dieser fehlerhaften Gene im Laufe ihres Lebens an Darmkrebs – häufig noch vor dem 50. Lebensjahr. Auch das Risiko für verschiedene andere Tumoren ist erhöht. Bislang sind vier so genannte Reparaturgene bekannt, deren Veränderungen für die Entstehung von HNPCC verantwortlich sind. Diese Gene haben die Aufgabe, Fehler in der Erbsubstanz zu erkennen und zu korrigieren. Funktioniert diese Reparatur nicht, können Tumoren entstehen.
Die Forscher des Verbundes untersuchten im Rahmen einer Studie mehr als 1.000 Hochrisiko-Patienten für HNPCC. Über einen Zeitraum von durchschnittlich drei Jahren wurde der Darm aller Studienteilnehmer jährlich gespiegelt. Die Ergebnisse der Langzeitstudie wurden jetzt in der Zeitschrift Clinical Gastroenterology and Hepatology veröffentlicht. Der einjährige Abstand zwischen den Untersuchungen erwies sich gegenüber längeren Untersuchungs-Intervallen als eindeutig überlegen, weil die nachgewiesenen Tumoren ein früheres Stadium hatten. Die Autoren empfehlen daher Hochrisiko-Patienten für HNPCC, jährlich Darmspiegelungen vornehmen zu lassen, weil dies die Heilungschancen verbessert.
Bei der Darmspiegelung entfernen die Ärzte gutartige Vorstufen von Darmkrebs. Auch die anderen von Krebs bedrohten Organe werden überwacht. „In Zukunft wollen wir die Früherkennung dem individuellen Risiko des Patienten anpassen. Hierzu zählt, das optimale Alter für den Beginn und das Ende der Untersuchungen zu bestimmen und die Intervalle zwischen den Darmspiegelungen und weiteren klinischen Untersuchungen je nach Lebensalter unterschiedlich festzulegen. Deshalb müssen die Hochrisiko-Patienten weiterhin im Rahmen der Studie beobachtet werden“, sagt Professor Dr. Peter Propping. Er ist Sprecher des Verbundes und ist wissenschaftlich am Institut für Humangenetik der Universität Bonn tätig.
Die Deutsche Krebshilfe fördert das Verbundprojekt zum Familiären Darmkrebs seit 1999 mit bisher 14 Millionen Euro. In diesem Rahmen entstand die weltweit größte und am besten charakterisierte Personengruppe, zu der sowohl Patienten mit erblichem Darmkrebs als auch gesunde Risikopersonen gehören. Die Studienteilnehmer werden von einem interdisziplinären Team aus Ärzten und Wissenschaftlern kompetent beraten und betreut. Beteiligt sind insgesamt sechs Universitäts-Standorte in Deutschland: Bochum, Bonn, Dresden, Düsseldorf, Heidelberg und München/Regensburg. Eine Dokumentationszentrale in Leipzig und eine Referenzpathologie in Bonn ergänzen den Verbund.
Info-Kasten: Erblicher Darmkrebs
Jährlich erkranken rund 73.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. Zwei bis drei Prozent der Krankheitsfälle sind erblich bedingt. Diese Erkrankungen werden als HNPCC bezeichnet. Die Abkürzung steht für hereditäres kolorektales Karzinom ohne Polyposis. Bei dieser Erkrankung ist auch das Risiko für Tumoren der Gebärmutter, des Nierenbeckens, der Harnleiter, des Magens und anderer Organe erhöht. Weitere erbliche Darmkrebs-Erkrankungen sind die FAP (Familiäre Adenomatöse Polyposis) sowie seltene Formen wie das Peutz-Jeghers-Syndrom und die Familiäre Juvenile Polyposis.
Literatur:
Engel C et al.: Efficacy of annual colonoscopic surveillance in individuals with Hereditary Non-Polyposis Colorectal Cancer, Clinical Gastroenterology and Hepatology (2009), doi: 10.1016/j.cgh.2009.10.003
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Rosenduft als Gedächtnisstütze
30.12.2009 von dieJenny.
Schlafen fördert die Gedächtnisbildung, diese These dürfte allgemein bekannt sein. Neu ist aber dies: auch Rosenduft hat eine enorme Wirkung auf unser Erinnerungsvermögen – eine durchaus positive. Anscheinend kann er uns helfen, Dinge besser zu behalten. Der Duft von Ölen beruhigt, wie auch Lavendel, warum also sollte der liebliche Geruch von Rosen nicht eine noch positivere Wirkung haben? Ein Forschungsprojekt in Lübeck zeigte: Ein mit Rosenduft parfümierter Raum wurde mit Gegenständen ausgestattet, deren Lage sich einige Versuchspersonen merken sollten. Nachdem sie den Raum verließen, hielten alle Versuchskandidaten ein Schläfchen (dass Schlaf bei der Gedächtnisbildung helfen soll, wissen wir ja bereits) – eine Hälfte mit Rosenduft währenddessen, die andere ohne. Das Ergebnis: Die Duftgruppe konnte sich deutlich besser erinnern, als die „duftlose“ Gruppe.
Ein interessantes Ergebnis. Wenn Sie sich also demnächst zu Hause mit Erinnerungslücken auseinander setzen müssen, versuchen Sie es doch einfach mal mit Rosenduft, schaden kann es schließlich nicht.
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Alter als Chance - demografische Entwicklung
30.12.2009 von dieJenny.
Die Menschen in Deutschland leben heute über 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Und die meisten Seniorinnen und Senioren haben die Chance, die gewonnenen Jahre bei guter Gesundheit aktiv zu gestalten. Sie wollen sich keineswegs aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Sie möchten sich mit dem ganzen Schatz ihrer kulturellen und beruflichen Lebenserfahrung einbringen, mit ihrer Bildung und ihrem Wissen aktiv bleiben. Ihnen dies zu ermöglichen, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Der demografische Wandel erfordert eine neue Bewertung des Alters und damit die Vermittlung realistischer Bilder vom Alter und vom Altern in die Gesellschaft.
Befragungen bestätigen neue Altersbilder
Untersuchungen haben ergeben, dass in keiner anderen Altersgruppe die Ansichten, Lebensentwürfe, Erwartungen und Interessen so verschieden sind wie bei älteren Menschen. Es gibt nicht “die Alten”, Alter bedeutet Vielfalt. Aufgrund von statistischen Daten und Befragungen, die zum Beispiel der Deutsche Alterssurvey und GeroStat bieten, können die politischen und gesellschaftlichen Erfordernisse erkannt und zukunftsgerecht gestaltet werden.
Altenberichte zeigen Potenziale des Alters auf
Das Erkennen des Stellenwertes älterer Menschen bedeutet Akzeptanz und führt zu einem Umdenken bei Entscheidungsträgern in Wirtschaft, Kommunen, Verbänden und bei jedem Einzelnen. Bereits im Fünften Altenbericht zur “Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland” wurde festgestellt, dass die Chancen einer Nutzung von Potenzialen des Alters von den Altersbildern abhängen. Die Sachverständigen-Kommission für den Sechsten Altenbericht wird daher bis 2010 einen Bericht zum Thema “Altersbilder in der Gesellschaft” erarbeiten.
Initiative und Kampagnen unterstützen den Wandel
Mit der Initiative “Erfahrung ist Zukunft” will die Bundesregierung eine gesellschaftliche Debatte anstoßen und notwendige Veränderungen voranbringen. Die Kampagne “Zähl Taten, nicht Falten” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt dieses neue Verständnis vom Alter. Sie ist Teil der Initiative “Alter schafft Neues”.
Beteiligung sichert nachhaltig den Zusammenhalt
Eine starke Beteiligung der Älteren ist auch dringend notwendig, um wirtschaftlichen Wohlstand und soziales Wohlergehen sowohl für die heutige wie auch für zukünftige Generationen auf Dauer zu gewährleisten. Die Bundesregierung hat im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie daher das Thema “Solidarität und Zusammenhalt in Deutschland unter den Bedingungen einer älter werdenden und länger lebenden Bevölkerung” aufgegriffen. Es gilt, das aktive und produktive Alter zu entdecken und zu nutzen - für die Gesellschaft, für die Wirtschaft und die älteren Menschen selbst.
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Initiative “Erfahrung ist Zukunft”
30.12.2009 von dieJenny.
Die Initiative ‘Erfahrung ist Zukunft’
Die Verlängerung der durchschnittlichen Lebenszeit muss als das gewertet werden, was sie im historischen Vergleich ist: als Gewinn für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Die Folgen des demografischen Wandels werden vielfach nocht zu pessimistisch gesehen.
Die Bundesregierung will mit der Initiative “Erfahrung ist Zukunft” auf die sich ergebenden Chancen aufmerksam machen und Wege aufzeigen, wie diese genutzt werden können. Zentral ist hierbei ein neues, realistisches Bild vom Alter und Altern. Die ressortübergreifende Initiative “Erfahrung ist Zukunft” ist offen für Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
Die Initiative setzt auf die Schwerpunkte:
- Lebenslanges Lernen
- Förderung der Gesundheit
- Beschäftigung im Alter
- Existenzgründung durch Ältere
- Freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möchte mit zahlreichen Maßnahmen und Projekten Wege aufzeigen, den demografischen Wandel in den nächsten Jahren für alle Generationen gerecht und insgesamt als Gewinn zu gestalten.
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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Demenzerkrankungen weiter steigend
21.12.2009 von admin.
“Demenzerkrankungen sind nach wie vor nicht heilbar. Derzeit leiden in der Bundesrepublik ca. 1,1 Millionen Menschen an einer Demenz. Bis 2050 wird sich ihre Zahl wahrscheinlich verdoppeln. Dabei gibt es eine Reihe möglicher Präventionsmaßnahmen, die allerdings noch viel zu wenig bekannt sind.” Auf diese Tatsache wies Prof. Dr. Ralf Ihl, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie am Krankenhaus Maria Hilf in Krefeld, im Vorfeld eines am 15.10.09 auf der Düsseldorfer REHACARE beginnenden Fachkongresses hin.
Demenzerkrankungen gehören gesellschaftlich nicht nur zu den immer noch tabuisierten Krankheiten, sie sind im Versorgungssystem gleichzeitig auch die teuersten. “Je früher die Diagnose bekannt ist, desto besser kann auch geholfen und dadurch gleichzeitig etwa drei Jahre gewonnen werden”, prognostiziert Prof. Dr. Ralf Ihl. Wichtig sei zudem, das Krankheitsbild genau abzuklären. Denn es könne sein, dass demenzähnliche Symptome auch durch Vitaminmangel oder Depressionen hervorgerufen werden. Zudem könne jeder durch körperliche und geistige Aktivität sein Risiko senken, an einer Demenz zu erkranken. Vorsichtig optimistisch äußerte sich Ihl zum neuen Medikament “Souvenaid”. Das neue Medikament kommt wahrscheinlich im nächsten Jahr auf den Markt.
“Man darf hiervon allerdings keine Wunder erwarten, es ist ein anderer Weg der Behandlung. Weiterhin gilt jedoch: Auch mit ‘Souvenaid’ ist Demenz nicht heilbar.”
Demenzkranke und Pflegende brauchen konkrete Hilfen
“In der gegenwärtigen Situation kommt es deshalb auf zwei Dinge an: Einerseits muss die Grundlagenforschung intensiviert werden. Dies ist u. a. mit der Ansiedlung des Demenzzentrums zur Erforschung der neurodegenerativen Erkrankungen Kernstandort in Bonn und dem weiteren NRW-Standort in Witten/Herdecke geschehen”. Weiterhin kommt es darauf an, so Prof. Ihl weiter, “dass wir die Betroffenen aufklären, die häuslich Pflegenden entlasten und die vorhandenen Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen koordinieren und in entsprechenden Hilfearrangements für die demenzkranken Menschen bündeln”. Hierzu muss die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Versorgungsangeboten gestärkt und die Vernetzung der Anbieter unterschiedlicher Hilfeleistungen verbessert werden. “Positiv hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang”, so Ihl, “die Arbeit der Landesinitiative Demenz- Service Nordrhein-Westfalen.” Gemeinsam haben Landesregierung und Landesverbände der Pflegekassen vor fünf Jahren mit sogenannten Demenz-Servicezentren ein bundesweit einmaliges Informations- und Unterstützungsnetzwerk für Fachleute genauso wie für Betroffene und deren Angehörige geschaffen”, erklärt Ministerialrat Roland Borosch vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.
Derzeit gibt es flächendeckend 11 Demenz-Servicezentren in NRW. Zu Beginn des Jahres 2010 werden zwei neue in den Regionen “Bergisches Land” und “Duisburg-Essen” hinzukommen.
Zurzeit leben rund 300.000 Menschen mit einer Demenz in Nordrhein- Westfalen. Ihre Zahl wird weiter steigen. “Der Ausbau der Demenz- Servicezentren ist vor dem Hintergrund zu begrüßen. Es musste schnell und frühzeitig gehandelt werden, denn es gilt den erheblich teureren Heimaufenthalt durch Begleitung im häuslichen Bereich hinauszuzögern. Wir wollen damit aber auch gleichzeitig für andere Bundesländer ein Zeichen setzen, dass sich mit begrenzten finanziellen Ressourcen etwas für die Verbesserung der Lebenssituation demenzkranker Menschen und für die die Entlastung ihrer Angehörigen bewegen lässt”, resümiert Gunnar Peeters, Leiter des Referates Pflege beim Verband der Ersatzkassen e.V. für die Pflegekassen NRW. “Diese Art der Unterstützung ist nicht nur bundesweit einmalig. Sie findet aufgrund des wohlüberlegten Einsatzes von personellen und finanziellen Mittel mittlerweile auch internationale Beachtung”, so Christine Sowinski, Pflegereferentin beim Kuratorium Deutsche Altershilfe, das die Landesinitiative koordiniert.
Menschen mit Migrationshintergrund nicht vergessen
“Eine ganz besondere Herausforderung sehen Experten in der Betreuung und Versorgung demenzkranker Migrantinnen und Migranten. Mit dem Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Gelsenkirchen unterstützen wir Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser und Ärzte landesweit bei der Beachtung familienorientierter und kultursensibler Besonderheiten bei der Betreuung und Pflege demenzkranker Migrantinnen und Migranten,” so Reinhard Streibel vom Gelsenkirchener Demenz-Servicezentrum. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe und das Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte bieten Fachkräften in der Altenhilfe und Pflege Fortbildungsmaßnahmen und Materialien für diesen Bereich an.
Pressemitteilung des Demenz-Service-NRW
Die KarstadtQuelle-Versicherung bietet unter dem Namen „Demenz-Geld“ eine neue Police an. Bescheinigt ein Facharzt, dass der Versicherte an einer mittelschweren oder schweren Demenz leidet, zahlt sie einen monatlichen Betrag. Das höchstmögliche „Demenzgeld“ liegt bei 600 Euro im Monat.
Stiftung Warentest meint: Können Sie vergessen. Ganzer Text hier
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VdK: “Durststrecke” für Rentner verhindern
20.12.2009 von admin.
Ulrike Mascher fordert Abschaffung der Rentendämpfungsfaktoren
Der Sozialverband VdK zeigt sich angesichts der im Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht 2009 angekündigten “Durststrecke” für Rentner besorgt über die künftige Rentenentwicklung.
“Es wird von heute aus in den nächsten sieben Jahren - wenn überhaupt - nur geringe Anpassungen geben”, heißt es in dem Gutachten. Bereits vor drei Wochen hatte die Rentenversicherung zwei Nullrunden und danach bis 2016 nur kleine Erhöhungen vorausgesagt.
“Das sind schlechte Aussichten für Rentnerinnen und Rentner”, erklärte Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland heute in Berlin. Sie forderte die Bundesregierung erneut auf, “Rentner in Zukunft an dem prognostizierten wirtschaftlichen Aufschwung uneingeschränkt teilhaben zu lassen, und Rentenkürzungsfaktoren - wie Riester-, Nachhaltigkeits- und Ausgleichsfaktor - abzuschaffen.”
Mascher: “Die Rentnerinnen und Rentner haben in den letzten sechs Jahren bereits drei Nullrunden in Folge und zusätzliche Belastungen im Gesundheitsbereich hinnehmen müssen. Rentner gehören zu den Bevölkerungsgruppen, die bereits vor der Wirtschaftskrise am kräftigsten zur Kasse gebeten wurden. Jetzt droht angesichts der Koalitionspläne eine weitere erhebliche Belastung für die Rentner in der Kranken- und Pflegeversicherung. Deshalb muss man ihnen wenigstens für die Zukunft wieder Rentensteigerungen analog zur Lohnentwicklung garantieren.”
“Altersarmut ist auf dem Vormarsch”, sagte Mascher. Schon heute betrage die Durchschnittsrente nur 963 Euro bei den Männern und 526 Euro bei den Frauen. Aufgrund der Ausweitung des Niedriglohnsektors und durch Arbeitslosigkeit oder Krankheit unterbrochene Erwerbsbiographien und dadurch fehlende Beitragsjahre wachse die Gefahr, und zwar für eine immer größer werdende Bevölkerungsgruppe, im Alter nur eine niedrige Rente zu beziehen. (Michael Pausder)
Pressemitteilung des VDK
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